„Glaube nicht, dass ein Ort zu weit entfernt ist –

gehe nur los und Du wirst ankommen;

denke nicht, es sei zu schwer – tu es einfach!“

Tschinggis Chan

News 2018

News aktuell (Deutschland und die Rugby-Welt)

 

 

Frankfurter Neue Presse

20.02.2018 (fri)

Rugby

Schnelle Einigung nicht in Sicht

So überraschend Jens Listmann vom SC 80 Frankfurt seine Länderspielpremiere feierte, so unerwartet kam auch Vereinskollege Wynston Cameron-Dow wieder zum Einsatz.

Der Hintergrund: Der gebürtige Südafrikaner war in den Spielerstreik vor der Partie gegen Chile (10:32) im vergangenen November involviert, da er (nur) im Europapokal für den Heidelberger RK aufläuft, der unter dem Namen Wild Titans an dem Wettbewerb teilnimmt. Das Team wird finanziert vom Unternehmer und Milliardär Hans-Peter Wild über die Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports (GFR) – und Wild steht weiter im Clinch mit dem Deutschen Rugby-Verband (DRV).

Der Einsatz von Cameron-Dow ist aber nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass Wild demnächst wieder den DRV unterstützt. „Eine schnelle Einigung sehe ich nicht“, sagte DRV-Vize Jürgen Zeiger dazu.

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German-Rugby.de

19.02.2018 GR-Team

Rugby-Europameisterschaft

(2. Spieltag)

Russland-Belgien 48:7

Deutschland-Georgien 0:64 (max. 2.100 Zuschauer)

Spanien-Rumänien 22:10 (ca. 16.000 Zuschauer)

Die deutsche Nationalmannschaft wurde in Offenbach von der georgischen Mannschaft mit 0:64 deutlich abgefertigt. Das Spiel verfolgten knapp 2.100 Zuschauer, überwiegend Anhänger der Gäste aus Georgien.

Russland besiegt zu Hause das belgische Team recht mühelos mit 48:7.

Die Rumänen mussten sich nach ihrem 85:6 „Trainingsspiel“ gegen Deutschland in Spanien knapp mit 10:22 geschlagen geben. Beeindrucken dabei auch die tolle Zuschauerkulisse von ca. 16.000 begeisterten Rugbyfans.

Rhein-Neckar-Zeitung

19.02.2018 (CPB)

Rugby-Europameisterschaft

Leise Hoffnungen auf den Klassenverbleib

Deutschland verlor gegen Georgiens Riesen in Offenbach zwar mit 0:64 -

Aber ansprechende erste Halbzeit

Offenbach. Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat am Samstag in Offenbach auch das zweite Europameisterschaftsspiel der Saison 2018 verloren. Beim 0:64 (0:19) gegen den Weltranglisten-Zwölften Georgien zeigte die neu formierte Mannschaft des neuen, aus Uruguay stammenden Trainers Pablo Lemoine allerdings eine deutlich bessere Leistung als vor Wochenfrist in Klausenburg gegen den Weltranglisten-Fünfzehnten und Titelverteidiger Rumänien.

Unter den 2100 Zuschauern im zu geräumigen Fußballstadion am Bieberer Berg keimten leise Hoffnungen auf den Klassenverbleib der deutschen Fünfzehn in der EM-Division 1. Denn Belgien, der Hauptkonkurrent der Deutschen im knüppelharten Abstiegskampf, hat mit 7:48 in Russland auch schon die zweite Partie verloren.

Zum EM-Auftakt waren die Belgier den Georgiern mit 0:47 unterlegen. Milton Haig, der aus dem neuseeländischen Invercargill stammende Trainer der Georgier, traut den Deutschen einen Erfolg am 3. März um 15 Uhr im Brüsseler Heyselstadion zu und begründet dies so: "Sie haben mit Pablo Lemoine einen sehr guten Trainer, der ihnen sagen wird, wie das geht."

Im Gegensatz zu den Zuschauern, unter ihnen sehr viele Anhänger der georgischen "Lelos", die - so Milton Haig - "aus ganz Europa angereist sind und uns immer unterstützen", war Pablo Lemoine nicht bereit, das Spiel seiner Fünfzehn zu loben. "Ich bin nicht zufrieden, weil wir verloren haben und weil wir nach 40 Minuten unsere Linie verloren haben. Rugby muss man über 80 Minuten spielen können", sagte der 42-jährige ehemalige Erste-Reihe-Stürmer von Stade Français Paris: "Wir haben in der letzten Woche hauptsächlich an der Defensive gearbeitet, die in Rumänien fürchterlich war." Diesmal hielten die Deutschen ihr Malfeld immerhin zehn Minuten lang sauber, zur Pause stand es erst 0:19.

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German-Rugby.de

18.02.2018 GR-Team

Gibt es beim DRV einen Plan B-x für das neue Finanzloch?

Müssen die Vereine sehr hohe Zwangsumlagen befürchten?

Nun ist es endlich vom Deutschen Rugby-Verband (DRV) in seiner Pressemitteilung vom 22. Jan. 2018 einmal offen ausgesprochen worden: „DRV und Wild Rugby Academy gehen getrennte Wege“, dazu wurden die von der Wild-Gruppe betreuten Nationalmannschaften mit sofortiger Wirkung unter DRV-Regie gestellt.

Was viele Insider schon länger vermuteten, wurde nun bestätigt: Der DRV wollte gar keine Zusammenarbeit mehr anstreben.

Sehr befremdlich wurde auch registriert, wie im Internet gegen Herrn Dr. Wild, der Wild Academy und den HRK-Nationalspielern gehetzt wurde. Das hatte mit Sport und Anstand nichts mehr zu tun.

Nach dem der DRV auch offiziell keinen Wert mehr auf eine Zusammenarbeit mit der Wild-Gruppe legt, müssen sich die deutschen Rugbyfreunde, Spieler und Funktionäre eine existentielle Frage stellen?

Woher sollen die eigentlich von Wild in Aussicht gestellten Beträge in Höhe von Euro 750.000,00 pro Jahr und auf ca. 5 Jahre hinaus zugesichert, jetzt herkommen? Das der DRV das Geld dringend benötigt, ist allen Beteiligten klar, nur woher? Wird das DRV-Präsidium nun eine Reihe von „Grausamkeiten“ zu Einsparungen bei den Ausgaben und zur Erhöhung der Einnahmen beschließen?

Stehen Beitrags-und/oder Gebührenerhöhungen, sowie drastische Kostensenkungen an?

Wenn nur die jetzt ausbleibenden 750.000,00 EUR per Jahr auf die Landesverbände und Vereine umgelegt werden sollen, dann könnte es so aussehen:

Vereinsumlage

Pro Verein/Jahr (alle 125): 6.000,00 EUR oder

Pro 1.+2.BL-Verein/Jahr (42): 17.860,00 oder

Pro 1.+2 BL Verein/Jahr (48): 15.625,00 EUR oder

Pro 1. BL Verein/Jahr (16): 46.875,00 EUR oder

Alternativ: 13 LV je 57.692,00 EUR

Die letztgenannten LV’s könnten die Forderung auch an ihre Vereine weiterleiten.

Vielleicht fassen sich auch die zahlreichen „großen“ Wild-Kritiker ein Herz und spenden dem DRV den Betrag von ihrem „Taschengeld“.

German-Rugby.de

17.02.2018 GR-Team

Rugby Europe

2018 Rugby Europe International Championships

Deutschland unterliegt Georgien deutlich mit 0:64

Georgier feierten in Offenbach einen klaren „Heimsieg“

Die „neue“ deutsche Nationalmannschaft unterlag nach ihrer 6:85 Niederlage in Rumänien auch in Offenbach den Gästen aus Georgien klar und deutlich mit 0:64. Zahlreiche Anhänger des georgischen Gästeteams feuerten Ihre Mannschaft kräftig an. Der Sieg der Georgier hätte auch noch höher ausfallen können, wenn ihr „Kicker“ alle Erhöhungen getroffen hätte. Das deutsche Team unterlag leider sehr deutlich, obwohl die Mannschaft noch kurzfristig verstärkt wurde.

Der Deutsche Rugby-Verband kann in dieser Form den Aufstieg abschreiben und muss noch um den Klassenerhalt fürchten.

Die Ursache für diesen Leistungsabfall lag u.a. darin, dass das DRV- Präsidium den ausgelaufenen Vertrag mit Großsponsor Dr. Peter Wild, trotz guter Konditionen, nicht verlängerte. Weiterhin legte der DRV das von Wild geforderte Konzept zur Professionalisierung des Rugbysports in Deutschland nicht vor.

Daraufhin standen die von Wild gesponserten Spieler“, die fast die gesamte Nationalmannschaft stellten, nicht mehr zur Verfügung. Eine Einigung mit Wild wurde jüngst vom DRV ausgeschlossen.

Deutscher Rugby-Verband (Online)

16.02.2018 von DRF Presse

Frauen-Kader für 15er-Rugby-EM steht fest

Die deutschen 15er-Rugby-Frauen reisen vom 26. Februar bis zum 4. März nach Belgien, um sich dort im Rahmen der European Championship mit den besten drei Teams unterhalb der Six Nations zu messen. Dafür haben die Nationaltrainer Alfred Jansen und Marcus Trick jetzt einen starken Kader nominiert.

„Es gibt zwar fünf, sechs Spielerinnen, die wir noch gern dabeigehabt hätten, die verletzungsbedingt absagen mussten, aber wir haben hier die besten Spielerinnen Deutschlands zusammen, ein gutes und hoch motiviertes Team“, unterstreicht Nationaltrainer Marcus Trick. „Die Stimmung ist gut, und die Siege in der Vorbereitung haben uns gutgetan.“

Praktisch bereits in der ersten Begegnung am Dienstag, den 27. Februar, im Stade du Plachy von Waterloo geht es ab 18 Uhr gegen die Topfavoritinnen aus Spanien um den Finaleinzug.

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German-Rugby.de

16.02.2018 GR-Team

Rugby Europe

2018 Rugby Europe International Championships

Deutschland – Georgien

Antritt 14:30 h Offenbach

Die deutsche Startaufstellung:

1 - Bender Markus

2 - Valette Gilles

3 - Martel Felix

4 - Marks Eric

5 - Mau Stefan

6 - Duwe Falk

7 - Rix Kain

8 - Dyckhoff Luke

9 - Paine Oliver

10 - Cameron Dow Winston

11 - Dembele Zani

12 - Von Grumbkow Clemens (Cap)

13 - Plumpe Robin

14 - Fisterer Paul

15 - Koch Daniel

16 - Ramsay Sam

17 - Ngubane Senzokuhle

18 - Weiss Paul

19 - Listmann Jens

20 - Lang Carsten

21 - Piosik Jan

22 - Ayachi Yassin

23 - Fischer Pascal

coach: Pablo LEMOINE

ran.de

16.02.2019 ran.de

Gegen den Serien-Europameister

Rugby-EM 2018: Nach Rumänien-Pleite - Deutschland will

Wiedergutmachung gegen Georgien

Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft kämpft bei der EM im 15er-Rugby um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2019. Nach der klaren Pleite in Rumänien ist das deutsche Team nun im Spiel gegen den Serien-Europameister Georgien gefordert - denn die Mannschaft möchte Wiedergutmachung betreiben

Offenbach/München - Was war das für eine herbe Pleite für die deutsche Rugby-Nationalmannschaft bei der EM im 15er-Rugby! Das deutsche Team hat das letzte Spiel in Rumänien klar und deutlich mit 6:85 verloren. 

Rugby-EM: Deutschland mit Pleite in Rumänien

Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat zum Auftakt der Europameisterschaft im 15er-Rugby einen Rückschlag hinnehmen müssen.

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Dadurch ist die Mannschaft von DRV-Direktor Paul Healy nun in der nächsten Begegnung in Offenbach gegen Georgien 

(Samstag, 17. Februar, ab 14:25 Uhr im kostenlosen Livestream auf ran.de) 

gefordert, will Wiedergutmachung für die Klatsche in Rumänien betreiben.

Deutschland muss mindestens Zweiter werden

Denn neben dem EM-Titel wird in diesen Begegnungen auch noch die WM-Qualifikation ausgespielt. Nur der Europameister ist automatisch für die WM-Endrunde 2019 in Japan qualifiziert. Der Gruppenzweite kann sich über ein Playoff-Duell gegen den Tabellenersten der Rugby Europe Trophy (drittklassige Liga unterhalb von Six Nations und Rugby Europe Championship) für die Endrunde in Japan qualifizieren. Nach der Niederlage in Rumänien liegt das deutsche Team derzeit auf dem letzten Gruppenplatz.

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German-Rugby.de

16.02.2018 GR-Team

Aufgestöbert und sehr lesenswert:

Jahresbericht der Wild Rugby Academy v. 12.07.2016

Beim Stöbern im (Rugby) Internet fand ich auf der Seite von der Wild Rugby Academy (WAR) den Bericht zum 10-jährigen Jubiläum. Es ist der helle Wahnsinn, was die Jungs von der WAR alles geleistet haben! Sie haben bundesweit zahlreiche Vereine und Auswahlmannschaften unterstützt.

Zum Dank dafür werden sie jetzt über die Seiten von DRV und Totalrugby aufs übelste beschimpft. Aber überzeugt euch selbst von den starken WAR-Leistungen für das deutsche Rugby:

Ihr wollt mehr über die Arbeit unserer Coaches und Scouts, die Ziele der WRA oder auch einfach nur harte Fakten über unsere geleisteten Fördersummen erfahren? In unserem Jahresbericht 2016 könne alle Interessierten dies nun genau nachlesen! Taucht ein in die faszinierende Welt des Rugbysports!

Zum Jahresbericht: http://bit.ly/2tNO8Zu

Frankfurter Neue Presse

16.02.2018 (fri)

Rugby Nationalspieler Mark Sztyndera:

Wir brauchen mehr Jugendarbeit"

In Rumänien ging die Rugby-Nationalmannschaft am Samstag mit 6:85 unter, nur vor 18 Jahren in Russland kassierte die DRV-Auswahl jemals eine höhere Niederlage (6:89). Im ersten Heimspiel der Europe Championship trifft Deutschland am Samstag (14.30 Uhr) in Offenbach auf Georgien, das sich bereits für die Weltmeisterschaft 2019 in Japan qualifiziert hat. Während der Vorbereitung auf dieses EM-Spiel unterhielt sich unser Mitarbeiter Stefan Fritschi mit dem Nationalspieler Mark Sztyndera (31) vom SC 80 Frankfurt.

Herr Sztyndera, haben Sie Ihre Eindrücke von der Rumänien-Reise gut verarbeitet?

MARK SZTYNDERA: Es war klar, dass es für uns schwer werden würde gegen solch einen erfahrenen und qualitativ hochwertigen Gegner. Unsere Vorbereitung war auch bescheiden. Erst am Donnerstag, also zwei Tage vor dem Spiel, konnten wir mit dem kompletten Kader trainieren. Und wir waren so noch nicht zusammen, und das Trainerteam ist auch neu. Von daher war es gar nicht mal so schlecht, die Jungs haben alles gegeben.

Die Aufgabe am Samstag gegen Georgien wird kaum einfacher.

SZTYNDERA: Die Georgier werden mit einem sehr jungen Team antreten, sie werden hoch motiviert sein, um sich einen Platz im WM-Aufgebot zu ergattern. Gewinnen werden wir das Spiel kaum, aber es wird zu unserem Lernprozess beitragen.

Bedeutet dies, dass die Nationalmannschaft auf Spieler aus der Wild Rugby Academy (WRA) angewiesen ist, die sich der DRV aber aus finanziellen Gründen nicht leisten kann und will, nachdem es zum Bruch mit Mäzen und Unternehmer Hans-Peter Wild gekommen ist?

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OP-Online.de

16.02.18 (Von Christian Düncher)

Rugby-Auswahl läutet gegen Georgien endgültig Neuaufbau ein

Über Offenbach in eine ungewisse Zukunft

Offenbach - Rugby-Länderspiele in Offenbach haben inzwischen eine gewisse Tradition. Am Samstag (14. 30 Uhr) wird die deutsche 15er-Auswahl bereits zum vierten Mal seit Februar 2017 im Sparda-Bank-Hessen-Stadion zu Gast sein.

Ausgerechnet gegen Georgien soll gezwungenermaßen eine neue Ära eingeläutet werden. Wohin sie führen wird, ist ungewiss. Aber angesichts der Stärke des Gegners ist davon auszugehen, dass sie mit einer klaren Niederlage beginnen wird. Beim nationalen Verband (DRV) denkt man jedoch langfristig, will „neue professionelle Strukturen“ aufbauen, um bald wieder erfolgreich zu sein.

Der DRV hat aufgrund des anhaltenden Streits mit dem langjährigen Förderer Hans-Peter Wild, der in der Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports (GfR) einen Großteil der bisherigen Nationalspieler unter Vertrag hat, diese aber nicht freigibt, den Reset-Knopf gedrückt. „Ein Neuaufbau erfordert Zeit. Wir werden Trainerteam und Mannschaft diese Zeit geben“, so DRV-Geschäftsführer Volker Himmer. Rückschläge wie die jüngste 6:85-Pleite in Rumänien gehören dazu. „Wir sind aber zuversichtlich, dass wir in dieser viel versprechenden Konstellation eine gute Entwicklung nehmen werden.“

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Neue Presse Hannover

15.02.18 sdi

Das nächste traurige Rugby-Kapitel

HANNOVER. Dem deutschen 15er-Nationalteam droht In der Rugby Europe Championship das nächste Debakel. Auch Im Spiel gegen Georgien (Sonnabend, 14.30 Uhr) fehlen die Profis von Meister Heidelberger RK. Sie sind in der vom Unternehmer Hans-Pater Wild (Capri Sun) ins Leben gerufenen Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports (GFR) angestellt. Und zwischen Mazen Wild und dem Deutschen Rugby-Verband (DRV) herrscht eisiges Schweigen, seitdem im Sommer 2017 eine dreijährige Zusammenarbeit beendet worden war.

Es geht um die Vermarktung des 15er-Nationalteams, die sowohl der DRV als auch die GFR übernehmen wollen. Eine weitere Eskalationsstufe in dem Konflikt war, dass die GFR eine Ausgleichszahlung in Höhe von 2000 Euro plus Versicherung pro Spieler verlangte. Das kann sich der finanziell klamme Verband nicht leisten.

Dabei hatte das deutsche Team mit Hilfe der Profis einen vorübergehenden sportlichen Aufwärtstrend zu verzeichnen. Zum EM-Auftakt wurde erstmals Rumänien geschlagen - mit 41:38. Das weckte Hoffnungen auf die erste WM-Teilnahme. Doch ohne die Berufssportler gab es in Rumänien eine schmerzhafte 6:85-Abfuhr. Die WM-Qualifikation ist in weite Ferne gerückt.

Der Streit zwischen DRV und Wild hatte professionell geschlichtet gehört, sagte Achim Behring-Schell, Ehrenvorsitzender des Niedersächsischen Rugby-Verbandes: "Der DRV muss sich mangelnde Kommunikation ankreiden lassen. Soweit hätte es nie kommen dürfen." Ohne Wild - der inzwischen angekündigt hat, das deutsche Rugby weiter zu unterstützen - ist Deutschland nicht wettbewerbsfähig, betonte Behring-Schell:

"Dann spielen wir bald wieder vor 250 Zuschauern." Die Lage sei kompliziert und schwer durchschaubar, sagt Steven Bouajila, Trainer von Erstligist Hannover 78: "Leidtragende sind die Fans und die Spieler. Eine schnelle Lösung muss her." Das sieht auch Duaine Lindsay so, Trainer von Germania List. "Es ist traurig, was da passiert. Gemeinsam waren der DRV und Wild sehr stark", stellte der Nordire fest, der künftig Polens Nationalteam trainiert, dass noch eine Klasse tiefer als die Deutschen im europäischen Wettbewerb spielt. Er würde sich über ein Wiedersehen zwar freuen, sagt Lindsay, "aber Deutschland soll nicht absteigen -lieber steige ich mit Polen auf."

Doch den Deutschen droht am Sonnabend mit einem Verlegenheitsteam das nächste Debakel. Mit dabei sind sieben Hannoveraner: Nicolas Müller, Jan Piosik, Kain Rix, Pascal Fischer (alle 78), Stefan Mau, Daniel Koch (beide List) und Yasar Bauer (Odin/Döhren). Sdi

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Rhein-Neckar-Zeitung

15.02.2018 (CPB)

Rugby Europe Championship

Rugby-Fünfzehn leicht verstärkt

Am Samstag spielt die Nationalmannschaft in Offenbach gegen Georgien

Heidelberg. (CPB) Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft bestreitet am Samstag um 14.30 Uhr im Offenbacher Stadion am Bieberer Berg das zweite von fünf Saisonspielen der Europameisterschaft 2018. Eine Woche nach der 6:85-Niederlage bei Titelverteidiger Rumänien heißt der Gegner Georgien, der als Vorjahreszweiter und aktueller Tabellenzweiter nach Deutschland kommt. Ihr Auftaktspiel haben die "Lelos" gegen Belgien mit 47:0 gewonnen. Sie liegen in der Weltrangliste, nur zwei Plätze hinter Frankreich, auf dem zwölften Rang, Deutschland ist auf Platz 27.

"Georgien ist keinen Deut leichter zu spielen als Rumänien", sagt Teamdirektor Paul Healy. Er hat sein Aufgebot ein wenig verändert. Verstärkungen sind Wynston Cameron-Dow vom SC Frankfurt 1880 und Oliver Paine vom TV Pforzheim, die der Dreiviertelreihe mehr Stabilität verleihen könnten. Neun Akteure der Heidelberger Vereine RGH, SC Neuenheim und TSV Handschuhsheim sind im 36-köpfigen Aufgebot, das bis Freitag auf 23 Spieler verringert werden muss.

Bedauerlicher Weise ist kein einziger Spieler des deutschen Meisters Heidelberger Ruderklub dabei, was darauf schließen lässt, dass die Probleme zwischen dem Verband und seinem bisherigen Mäzen Hans-Peter Wild noch nicht behoben werden konnten.

Deutschland: Gino Gennaro (RK Heusenstamm), …

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OP-Online.de

14.02.18 (Von Christian Düncher)

Angehender Verhaltensforscher hofft auf zweiten Einsatz für Deutschland

Rugby: Mit Gino Gennaro gegen „gemeine“ Georgier?

Offenbach - Die Aufgabe ist nicht leichter, aber es gibt zumindest mehr Alternativen. Nachdem der Deutsche Rugby-Verband (DRV) vergangene Woche aufgrund der Auswirkungen des Disputs mit dem einstigen Förderer Hans-Peter Wild Probleme hatte, einen kompletten Kader für das WM-Qualifikationsspiel in Rumänien (6:85) zusammenzukriegen, sieht es vor der Partie am Samstag (14.30 Uhr) in Offenbach besser aus.

Für das Duell mit Georgien im Sparda-Bank-Hessen-Stadion wurde ein vorläufiges, 36 Akteure zählendes Aufgebot nominiert, das noch auf 23 Spieler reduziert wird. Zwar fehlt Kapitän Julius Nostadt (Stade Aurillacois), der sich bei der Partie in Rumänien verletzt hatte, dafür sind einige andere im Ausland tätige Spieler und Leistungsträger von Bundesligaklubs neu dabei. Ein Septett aus der Region darf ebenfalls auf einen Einsatz hoffen. Neben Mark Sztyndera und Senzo Ngubane (beide SC Frankfurt 1880), die bereits am Wochenende in Cluj dabei waren, wurden auch deren Klubkameraden Wynston Cameron-Dow, Jens Listmann, Hassan Rayan und Lukas Deichmann nominiert. Außerdem steht Gino Gennaro (RK Heusenstamm) wieder zur Verfügung.

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German-Rugby.de

14.02.2018 GR-Team

Ich hätt‘ da e‘mal ‚ne Frage:

Nichtantreten im Rugby Europe Championship

Wer kennt die Statuten vom Rugby Europe Championship?

Was passiert eigentlich mit einer Mannschaft im Rugby Europe Championship, die zu einem oder mehreren Spielen nicht antritt?

Wird sie mit Straf-Punkten bestraft oder wird sie gleich disqualifiziert?

German-Rugby.de

14.02.2018 GR-Team

Medien-Kampagne gegen den bisherigen Wohltäter

Will der Deutsche Rugby-Verband überhaupt
die Zusammenarbeit mit Dr. Wild?

Der Deutsche Rugby-Verband (DRV)und Totalrugby (TR) und ihre Korona betreiben derzeit einen wahnsinnigen PR-Aufwand um Herrn Dr. Peter Wild, die Wild-Academy (WA), die Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports (GFR), sowie die HRK-Nationalspieler im schlechten Licht darzustellen. Mit enormen Aufwand werden über die DRV- und TR-Medien einseitige, halbwahre Informationen an die Medien und unter die Rugbyfans gebracht. Das Ziel scheint offensichtlich, die Schuld an der Misere soll der Wild-Gruppe untergejubelt werden, um sich selbst aus der Schusslinie herauszubringen.

Das „Trommelfeuer“ findet nur bedingten Anklang. Die intelligenteren deutschen Rugbyfans merken, dass da etwas nicht stimmen kann:

Das DRV-Präsidium hat sich während der dreijährigen Vertragsdauer fast gar nicht um die von Wild betreute 15er-Nationalmannschaft gekümmert. Der Dreijahresvertrag lief im August 2017 aus, die Verlängerung musste mehrmals von der Wildgruppe angemahnt werden.

Verspätet reichte der DRV einen einseitig abgeänderten Vertrag ein. Die im alten Vertrag verankerten Marketing-Rechte waren herausgestrichen.

Durch den massiven Stopp beim Chilespiel wurde der DRV erst nach dreieinhalb Jahren wach! Hatte man doch geglaubt, dass der DRV nach Belieben über die ausgezeichnet aufgebauten und eingespielten (HRK) Nationalspieler verfügen kann. Der vermeintlich clevere Schachzug mit den drei neuen Trainern stieß erstmals ins Leere.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, nach 3 1/2 Jahren fallen ihnen erst die zahlreichen sogenannten "Vergehen" der Wild-Mannschaft auf?

Anstatt sich mit Herrn Dr. Wild sachlich auseinander zu setzen, wird eine erschreckende Schmutzkampagne gefahren. Da fragt man sich ganz einfach: Hat das Präsidium die „Bodenhaftung“ verloren und meint, den Gegner unter Druck setzen zu können? Will das DRV-Präsidium überhaupt eine Einigung mit Wild? Reicht die Lehre aus dem Rumänienspiel nicht?

Viele befürchten, dass den Georgiern am Samstag in Offenbach ein ähnlich deutlicher Erfolg über das deutsche Team gelingt, wie das 85:6 der Rumäen.

RugbyWeb.de

Aktualisiert am 13.02.2018 18:11

Rugby Europe Championship
Tabelle vom 10.02.2018

Pl.

Mannschaft

Sp.

Pkt

Spielpunkte

1

Rumänien

1

5

85

:

6

+79

2

Georgien

1

5

47

:

0

+47

3

Spanien

1

4

20

:

13

+7

4

Russland

1

1

13

:

20

-7

5

Belgien

1

0

0

:

47

-47

6

Deutschland

1

0

6

:

85

-79

Termin

Heimverein

Gastverein

Ergebnis

Schiedsrichter

Sa.10.02.2018

11:00

Georgien

-

Belgien

47

:

0

Sa.10.02.2018

13:00

Russland

-

Spanien

13

:

20

Sa.10.02.2018

15:00

Rumänien

-

Deutschland

85

:

6

Sa.17.02.2018

14:00

Russland

-

Belgien

Sa.17.02.2018

14:30

Deutschland

-

Georgien

So.18.02.2018

12:30

Spanien

-

Rumänien

Sa.03.03.2018

13:00

Rumänien

-

Russland

Sa.03.03.2018

15:00

Georgien

-

Spanien

Sa.03.03.2018

16:00

Belgien

-

Deutschland

Sa.10.03.2018

13:00

Rumänien

-

Belgien

Sa.10.03.2018

15:00

Russland

-

Georgien

So.11.03.2018

12:30

Spanien

-

Deutschland

So.18.03.2018

13:00

Georgien

-

Rumänien

So.18.03.2018

13:00

Deutschland

-

Russland

So.18.03.2018

13:00

Belgien

-

Spanien

© RugbyWebDB v0.7.5, 28.09.2008

Neue Presse Hannover

12.02.2018 (SDI)

6:85! Rugbyteam blamiert sich ohne Profis

HANNOVER. Einige der Spieler haben sich sogar erst am Vortag des Länderspiels der Rugby Europe Championship kennengelernt. Mit einer kurzfristig zusammengestellten Mannschaft verlor Deutschland in Cluj gegen Rumänien mit 6:85 (6:31) und kann die Hoffnung auf die erste WM-Teilnahme wohl schon begraben. Die Profis von Meister Heidelberger RK hatten zwar eine Freigabe erhalten, waren für den Deutschen Rugby' Verband (DRV) aber nicht zu bezahlen. Etliche Heidelberger sind bei der Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports (GFR) beschäftigt. hinter der Mazen Hans-Peter Wild steht. DRV und GFR sind zerstritten.

Sturmer Stefan Mau von Germania List - wahrlich kein zimperlicher Vertreter - machte sein zweites Länderspiel, er verglich die Tacklings gegen die körperlich überlegenen Rumänen mit Autounfällen: "Es ist erstaunlich, wie hart das war. Das hat oft richtig geklingelt." Bereits bei seiner zweiten Aktion musste Mau nach Luft ringen. Mit Vereinskamerad Daniel Koch stand er in der Startformation. zudem gab es zwei Debütanten aus Hannover: Jan Piosik (78) und Yasar Bauer (SG SV Odin/VfR 06 Döhren) wurden in der Schlussphase eingewechselt. Wegen Knieproblemen kam der 78er Nicolas Müller nicht zum Einsatz.

Rumänien war in allen Belangen überlegen und lief zu 13 Versuchen. Für die Deutschen verwandelte Tim Menzel (RC Straßburg) zwei Strafkicks. "Es hat aber keiner aufgegeben. Respekt dafür, wie sich alle eingesetzt haben", sagte Mau.

Nach der Partie rief der verbeulte Kapitän Julius Nostadt (Stade Aurillacois) - er hatte nach einem Schlag an den Kopf einen Gedächtnisverlust erlitten - den DRV und die GFR dazu auf, sich zu einigen: "Es ist jetzt vielleicht der letzte Moment dafür, sich noch zusammenzuraufen,"

Am kommenden Sonnabend (14.30 Uhr) erwarten die Deutschen in Offenbach Georgien, das Belgien mit 47:0 bezwang. Im dritten Spiel der Sechser-Staffel unterlag überraschend Russland den starken Spaniern mit 13:20. sdi

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Rhein-Neckar-Zeitung

12.02.2018 (momo)

Testspiel in Heidelberg

Die Rugbyfrauen tanken Mut

Das Rugby-Nationalteam siegt in Heidelberg gegen die British Air Force mit 65:0

Heidelberg. (momo) Es ist ein Ergebnis, wie es sich Marcus Trick besser kaum hätte wünschen können. Die britische Royal Air Force wurde beim Rugby-Test in Heidelberg mit 65:0 geschlagen. So kann die deutsche Frauen-Nationalmannschaft mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen zur Europameisterschaft nach Belgien fahren. Erster Gegner am 27. Februar in Waterloo wird Spanien sein, gegen die Deutschland sicher Außenseiter ist. Doch mit dem in Heidelberg gezeigten Angriffswirbel könnten auch die Frauen von der iberischen Halbinsel Probleme bekommen.

Es dauerte nicht lange, bis die Angriffsmaschine der deutschen Frauen ins Rollen kam. Bereits nach einer Viertelstunde hatten Johanna Hacker und Annika Nowotny schöne Kombinationen vollendet und zwei Versuche, jeweils erhöht, zur beruhigenden Führung gelegt. Mit dem 14:0 im Rücken spielte Deutschland befreit auf und punktete kontinuierlich. Franziska Holpp zeigte neben ihren bekannten Spielmacher- auch eiskalte Finisher-Qualitäten, und die flinke Dana Kleine-Grefe war oftmals nur schwer unter Kontrolle zu bringen.

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Rhein-Neckar-Zeitung

12.02.2018 (CPB)

Rugby

Auch Schottland demütigt die Franzosen

Sechs-Nationen-Turnier: Die Grande Nation bleibt sieglos - Irland und England führen

Heidelberg. Die starken Männer von der grünen Insel haben am zweiten Spieltag des Sechs-Nationen-Turniers der führenden europäischen Rugby-Nationen, die einen geschlossenen Klub ohne Auf- und Abstieg bilden, die Führung übernommen. Im Aviva-Stadion in Dublin erlebten die Zuschauer einen 56:19-Sieg Irlands gegen Italien.

Die irische Fünfzehn des neuseeländischen Trainers Joe Schmidt zauberte an der Lansdowne Road acht Versuche auf den saftigen Rasen, die Innendreiviertel Rob Henshaw (2/Leinster RFU), Außendreiviertel Jacob Stockdale (2/Ulster RU), Gedrängehalb Conor Murray (Munster RU), Innendreiviertel Bundee Aki (Connacht RFU), Außendreiviertel Keith Earls (Ulster RU) und Kapitän Rory Best (Ulster RU) als Hakler in der Mitte des Sturmes erzielten. Im Rugby bilden die Republik Irland und die britische Provinz Nordirland eine gemeinsame Mannschaft. Der 27-jährige Bundee Aki stammt wie sein Trainer aus Neuseeland. Schmidt betreut die Iren seit 2013.

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Frankfurter Rundschau

10.02.2018 (Sport)

Rugby

Gegen Rumänien

Herbe 6:85-Pleite für deutsche Rugby-15er-Auswahl

Die neuformierte deutsche 15er-Rugby-Nationalmannschaft der Männer hat zum Auftakt der Rugby Europe International Championship Lehrgeld bezahlt.

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Gegen den klar favorisierten Europameister Rumänien kassierte das Team des neuen Bundestrainers Pablo Lemoine in Cluj eine herbe 6:85 (6:31)-Niederlage in der Division 1A. Tim Menzel besorgte dabei die Punkte für die chancenlosen Deutschen. Der Uruguayer Lemoine war von 2012 an Nationaltrainer seines Landes und führte die Auswahl zur WM-Teilnahme 2015.

„Natürlich ist das für uns ein enttäuschendes Ergebnis. Aber wir müssen aus den Fehlern, die wir heute gemacht haben, lernen“, sagte Paul Healy, der neuer Sportdirektor der 15er Auswahl ist. Es gelte, in den kommenden Partien gegen weniger starke Teams als die Rumänen auf Augenhöhe zu agieren. „Wir müssen uns von Woche zu Woche verbessern, um gegen Belgien, Spanien und Russland eine bessere Leistung abzurufen“, forderte der Australier, der bereits für Chile, Uruguay und Brasilien tätig war.

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Rhein-Neckar-Zeitung

12.02.2018 Von Jens Beeskow

Rugby-Europameisterschaft

6:85-Niederlage in Rumänien

Empfindliche Niederlage der deutschen Rugby-Nationalmannschaft
zum Auftakt der Europameisterschaft

Cluj. Die neu formierte deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat zum Auftakt der Europameisterschaft eine empfindliche Niederlage hinnehmen müssen. Das Team des neuen, aus Uruguay stammenden Nationaltrainers Pablo Lemoine unterlag in Cluj dem Europameister Rumänien mit 6:85 (6:31). Tim Menzel besorgte die deutschen Punkte durch zwei Straftritte.

Der neue Teamdirektor Paul Healy sagte: "Natürlich ist das ein enttäuschendes Ergebnis. Aber wir müssen aus den Fehlern lernen. Und wir haben sicher jede Menge Erfahrungen gesammelt. Wir haben eine volle Woche gemeinsamen Trainings vor uns. Wir müssen uns von Woche zu Woche verbessern, um, wenn nicht gegen Georgien, dann doch gegen Belgien, Spanien und Russland eine bessere Leistung abzurufen."

Nach einer ordentlichen Anfangsphase kassierte das deutsche Team früh den ersten Versuch. Ein Kick wurde von Sione Fakaosilea erlaufen und zum Versuch verwertet, der von Topkicker Florin Vlaicu erhöht wurde (7.). Das deutsche Team versuchte, mit viel Engagement dagegen zu halten, war jedoch körperlich in vielen Situationen unterlegen. So schoben die Rumänen mit Macht durch die Mitte zum zweiten erhöhten Versuch (12.). Mit guter Verteidigung und mutigem Offensivspiel kam Deutschland wenig später in die Position, einen Straftritt zu den Stangen zu setzen. Der in Handschuhsheim ausgebildete Tim Menzel verbuchte die ersten drei Punkte.

Weil die Rumänen im überlegenen Gedränge nicht sauber spielten, gab es mehrfach Straftritte für das deutsche Team, die für Entlastung sorgten. Doch in der 25. Minute hebelte Vlaicu die deutsche Abwehr mit einem klugen Crosskick auf Tangimana Fonovai aus, den Christopher Korn nicht mehr vom Versuch abhalten konnte. Die Deutschen spielten weiter mit viel Herz und verkürzten durch einen Straftritt von Menzel (29.) auf 19:6. Die Rumänen taten sich deutlich leichter: Auf der rechten Seite konnte Fonovai von zwei Deutschen nicht aufgehalten werden. …

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OP-Online.de

12.02.18 (Von Christian Düncher)

Vor Spiel in Offenbach 6:85 in Rumänien

Klare Pleite für Rugby-Auswahl

Auf die Sensation von Offenbach folgte im Rückspiel die heftige Pleite von Cluj.

Offenbach: Ein Jahr nach dem überraschenden 41:38-Erfolg im Sparda-Bank-Hessen-Stadion gegen Rumänien kam die 15er-Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) beim mehrfachen WM-Teilnehmer heftig mit 6:85 (6:31) unter die Räder. Von einem Debakel war unter anderem die Rede, doch diese Niederlage bedarf einer Einstufung.

Lediglich vier Spieler, die am 11. Februar 2017 bei der Sensation dabei waren, standen diesmal im Kader. Die anderen sind fast alle bei der Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports (GfR) angestellt, dem kommerziellen Ableger der von Milliardär Hans-Peter Wild gegründeten Stiftung „Wild Rugby Academy“. Wild und der DRV haben sich überworfen

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Freie Presse

10.02.2018 Sport SID

WM-Qualifikation:
Neuformiertes Rugby-Team kassiert deutliche Pleite

Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat beim Rückrundenauftakt der Qualifikation zur WM 2019 einen herben Rückschlag erlitten. Ohne die leistungsstärksten Spieler verlor das komplett neuformierte Team von Trainer Pablo Lemoine gegen den achtmaligen WM-Teilnehmer Rumänien ohne jegliche Chance mit 6:85 (6:31).

Noch im Vorjahr hatte die Mannschaft des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) mit einem Überraschungssieg (41:38) gegen die favorisierten Rumänen die Hoffnungen auf eine erstmalige Teilnahme an einer WM-Endrunde geweckt.

Im rumänischen Cluj musste die deutsche 15er-Nationalmannschaft allerdings mit einem vollkommen neuen Team antreten. Grund war die im Sommer gescheiterte Verlängerung der Zusammenarbeit mit Mäzen Hans-Peter Wild.

Als im November alle bei Wilds gemeinnütziger Stiftung Wild Rugby Academy (WRA) angestellten Nationalspieler inklusive des südafrikanischen Bundestrainers Kobus Potgieter ein Test-Länderspiel gegen Chile boykottierten, eskalierte der Konflikt und der DRV stellte ein neues Nationalteam zusammen. …

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Bild

10.02.2018 - 19:47 Uhr

Rugby:

Herbe 6:85-Pleite für deutsche Rugby-15er-Auswahl

Cluj (dpa) - Die neuformierte deutsche 15er-Rugby-Nationalmannschaft der Männer hat zum Auftakt der Rugby Europe International Championship Lehrgeld bezahlt.

Gegen den klar favorisierten Europameister Rumänien kassierte das Team des neuen Bundestrainers Pablo Lemoine in Cluj eine herbe 6:85 (6:31)-Niederlage in der Division 1A. Tim Menzel besorgte dabei die Punkte für die chancenlosen Deutschen. Der Uruguayer Lemoine war von 2012 an Nationaltrainer seines Landes und führte die Auswahl zur WM-Teilnahme 2015.

«Natürlich ist das für uns ein enttäuschendes Ergebnis. …

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German-Rugby.de

10.02.2018 GR-Team

Rugby-Europameisterschaft

Rumänien – Deutschland 86:6

Erkenntnisse bestätigt – aber gelernt?

Wie es viele erwartet hatten, kassierte die deutsche 15er-Nationalmannschaft in Cluj/Rumänien eine heftige 86:6 Niederlage. Das neu formierte deutsche Team strengte sich redlich an, doch die fitten, kampfstarken Gastgeber ließen keine Gegenwehr zu. Nicht umsonst nennen sie die „Eichen“!

Es war sehr einerseits schön anzusehen, wie die Rumänen Angriffswelle nach Angriffswelle starteten, auf engsten Raum durch die deutschen Reihen tanzten und kaum gestoppt werden konnten.

Schmerzlich zugleich, wie eine junge mutige Mannschaft, sowie vermutlich die angestrebte Europameisterschaft leichtsinnig vom DRV-Vorstand wurde geopfert wurden.

Dazu verbleibt weiter kaum Zeit zum Erholen! Bereits nächste Woche geht es in Offenbach gegen das nächste schwere Kaliber: Die erfahrene und kampfstarke Mannschaft aus Georgien tritt dort an.

Eine kurzfristige Einigung mit dem ehemaligen Hauptsponsor Dr. Peter Wild (Capri Sun) scheint schier unmöglich. Der Hauptstreitpunkt sollen die Marketingrechte für die 15er-Nationalmansnchaft sein. Angeblich im Alten drei-Jahres-Vertrag enthalten, hat der DRV diese aus dem neuen Vertragsentwurf gestrichen. Zudem wird im Internet gezielt Stimmung gegen den Sponsor aufgebaut.

Die Fronten sind sehr verhärtet, ob da noch etwas machbar ist, bleibt sehr fraglich. DRV-Vorstand hat sich selbst ausmanövriert und eine „Jahrhundert Chance“ zunichtegemacht.

Andererseits hat das Länderspiel die Aussagen der Wild Academy betreffs des Profitums in Deutschland bestätigt: Ohne Profis wird Deutschland kaum an die europäische Spitze kommen.

RP Online

10.02.2018 (sid)

WM-Qualifikation

Rugby-Nationalmannschaft kassiert deutliche Pleite

Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat beim Rückrundenauftakt der Qualifikation zur WM 2019 einen herben Rückschlag erlitten.

Ohne die leistungsstärksten Spieler verlor das komplett neuformierte Team von Trainer Pablo Lemoine gegen den achtmaligen WM-Teilnehmer Rumänien ohne jegliche Chance mit 6:85 (6:31).

Noch im Vorjahr hatte die Mannschaft des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) mit einem Überraschungssieg (41:38) gegen die favorisierten Rumänen die Hoffnungen auf eine erstmalige Teilnahme an einer WM-Endrunde geweckt.

Im rumänischen Cluj musste die deutsche 15er-Nationalmannschaft allerdings mit einem vollkommen neuen Team antreten. Grund war die im Sommer gescheiterte Verlängerung der Zusammenarbeit mit Mäzen Hans-Peter Wild.

Als im November alle bei Wilds gemeinnütziger Stiftung Wild Rugby Academy (WRA) angestellten Nationalspieler inklusive des südafrikanischen Bundestrainers Kobus Potgieter ein Test-Länderspiel gegen Chile boykottierten, eskalierte der Konflikt und der DRV stellte ein neues Nationalteam zusammen.

Am Donnerstag war außerdem DRV-Präsident Klaus Blank zurückgetreten und hatte eine Hetzkampagne mit anonymen Drohanrufen und rufschädigenden Veröffentlichungen beklagt.

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Frankfurter Neue Presse

10.02.2018 (fri)

Rugby Deutsches Nationalteam versucht mit zwei Frankfurtern in Rumänien zu bestehen

Der deutsche Rugbysport steckt weiter in schweren Turbulenzen. Vor dem EM-Spiel in Rumänien trat Verbandspräsident Blank zurück. Und das DRV-Team muss ohne die Profis auskommen, die Milliardär Wild finanziert.

Frankfurt.  Es ist eine Reise ins Ungewisse. Die Vorzeichen stehen jedenfalls schlecht, dass die deutsche Rugbynationalmannschaft in den nächsten sechs Wochen die Grundlage schafft, sich erstmals für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Selbst das Minimalziel Klassenerhalt in der Europe Championship, der Spielklasse unterhalb der Six Nations, ist nach der aktuellen Entwicklung in Gefahr. Denn für die fünf EM-Partien bis Mitte März stehen keine Spieler zur Verfügung, die bei Milliardär, Unternehmer und Rugbyliebhaber Hans-Peter Wild über die Gesellschaft zur Förderung des deutschen Rugby-Sports (GFR) angestellt sind (lesen dazu auch den Text im Sportteil auf Seite 34). Heute trifft die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbands (DRV) in Cluj (Klausenburg) auf Rumänien, den Weltranglisten-15. Im Kader Deutschlands (WR-27.) stehen in Mark Sztyndera und Senzo Ngubane auch zwei Akteure des Bundesligisten SC 80 Frankfurt.

Der Konflikt zwischen dem DRV und Wild, der bis September den Verband über seine Rugby-Akademie (WRA) und die GFR unterstützt hatte, erfuhr vor der Abreise nach Siebenbürgen nach dem November-Spielerstreik einen weiteren negativen Höhepunkt. Klaus Blank trat mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück,

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Thema:
WILD Rugby Academy

Leserbrief zu den bundesweiten WRA-Einsätzen

„Als langjähriger Teammanager der U16 NM weiß ich um die immer wieder kehrende Unterstützung der Verantwortlichen und der Spieler der WRA, in der Ausbildung unsere Nachwuchsnationalspieler.

Wir fragten und sie kamen ohne dass es uns einen einzigen Cent kostete.

Ebenso weiß ich um die Unterstützung durch die Spieler auf Ebene des Landes.

Im November noch haben wir in Brandenburg, gemeinsam für Spieler U16/ U18 aus Brandenburg und Berlin ein Talente Training organisiert. Gleiches geschah in Niedersachsen.

Was nun in der Darstellung und Anfeindung gegen diese Spieler gipfelt, empört einen zu tiefst.“

Robby Lehmann

Landesstützpunkttrainer Rugby in Brandenburg

WILD Rugby Academy –
Stiftung zur Förderung des Rugby-Sports (WRA)

09. Februar 2018 admin

Statement zur aktuellen Situation
im deutschen Rugby-Sport

Heidelberg, 9. Februar 2018 – Aus Sicht der WILD Rugby Academy – Stiftung zur Förderung des Rugby-Sports (WRA), und ihrer Tochter, der Gesellschaft zur Förderung des Rugby-Sports mbH (GFR), stellt sich die aktuelle Situation im deutschen Rugby-Sport wie folgt dar.

1.Zu WRA/GFR

Zwischen dem DRV und der WRA/GFR gibt es seit Auslaufen der alten Vertragsbeziehungen im Sommer 2017 keine vertragliche Zusammenarbeit mehr. Der DRV, der für die Nationalmannschaft verantwortlich zeichnet, verkündete mehrfach, einen „Plan B“ und „genügend Spieler“ zu haben. Im Januar 2018 äußerte er öffentlich, dass er auf eine Unterstützung durch Dr. Hans-Peter Wild bzw. die WRA/GFR verzichtet.

Nach wie vor hat der DRV nach Auffassung der WRA/GFR-Verantwortlichen kein tragfähiges und professionelles Langfristkonzept – inklusive der Punkte „Profisport“, „Rechtssicherheit“, „Beziehungs-Management“ etc. – vorgelegt. Eine auf wenige Monate befristete Einstellung von Trainern ersetzt nach Auffassung der WRA/GFR-Verantwortlichen keine ganzheitliche und professionelle Planung. Zumal dem DRV mit Kobus Potgieter ein anerkannter Trainer zur Verfügung stand.

2. Zu aktuellen Schnittstellen DRV und WRA/GFR

Der DRV hat am 26. Januar 2018 für die anstehenden Länderspiele 53 Spieler der 15er Rugby-Nationalmannschaft nominiert. Bei dieser Nominierung der Spieler ist zu berücksichtigen, dass der DRV jetzt im Februar einen 7er-Lehrgang in Südafrika für die erst Ende Mai beginnende förderungsrelevante GPS-Series angesetzt hat. An diesem Trainingslager nimmt eine Vielzahl der besten deutschen Spieler teil.

Am Samstag, 3. Februar 2018, und damit zwei Tage vor Trainingsauftakt hat der DRV Kontakt zur WRA aufgenommen, weil nicht genügend Spieler aus dem Pool der 53 Nominierten zugesagt hatten. Neben den 17 bei der GFR angestellten Spielern sind offensichtlich etwa 20 weitere Spieler der Nominierung nicht gefolgt. Die Gründe hierfür sind der WRA/GFR nicht bekannt, sollten aber sicher auch hinterfragt werden.

Aufgrund der zu geringen Spielerzahl bat der DRV die GFR, eine sechswöchige Freistellung ihrer nominierten Spieler zu prüfen. Dieser Bitte, kurzfristig auszuhelfen, hat die WRA gemeinsam mit der GFR, obwohl sie keinen gewerblichen Spielerverleih betreibt, am 4. Februar 2018 entsprochen – vorbehaltlich einer Einigung der noch zu verhandelnden Konditionen. Diese umfassten neben der Zusicherung eines ausreichenden Versicherungsschutzes für die GFR-Mitarbeiter gemäß WR-Regularien und der Zusicherung einer Nachlizensierung von Spielern bei Verletzungsausfall vor allem eine Kompensation für die 6-wöchige Arbeitsfreistellung aller nominierten Mitarbeiter. Am Abend des 8. Februar 2018 hat der Verband gegenüber WRA/GFR kommuniziert, dass er zwar das aktuelle Angebot nicht annehmen könne, aber zu weiteren Verhandlungen gerne bereit sei

3. Ausblick

Trotz einer zurzeit fehlenden vertraglichen Grundlage mit dem DRV will Dr. Wild die Spieler und die „Rugby-Community“ weiter in ihrem Ziel unterstützen, den Rugby-Sport in Deutschland langfristig auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen. Deshalb wurde beispielsweise bis heute keinem der knapp 30 bei der GFR angestellten Spieler und Coaches gekündigt.

Aktuell arbeiten die Verantwortlichen der WILD Rugby Academy eine Strategie aus, wie nach ihrer Auffassung das Ziel erreicht werden kann, die Sportart weiter zu professionalisieren und auf ein höheres Niveau zu bringen. Folgende Überlegungen sind bei einem solchen Konzept zu berücksichtigen:

·         Die Qualifikation für eine 15er Rugby-Weltmeisterschaft ist aufgrund des hohen Trainingsaufwands und der aktuellen Konkurrenz-Situation sicher nur mit Berufssportlern möglich.

·         Die Personalkosten für 20 bis 40 Profis plus Trainer bedürfen einer Finanzierung.

·         Weitere Kosten für beispielsweise Mannschaftsentwicklung, Trainingslager und Infrastruktur müssen gedeckt sein.

·         Die Finanzierung des Rugby-Sports auf internationalem Niveau wird nur unter Einbeziehung externer Dritter möglich sein. Für deren Engagement bedarf es hoher Rechtssicherheit und einer Übertragung bewährter Geschäftsmodelle – zum Beispiel aus anderen Sportarten.

German-Rugby.de

09.02.2018 GR-Team

Rugby-Nationalmannschaft und das Wild-Team

Seit längerem kocht der Streit um die nicht verfügbaren Nationalspieler von Wild (GFR). Auf den DRV- und TR-Internetseiten. Ständig wird die Stimmung gegen Herrn Wild, seine Stiftung Wild Rugby Academy (WRA), sowie deren Gesellschaft zur Förderung des deutschen Rugby-Sports (GFR) angeheizt.

Sobald das Thema langsam am Einschlafen ist, wird der Brei“ von einer Gruppe von Autoren immer wieder angeheizt. Einige der „Anheizer“ scheinen eine gewisse Nähe zu Totalerugby, beziehungsweise zu DRV-Kreisen haben.

Die Nominierung für das Rumänienspiel

So auch im Vorfeld des Rumänienspieles: Es wurden vom DRV insgesamt 52 Spieler vornominiert. Darunter auch die 15 HRK-Spieler die bei der GFR beschäftigt sind. Diese fielen mangels Freistellung durch den Arbeitgeber aus.

Es blieben somit immer noch 37 Spieler für eine 24-köpfige Auswahl-Mannschaft übrig.

Von dieser „Netto“-Mannschaft wurden vom Trainergespann nur 13 für Rumänien selektiert, dazu kamen nochmals 11 externe (vorher nicht benannte) Kräfte.

Warum von den ursprünglich 52 Nominierten nur 13 Spieler für Rumänien ausgewählt wurden, ist auch zu hinterfragen. Haben die anderen auch kein „Frei“ bekommen? Was für Gründe lagen dar vor, warum wurden die im Internet nicht genauso, wie bei den Wildleuten diskutiert?

Zurück, es also waren ausreichend Spieler für die drei international erfahrenen Trainervorhanden. Davon war in den „Fake-News“ leider keine Rede!

Die üblen Vorwürfe „Verräter“, „man muss sie und den HRK sperren“, etc. entbehren so jeglicher Grundlage, lassen leider auf einen sehr unsportlichen Charakter der Autoren schließen.

Warten wir einmal ab, was die HvR vollbringen, vielleicht gewinnen Sie ja auch und rennen die gastgebenden „Eichen“ in den Boden.

Hannoverische Allgemeine

08.02.2018 Von Stefan Dinse

Das deutsche Rugby taumelt am Abgrund

Zum wichtigen Europameisterschafts-Länderspiel am Sonnabend in Rumänien reist nur ein Not-Aufgebot, die Profis von Serienmeister Heidelberger RK (HRK) sind nicht dabei. Damit sind die Träume von der ersten WM-Teilnahme Deutschlands geplatzt.

Hannover. Das ist wohl die bitterste Pille, die das deutsche Rugby je schlucken musste. Zum wichtigen Europameisterschafts-Länderspiel am Sonnabend (13 Uhr) in Rumänien reist nur ein Not-Aufgebot, die Profis von Serienmeister Heidelberger RK (HRK) sind nicht dabei. Damit sind die Träume von der ersten WM-Teilnahme Deutschlands geplatzt, auch das Zerwürfnis zwischen dem Deutschen Rugby-Verband und Mäzen Hans-Peter Wild (Capri-Sun) dürfte endgültig sein. Gestern ist zudem DRV-Präsident Klaus Blank zurückgetreten.

Zur anhaltenden Rufschädigung seien anonyme telefonische Drohungen gekommen, teilte der Heidelberger Blank in einer Presseerklärung mit: „Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass so etwas passiert – insbesondere nicht in unserem Sport, der sich vor allem über ein faires und sportliches Miteinander definiert.“ Hintergrund ist der eskalierte Streit zwischen dem DRV und der Stiftung Wild Rugby Academy (WRA), über deren Gesellschaft zur Förderung des deutschen Rugby-Sports (GFR) die Spieler beim HRK angestellt sind.

Im vergangenen Sommer hatten sich DRV und WRA nach dreijähriger Zusammenarbeit nicht auf einen weiteren Vertrag verständigen können. Streitpunkt waren die Vermarktungsrechte des 15er-Nationalteams, dass die WRA mit Millionen aufgepäppelt hatte. Im November kam es zum Eklat, die Profis boykottierten kurzfristig ein Testspiel gegen Chile. Sie forderten eine Perspektive für das 15er-Rugby, das sie gegenüber der olympischen Siebener-Variante klar benachteiligt sahen. Der DRV beendete daraufhin die Kooperation, beschloss aber beim Verbandstag am 28. Januar, eine Wiederannäherung zu versuchen. Die ist offenkundig gescheitert.

Der DRV hat die Heidelberger Profis für die Rumänien-Partie nominiert, die GFR verlangt aber für jeden Spieler pro Partie und zugehöriger Trainingswoche jeweils 1000 Euro nebst einer Versicherung – bei fünf ausstehenden Begegnungen und etwa 15 Profis käme da schnell eine sechsstellige Summe zusammen. Das ist viel zu teuer für den DRV, der daher neu eingeladen hat: …

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Rhein-Neckar-Zeitung

08.02.2018 Von Claus-Peter Bach

Deutscher Rugby-Verband

Präsident tritt wegen Rufschädigung und
persönlicher Bedrohung zurück

Klaus Blank macht den Weg frei - Streit mit Wild schwelt seit langer Zeit

Hat sich verdribbelt: DRV-Präsident Klaus Blank steht in der Kritik. Foto: vaf

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Heidelberg. (CPB) Klaus Blank aus Eppelheim ist am Donnerstag von seinem Amt als Präsident des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) zurückgetreten. Der gebürtige Heidelberger nennt als Grund für seine Entscheidung in einer DRV-Pressemitteilung "anhaltende rufschädigende Äußerungen in der Öffentlichkeit sowie persönliche Bedrohungen in den vergangenen Tagen."

Wie die RNZ in den letzten Monaten laufend berichtet hat, schwelt seit über einem Jahr ein Zwist zwischen der Führungsspitze des DRV mit Klaus Blank und Finanz-Vizepräsident Jürgen Zeiger (Heusenstamm) auf der einen Seite und dem langjährigen Mäzen Dr. Hans-Peter Wild (Eppelheim/Capri-Sun) und seiner gemeinnützigen Stiftung Wild Rugby Academy (WRA) sowie der Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports (GFR) auf der anderen Seite. Während der Verhandlungen über einen neuen Kooperationsvertrag haben sich die Gesprächspartner mehr und mehr so stark verhakt, dass Wild die Zusammenarbeit im September 2017 für beendet erklärte.

Danach ging es höchst unschön weiter. So boykottierten im November 22 bei der GFR angestellte Nationalspieler und die Nationaltrainer Kobus Potgieter und Pieter Jordaan (Heidelberg) das Weltranglistenspiel gegen Chile, was zu einer herben Niederlage und dem Absinken des DRV von Platz 22 auf Rang 26 der Weltrangliste führte. Ein Außerordentlicher Deutscher Rugby-Tag (ADRT) hat sich am 28. Januar in Hannover mit der komplexen Problematik beschäftigt. Klar wurde dabei, dass auf Seiten des DRV ungeschickt und respektlos agiert wurde, während bei der WRA/GFR die Kommunikation ein großes Problem ist. Ein Länderspiel-Boykott ist im deutschen Sport eine Einmaligkeit und hat dem Verband schweren Schaden zugefügt.

Klaus Blank führt in der Pressemitteilung weiter aus: "Schon im Vorfeld des ADRT habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, weiter so viel Energie in die Lösung der schwierigen aktuellen Herausforderungen zu investieren, oder ob es nicht besser ist, das Feld zu räumen und damit den Weg zu ebnen für jemanden, der das unbelastet und womöglich mit einer neuen Herangehensweise tun kann." Blank berichtet von "anonymen telefonischen Bedrohungen. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass so etwas passiert - insbesondere nicht in unserem Sport, der sich vor allem über ein faires und sportliches Miteinander definiert."

Bis zum Deutschen Rugby-Tag im Juli werden Blanks Aufgaben nun von den verbliebenen Präsidiumsmitgliedern übernommen. Dann stehen gemäß neuer Satzung Neuwahlen des gesamten Präsidiums und Vorstandes auf der Tagesordnung.

Beim EM-Spiel am Samstag in Cluj gegen Titelverteidiger Rumänien wird die deutsche Nationalmannschaft, wie gestern berichtet, ohne die Nationalspieler der WRA/GFR auskommen müssen. Wir legen jedoch Wert auf die Feststellung, dass der DRV die beiden bisherigen Kapitäne Sean Armstrong und Michael Poppmeier in den EM-Kader berufen und sich der neue Teamdirektor Paul Healy mehrfach um deren Teilnahme bemüht hat. Leider wurde die RNZ auf Nachfrage über diesen Vorgang falsch informiert, was wir sehr bedauern.

Wie DRV-Vizepräsident Hans-Joachim Wallenwein (Dossenheim) bestätigte, ist die deutsche Delegation gestern mit einem 24-köpfigen Spielerkader nach Rumänien geflogen und dürfte es schwer haben, sich gegen die massiven "Eichen" zu behaupten. Für alle nominierten Akteure, darunter etliche Debütanten, ist es eine Ehre und Freude, für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen. Das letzte Match gegen den späteren Europameister endete in Offenbach mit einem 41:38-Sieg der deutschen Fünfzehn.

Deutschland: Julius Nostadt (Stade Aurillacois), Paul Weiss (SC Neuenheim), Felix Martel (TSV Handschuhsheim), Marcus Bender (TSV Handschuhsheim), Sam Ramsay (Berlin Grizzlies), Senzo Ngubane (SC Frankfurt 1880), Eric Marks (Stade Atlantique Rochelais), Stefan Mau (SC Germania List), Rafael Dutta (Nottingham University), Falk Duwe (RK 03 Berlin), Luke Dyckhoff (Cross Keys RFC), Carsten Lang (RG Heidelberg), Yasar Bauer (VfR Döhren), Tim Menzel (RC Strasbourg), Jan Piosik (Hannover 78), Daniel Koch (SC Germania List), Nicolas Müller (Hannover 78), Yassin Ayachi (TSV Handschuhsheim), Clemens von Grumbkow (Bundeswehr), Robin Plümpe (RG Heidelberg), Mark Sztyndera (SC Frankfurt 1880), Christopher Korn (TSV Handschuhsheim), Paul Pfisterer (RG Heidelberg), Marvin Dieckmann (RG Heidelberg). - Teamdirektor: Paul Healy; Nationaltrainer: Pablo Lemoine; Trainerassistenten: Campbell Johnstone und Chris Lane.

Aus <https://www.rnz.de/sport/rugby_artikel,-deutscher-rugby-verband-praesident-tritt-wegen-rufschaedigung-und-persoenlicher-bedrohung-zurueck-_arid,336944.html>

Deutscher Rugby-Verband (Online)

09.02.2018 von DRV Presse

Vorstand/Präsidium

DRV-Präsident Klaus Blank tritt zurück

Der Präsident des Deutschen Rugby-Verbandes, Klaus Blank, tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Amt an der Spitze des olympischen Sportverbandes zurück. Grund dafür seien anhaltende rufschädigende Äußerungen in der Öffentlichkeit sowie persönliche Bedrohungen in den vergangenen Tagen.

„Eine solche, für einen olympischen Sportverband weitgehende Entscheidung fällt man natürlich nicht aus dem Bauch heraus. Schon im Vorfeld des Außerordentlichen Deutschen Rugby-Tages (ADRT) habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, weiter so viel Energie in die Lösung der schwierigen aktuellen Herausforderungen zu investieren, oder ob es nicht besser ist, das Feld zu räumen und damit den Weg zu ebnen für jemanden, der das unbelastet und womöglich mit einer neuen Herangehensweise tun kann.

Das Votum des ADRT und viele persönlichen Gespräche haben mich eigentlich darin bestärkt, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und nicht aufzugeben. Nach den Vorkommnissen der letzten Wochen, insbesondere nach den anonymen telefonischen Bedrohungen, ist nun für mich persönlich allerdings das Ende des Weges erreicht. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass so etwas passiert – insbesondere nicht in unserem Sport, der sich vor allem über ein faires und sportliches Miteinander definiert. Aber nun ist der Fall eingetreten.“

Das allerdings bilde lediglich einen Teil des Rahmens für diese Entscheidung. „Das letzte Jahr war hart. Ich habe meinen Gesundheitszustand zu oft ignoriert, rufschädigende Veröffentlichungen mehr oder weniger hingenommen, verletzende und meist von einem zweifelhaften Account stammende E-Mails gelöscht und anonyme Beschimpfungen am Telefon weggedrückt. Insbesondere die Zeit um den Spielerstreik im Herbst und das Verhandlungsende mit der WRA/GFR waren nicht einfach.“

„Alles zusammen beurteilt, dann ist es leider so, dass das Ehrenamt seine sehr schönen Seiten hat, die ich eigentlich nicht missen möchte, aber eben auch Grenzen. Meine Kraft und mein Durchhaltevermögen sind an diese Grenzen gestoßen, sodass ich mich schweren Herzens diesen Schlussstrich ziehen muss.“

Bis zum Deutschen Rugby-Tag im Juli werden nun die Aufgaben von Klaus Blank von den verbliebenen Präsidiumsmitgliedern übernommen. Bis zum DRT soll aber ein Kandidat gefunden werden, der sich dann den Mitgliedern zur Wahl stellt.

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German-Rugby.de

08.02.2018 GR-Team

Rugby-Streiflichter – aus: Totalrugby

Uwe Treiber said:

Achtung, einer von den Bösen

Jörg, der HRK ist nicht involviert. Die Nominierung wurde direkt an die GFR geschickt.

und noch was....

glaube nicht alles was hier geschrieben wird.

Letztendlich wollte `unser DRV` die Spieler nicht versichern (Unfall/BU usw.)

Das sollte aber selbstverständlich sein. Die Jungs verdienen mit dem Sport ihren

Lebensunterhalt, egal wie man das nennt. Bei den November-Test hat sich unser Verband einen riesen Rüffel geholt (von Worldrugby). Du hast doch bestimmt den offenen Brief der -ehemaligen- Mannschaftsärzte gelesen.

Und ja, Verlierer sind wir alle, das macht keinen Spaß.

Eins noch

Seit dem Sommer gab es keine Stellungnahme unseres Verbandes zu den Vorwürfen

von WRA/GFR ausser -Vorwurf zurückgewiesen, weil Falsch-

Da wäre doch eine Stellungnahme angebracht, aber nicht hier, sondern auf der

offiziellen DRV-Seite!

Februar 08, 2018

 Aus <http://www.totalrugby.de/content/view/9290/37/>

Tobias Benedikt: Oswald Wenn ich mir grade die ganzen Leitartikel bei TR durchlese, vor allem der Neueste, wo sich zwei Parteien von gestandenen, erwachsenen Männern und Rugbyspielern schlimmer aufführen wie kleine Kinder im Kindergarten und tendenziöse Besserwisser versuchen Stimmung zu machen und den alleinigen Deutungsanspruch haben wollen, ist die Frage ob wir über Fußballer lachen wollen oder uns nicht lieber doch an die eigene Nase fassen. Find es grade ganz leicht den falschen Zeitpunkt dafür...

2 · 26. Januar um 12:59

 

Aus <https://www.facebook.com/pg/TotalRugby/posts/>

Rhein-Neckar-Zeitung

08.02.2018 Von Claus-Peter Bach

Rugby-Europameisterschaft

Ins wilde Rumänien ohne Spieler von Wild

Am Samstag geht's gegen den Gastgeber los - DRV-Vize:
"Spieler werden ihr Bestes geben"

Heidelberg. (CPB) Am Samstag beginnt die Rugby-Europameisterschaft 2018 mit den Spielen der Division 1, in der die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) den Klassenverbleib anstrebt. Im vergangenen Jahr spielte die deutsche Mannschaft unter der Leitung der beiden Trainer Kobus Potgieter und Pieter Jordaan (Heidelberg) in großer Form, schlug den späteren Titelträger Rumänien mit 41:38 und Belgien mit 34:29 und schaffte mit Rang fünf erstmals den Klassenerhalt im Oberhaus von Rugby Europe.

In diesem Jahr heißen die deutschen Trainer Pablo Lemoine, Campbell Johnstone und Chris Lane, das Team hat mit Paul Healy einen neuen Direktor und mit Macron einen neuen Ausrüster. Doch ob die seit Anfang dieser Woche im Heidelberger Sportzentrum Nord versammelten Spieler am Samstag um 15 Uhr im rumänischen Klausenburg mit einer ähnlich guten Leistung aufwarten können wie im Vorjahr auf dem Bieberer Berg in Offenbach, muss sich zeigen.

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German-Rugby.de

08.02.2018 GR-Team (Kommentar)

Jede Menge Narren?

Deutscher Rugby-Verband hadert mit

seiner selbst gewählten Rolle!

Der Deutsche Rugby-Verband hat mit Datum vom 22.01.2018 die offizielle Pressemitteilung „DRV und Wild Rugby Academy gehen getrennte Wege“ veröffentlicht.

Zitat: „…weist Vorwürfe deutlich zurück und beendet die bis zuletzt laufenden Bemühungen um eine vertragliche Zusammenarbeit und eine Fortsetzung der Kooperation.“

Der alte dreijährige Vertrag war Ende August 2017 ausgelaufen. Die rechtzeitige Verlängerung kam (Lt. Wild) seitens des DRV nicht zustande.

Weiter …“Mit sofortiger Wirkung hat die sportliche Führung des DRV daher die alleinige Führung aller Nationalmannschaften übernommen.

Die Deutsche Rugby-Marketing (DRM) übernimmt zudem die Vermarktung sämtlicher Nationalmannschaften und zeichnet für die Durchführung der Länderspiele der DRV XV (Inklusive Marketing!) verantwortlich.“

Ja da ist der Herr Dr. Wild gar nicht mit seinem Personal mehr zuständig für die Nationalteams! Weder mit den Finanzen, noch mit der Organisation oder gar mit dem Personal oder den Spielern.

Wer ist es denn jetzt? Natürlich DRV- Präsident Klaus Blanck mit seinen Mannen!

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Deutscher Rugby-Verband (Online)

26.01.2018 von DRV Presse

Nationalmannschaft XV

Großer Kader für REIC-Spiele nominiert

(Hier nochmals zum Vergleich, wer spielen darf)

Heidelberger RK:

Sean Armstrong,

Luis Ball,

Dash Barber,

Marcel Coetzee,

Sebastian Ferreira,

Samy Füchsel,

Pierre Mathurin,

Jaco Otto,

Raynor Parkinson,

Michael Poppmeier,
Ayron Schramm,

Jörn Schröder,

Hagen Schulte,

Timo Vollenkemper,

Steffen Liebig

RG Heidelberg:

Anthony Dickinson,

Carsten Lang,

Robin Plümpe

SC Frankfurt 1880:

Wynston Cameron-Dow,

Mark Sztyndera

SC Neuenheim:

Clemens von Grumbkow,

Paul Weiß

TSV Handschuhsheim:

Marcus Bender,

Christopher Korn,

Paul Schüle

Neckarsulmer SU:

Mark Fairhurst,

Marcel Henn

TV Pforzheim:

Sam Harris,

Oliver Paine

Hannover 78:

Nicolas Müller

SC Germania List:

Daniel Koch,

Niklas Koch,

Stefan Mau

RC Rottweil:

Robert Lehmann

RK 03 Berlin:

Lukas Hinds-Johnson

Stade Aurillacois (FRA):

Julius Nostadt

Bargoed RFC (WAL):

Luke Dyckhoff

Carcassone (FRA):

Maxime Oltmann

Castres Olympique (FRA):

Damien Tussac

Cahors (FRA):

Gilles Valette

Old Ethamian’s (ENG):

Adam Preocanin

RC Strasbourg (FRA):

Mika Tyumenev,

Tim Menzel

Bridgend Ravens (WAL):

Jamie Murphy

London Scottish (ENG):

Jonny Harris

Stade Rochelais (FRA): 

Eric Marks

RO Grasse (FRA):

Jimmy Scholz

San Dona (ITA):

Greg Bauer

Tarbes (FRA):

Mathieu Dacau

Valence d’Agen (FRA):

Felicien Vergnon

RC Vannes (FRA):

Chris Hilsenbeck

Viadana (ITA):

Nikola Breglia

Worcester Warriors (ENG):

Kurt Haupt

German-Rugby.de

07.02.2018 GR-Team (Kommentar)

Rugby REC
Karneval in Cluj/Rumänien

Die deutsche Rugby-Mannschaft startet nach dem Bruch des DRV mit dem Wild-Team in das Jahr 2018. Das neuen Trainergespann Paul Healy, Pablo Lemoine und Campbell Johnstone haben die deutsche XV neu aufgestellt. Die Vorbereitungen liefen unter größtmöglicher „Geheimhaltung“ ab. „Das Team sei gut aufgestellt und gewappnet für das schwere Gefecht in Rumänien“, so die Verantwortlichen.

„Deutschland“ hat sich viel vorgenommen und kündigt für das nächste „Rugby Europe International Championship 2018“ einen knappen Sieg gegen die Gastgeber an. Sie möchten an den letzten 41:38 Sieg in Offenbach anknüpfen!

Die rumänische Nationalmannschaft, die „Eichen“ erwartet also am Samstag den 10. Februar 2018 wieder eine sehr kämpferische deutsche Nationalmannschaft in Cluj/Rumänien. Auch die rumänischen Gastgeber haben das Offenbacher Ergebnis aufgenommen. „Sie respektieren ihre Gegner - und sagen: Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir besser als unsere Gegner sein!“

Eine gesunde Einstellung!

Am Samstag, den 10. Februar 2018 werden sie um 13:00 h im Cluj Arena Stadion/Rumänien zum Rugby Europe Championship Heimspiel gegen Deutschland antreten. Die Spiele sollen übertragen werden.

Bleibt nur noch die große Frage:

Wird die deutsche Nationalmannschaft mit dem Zug (ca. 22 Std. Reisezeit) in Cluj/Rumänien anreisen?

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German-Rugby.de

05.02.2018 GR-Team (Kommentar)

Technische Panne oder Vorzeichen

Auf der DRV-Homepage fehlt Rubrik „DRV XV“

Seit einigen Tagen fehlt auf der DRV-Homepage die Rubrik „DRV XV“. Während die Teams DRV VII, DRF, sowie DRJ vertreten sind. Ist das nur durch ein Versehen/eine technische Panne zustande gekommen oder steckt „mehr“ dahinter?

Kann das mit dem für heute geplanten Trainingsstart der DRV XV zusammenhängen? - Keine Veröffentlichung seitens des DRV und/oder von TR zu finden.
Oder ist das alles eine GEHEIME KOMANDO-SACHE?

Am Wochenende sollte doch das Spiel in Cluj/Rumänien stattfinden? ODER?

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Rhein-Neckar-Zeitung

05.02.2018 Von Claus-Peter Bach

Sechs-Nationen-Turnier Rugby

Irland jubelt im Stade de France

Rugby-Fünfzehn schlägt Frankreich

Heidelberg. (CPB) Titelverteidiger England ist am Sonntag mit einem 46:15-Sieg in Italien mit der erwarteten Dominanz in das Sechs-Nationen-Turnier der führenden europäischen Rugby-Nationen gestartet. Im Olympiastadion von Rom hielten die tapferen Azzurri bis zur Halbzeit (10:17) gut mit, brachen dann aber unter der Wucht der englischen Stürmer zusammen.

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German-Rugby.de

04.02.2018 GR-Team (Kommentar)

Gestörtes Verhältnis zu Sponsoren?

Krasse Einstellung bei einigen deutsche Rugbyfans

Fast alle Sportarten, Vereinigungen und sogar mittlerweile auch die Kommunen sind ständig auf der „Jagd“ nach Sponsoren. Diese sollen „ihre Sache“ möglichst stark finanziell und/oder anderweitig unterstützen.

Wie sieht es beim deutschen Rugby aus? Sobald ein Verein einen unterstützungswilligen Sponsor gefunden hat und sich seine Unterstützung sportlich auswirkt, kommen die Neider auf den Plan.

So war es, als

-      beim SC Frankfurt 1880 Ulrich Byszio die schwächelnde Herrenmannschaft mit zahlreichen internationalen Spielern auffrischte, sein Projekt in Sachen Jugendarbeit anschob und einen erfolgreichen Kurs steuerte.

-      Beim Heidelberger RK, durch die tatkräftige und sehr gezielte Unterstützung von Dr. Peter Wild, mittels Einsatz internationaler Spieler und Trainer die Mannschaft verstärkte und die sportliche Führung in Deutschland übernahm.

-      Beim TV Pforzheim der Sportkamerad Poff einen Sponsor Pool zusammen brachte und ähnlich, mit zahlreichen internationalen Spielern die schwache Herrenmannschaft aufmöbelte. Diese startete schnell bis zur Spitze der 1. Bundesliga durch.

Jedes Mal ging dann die Neid-Debatte und das Geschrei los:

-      die Spieler werden abgeworben,

-      Leistungsverzerrung durch die ausländischen Spieler,

-      sportliche Erfolge rücken für die schwächeren Vereine in die Ferne.

Doch wer schreit hat nicht immer recht!

Oft wurden die Vorwürfe nur platziert um von den eigenen Schwächen und Versäumnissen abzulenken. Deshalb ist der Schrei „Haltet den Dieb“ immer mit großer Vorsicht zu genießen!

Oft liegt die Vereinsorganisation (z.B. Vereinsarbeit, Training, Jugendarbeit) bei den „Ober-Jammerern“ und „Klageweibern“ besonders im Argen. Leistungsorientierte Spieler und/oder Mitarbeiter fühlen sich deshalb oft

-      von den Freizeitspielern gebremst,

-      die sportlichen Rahmenbedingen stimmen nicht (Mitarbeiter, Trainingssituation, Platz, sportliche Ausstattung, etc.)

-      vom Verein generell zu wenig gefördert.

Da ist der Wechsel zu einem besser aufgestellten Verein sehr verlockend und verständlich!

Kurios die „besonderen Vorwürfe“, bei allen Sponsoren, speziell bei Herrn Dr. Wild: Wenn „er“ schon den HRK oder Verein „XY“ unterstütze und stark mache, müsse er auch die anderen unterstützen. Warum?

Kurz: Schaut Euch einmal auf den bekannten Internetseiten um. Dort findet ihr unter den Kommentatoren immer wieder bestimmte „Vielschreiber“, die sich oft zu allem zu Wort melden, alles besser wissen.

Wenn diese ihre Energie und Zeit mehr ihrem Verein/Verband widmen würden, wäre dem deutschen Rugbysport verdammt viel geholfen!

Auch kleinere Vereine können Sponsoren finden. Dafür müssen sie erst einmal die entsprechenden Bedingungen schaffen.

Motzen, Meckern und Druck ausüben (Du musst uns unterstützen, aber richtig!) sind wenig hilfreich um ergiebige Beziehungen aufzubauen!

3. Liga Süd/West

03.02.2018 – Thomas Roth

Ligaausschuss-Sitzung vom 13.01.2018 in Tübingen:
Tagesordnung und Protokoll

Liebe Rugbyfreunde,

anbei das Protokoll zur Sitzung am 13.01.2018.

Entschuldigt bitte, dass es so lange gedauert hat, ich gelobe Besserung.

Viele Grüße

Thomas Roth

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Feststellung der Anwesenheit Verbände/Vereine/Ligaausschuss

* eventuelle Vertreter der Verbands- und Vereinsvorsitzenden oder       Abteilungsleiter benötigen eine formlose Vollmacht.

3. Abstimmung über die Tagesordnung

4. Bericht und kurze Aussprache zur Vorrunde der laufenden Saison

5. Anträge (müssen bis spätestens 05.01.2018 beim Ligaausschuss vorliegen)

    Eventuell dazu Beschlussfassungen

6. Besprechung der Rückrunde und Modus der Play Off´s

7. Verschiedenes

Freundliche Grüße

Thomas Roth

Protokoll

Protokoll zur Sitzung der Dritten Liga Süd-West am 13.01.2018 in Tübingen

Anwesend waren folgende Vertreter: Thomas Roth-Ligaausschuss, Nils Radtke Staffelleiter und RC Mainz, Benedikt Leibold- stellv. Staffelleiter-HRV und TG Darmstadt, Benjamin Herrmann-RC Hirsch-Tübingen, Peter Schäfer-BSC Offenbach, Simon Teichmüller-Eintracht Frankfurt, Sebastian Anger-TG Darmstadt

Entschuldigt: Claus-Peter Bach-BW und Ligaausschuss, SC80 Frankfurt, RG Heidelberg, Heidelberger RK, RC Freiburg, RC Konstanz.

1. Thomas Roth eröffnet die Sitzung mit 15 Minütiger Verspätung. Er spricht seine Enttäuschung aus das so wenige Teilnehmer anwesend sind, besonders ärgerlich ist das, wenn die Sitzung schon im Süden stattfindet besonders die Süd-Vereine mit Abwesenheit glänzen.

2. Siehe Teilnehmer

3. Der Tagungsordnung wird zugestimmt

4. Nils Radtke gibt einen kurzen Bericht zur Vorrunde, diese ohne besondere Vorkommnisse gelaufen ist, allerdings gab es einige Spielverlegungen die nun in der Rückrunde nachgeholt werden müssen. Hier wird darum gebeten, diese Verlegungen zu vermeiden, da die Vereine vor dem endgültigen Plan genügend Zeit bekommen genau zu planen.

Ben Leibold bemängelt weiterhin die Ergebnismeldungen. Diese sollen direkt nach dem Spiel per WhatsApp erfolgen und immer das Ergebnis selbst und die jeweiligen Versuche beinhalten.

Es wird auch noch einmal darauf hingewiesen, dass die Spielberichtsbögen immer an den Staffeleiter zu senden sind. Thomas Roth bemerkt dabei, dass die in Rechnung gestellten fehlenden Spielberichtsbögen von den Teilnehmenden Vereinen bezahlt wurden, lediglich die Freunde aus Pforzheim, sind dem trotz Erinnerung nicht nachgekommen. Es gilt deshalb darauf zu achten, dass sollte Pforzheim einmal wieder an der Dritten Liga teilnehmen wollen, dies noch zu fordern sind.

5. Anträge lagen keine vor.

6. Die Rückrunde wurde besprochen, von einigen Vereinen liegen auch schon Spielterminwünsche vor. Nils Radtke will bis Ende Januar alles veröffentlich haben.

Die Play Off´s sollen möglichst im Rahmen eines Hin- und Rückspieles ausgetragen werden, da es ansonsten insgesamt zu wenig Spiele wären. Es wird dazu noch einmal bekräftigt, dass die Aufstiegsentscheidung anhand der Gruppenspiele endscheidend ist. Der Tabellenerste ist der Aufstiegsberechtigte, verzichtet dieser ist der Tabellenzweite berechtigt. Sollte auch dieser verzichten, geht es nach der sportlichen Voraussetzung über die der Ligaausschuss entscheidet.

Die Play Off´s dienen der Ermittlung des 3. Liga Meisters.

7. Nils Radtke beantragt eine gewisse Entschädigung für die größeren Anfahrtswege durch TUS Hochspeyer, die in der Süd-Gruppe mitspielen. Es wurde entschieden die Startgebühr zu erlassen. Es wird deshalb gebeten, da diese schon bezahlt, die Kontoverbindung von Hochspeyer bekannt zu geben.

Ben Leibold und Nils Radtke berichten, dass die drei Landesverbände NRW, RLP und Hessen dran sind die Liga zu reformieren, wie dies genau aussehen soll, wurde nicht benannt. Der Ligaausschuss ist darüber nicht informiert und auch nicht zur Mitarbeit gebeten worden.

Freundliche Grüße

Thomas Roth

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Aktualisiert am 03.02.2018 - Von Charlotte Schneider

Ärger in Frankreich:
Klüngelei, Razzien und Empörung

Rugby hat in Frankreich einen Stellenwert wie in Deutschland Fußball. Vor dem Auftakt des wichtigsten Turniers des Jahres gibt es nun einen äußerst dubiosen Fall von Klüngelei. Die Empörung im Land ist groß.

Viel ungünstiger hätte das Jahr für Frankreichs Rugby-Nationalmannschaft nicht beginnen können. Der drastischen, weil ersten Trainerentlassung in der Geschichte des französischen Verbandes folgte wenige Tage vor dem Auftakt der Six Nations ein äußerst dubioser Fall von Klüngelei und Vorteilnahme in der Verbandsspitze.

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Rhein-Neckar-Zeitung

31.01.2018 Von Claus-Peter Bach

Kommt es zum Führungswechsel
im Deutschen Rugby-Verband?

Ein Außerordentlicher Deutscher Rugby-Tag erörterte den Zwist zwischen dem Vorstand und dem Mäzen Dr. Hans-Peter Wild

Hannover. (CPB) Im Deutschen Rugby-Verband (DRV) zeichnet sich ein Führungswechsel ab. Nach dem Außerordentlichen Deutschen Rugby-Tag (ADRT) am Sonntag in Hannover ist es unwahrscheinlich, dass Präsident Klaus Blank (Eppelheim) und Finanz-Vizepräsident Jürgen Zeiger (Heusenstamm) bei der Mitgliederversammlung im Juli 2018 noch einmal in ein Vorstands- oder Präsidiumsamt gewählt werden.

Wie die RNZ seit dem Deutschen Rugby-Tag im Juli 2017 mehrfach berichtet hat, gibt es seit Mitte 2016 stetig zunehmende Spannungen zwischen der DRV-Führung und der Wild Rugby Academy (WRA), einer gemeinnützigen Stiftung des Eppelheimer Unternehmers Dr. Hans-Peter Wild (Capri-Sun), die im Ergebnis dazu geführt haben, dass der spendable Mäzen seine Unterstützung im September 2017 beendet hat.

Die Rangeleien gipfelten im November 2017 in einem Boykott des Weltranglistenspiels in Offenbach gegen Chile, dem 22 bei der WRA-Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports (GFR) angestellte Nationalspieler fern geblieben sind.

Damals verlor eine vom DRV eilig zusammengestellte Not-Fünfzehn mit 10:32 Punkten. Deutschland rutschte in der Weltrangliste von Platz 22 - einem Allzeit-Hoch - auf Rang 26 ab.

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German-Rugby.de

30.01.2018 GR-Team

Mammutprogramm für Heidelberger RK

Was wird von HRK/alte National XV abverlangt?

Viele selbsternannte Rugby-Experten lassen sich über den HRK und die ehemalige XV-Nationalmannschaft aus. Das „Wie“, bleibt anscheinend das Problem von Herrn Dr. Wild und seinen Mannen.

Der HRK soll am 10.02.2018 das erste Länderspiel gegen Rumänien, einen sehr starken Gegner spielen und gewinnen. Danach folgen 4 weiter Länderspiele, 8 Bundesligaspiele mit einer engl. Woche und 2 EPCR Spiele. Nur am 24.02.2018 hätten die „bösen Jungs“ ein Wochenende frei. Aber da könnte sie der DRV noch zu einer Zwangstrainingspause vorladen.

Unter Strich 15 schwere Spiele am laufendem Band ohne die noch kommenden DRV-Trainingslager.

Auf der anderen Seite die fragwürde Belohnung in Form von Beleidigenden Kommentaren, mangelnder Unterstützung seitens des DRV.

Ab dem 12.05.2018 könnte dann eine Ruhephase einsetzen, ja wenn dann nicht noch die BL-Finalspiele anstehen würden (zwei weiter Spieltage), sowie zwei Pokalspieltage.

Was sagen die Experten dazu? Ist das fast wie Urlaub oder eine harte Plackerei?

TR Online

29.01.2018 TR Team

Hoffnung beim ADRT: Verband-Kurs bestätigt,
versöhnliche Zeichen in großer Runde

Kommentar 30.01.2018 Mahmud Marachi said:

Ohne mit jeglicher Art von rechtlichen Konsequenzen zu drohen, möchte ich nur kurz anmerken, dass der ADRT keineswegs ausgerufen wurde, "um sich Unterstützung seiner Mitglieder in der Auseinandersetzung mit der Wild Rugby Academy zu sichern".
Er wurde einberufen, um die mehrjährige Arbeit an der der neuen Satzung zu ihrem Abschluss zu führen und den gemeinsam erarbeiteten Entwurf zu verabschieden. Erfreulicherweise ist das nach kurzer Diskussion gelungen.

Und wo schon mal alle da waren, wurde die Gelegenheit genutzt, auch über "das andere Thema" zu informieren. In der Tat war die Diskussion -soll ich sagen unerwartet? - sachlich und durchaus konstruktiv.

German-Rugby.de

30.01.2018 GR-Team

Streiflicht zum aoRugby-Tag

Einladung zum DRT nur für Vereine
und Landesverbände

Leider hat der DRV die Einladung zum aoRugby-Tag nur noch an die Vereine und Landesverbände geschickt. Formal wohl korrekt, in der Sache mehr ein Eigentor!

Früher wurden Einladung und Anträge auch auf der DRV-Seite veröffentlicht. So sollten die wichtigen Informationen möglichst breit gestreut und diskutiert werden. Eine möglichst breite Zustimmung war das Ziel. Jetzt geht es anscheinend wieder zurück zum „Sektierer-Klub“.

Die vermeintliche „deutsche Rugby-Elite“ hat sich in den letzten Jahren eine sehr große Machtfülle angeeignet. Nur noch sehr wenige Personen treffen die gewichtigen Beschlüsse, die für die Mitglieder (Vereine und Landesverbände) oft weitreichende Konsequenzen haben können.

Wie zuletzt beim Streit zwischen DRV und dem bisherigen Großsponsor Dr. Peter Wild. Da wird vom DRV eine jährliche Summe in Höhe von 750.000 EUR (5 Jahre lang) riskiert, fleißig Personal eingestellt, sowie die anstehenden möglichen Erfolge der Nationalmannschaft riskiert. Wenn die Kalkulation der „Wild-Gegner“ schiefläuft, bricht über den kleinen DRV eine Schuldenlawine und ein sportliches Fiasko herein.

Die seitens des DRV und seiner Unterstützer geführte Medienkampagne gegen Dr. Wild und seiner Mannschaft war äußerst übel. Das sich die Nationalspieler im Netzt u.a. als „Deutschland-Verräter“ betiteln lassen müssen, war mehr als heftig. Ich hatte da eigentlich auf eine Widerrede der DRV und TR nahen selbsternannten Moralapostel gewartet.

Der TR Bericht vom aoDRT hat wieder so ein einseitiges „Geschmäckle“. TR stellt den Einladungsgrund für den aoDRT als Rückversicherung des DRV-Vorstandes gegen das Wild-Team dar. (Siehe Kommentar M. Marachi)

OP-Online.de

29.01.18 (Von Christian Düncher)

Vage Hoffnung auf Fortsetzung zwischen DRV und WRA

Rugby-Tag stützt das Präsidium

Offenbach - Drei Wochen vor dem Rugby-Länderspiel in Offenbach gegen Georgien (17. Februar, 14.30 Uhr) gibt es wieder vage Hoffnung auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen dem Verband (DRV) und dessen einstigem Premium-Partner Wild Rugby Academy (WRA).

weiter

German-Rugby.de

29.01.2018 GR-Team

Funkstille nach außerordentlichem Rugbytag?

Bis zum Sonntag (ao DRT in Hannover) überschlugen sich die DRV und TR nahen Medien mit ihren lastigen Stellungsnahmen. Ab dem « ao Rugby-Tag » herrscht bei den bisher sehr schreibfreudigen Medien absolute Funkstille. Alleine der Liveticker war schon ein exzellentes Beispiel für die äußerst knappe Informationspolitik des DRV.

Wenn irgendwo ein interessanter Artikel auftaucht, meldet ihn bitte. Danke

Wild Rugby Academy

Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports

25.01.2018 Heidelberg, Robert Mohr/Christopher Weck

Streit DRV ./. Wild

Information für DRV, Rugby-Landesverbände
und - Vereine

Deutsches Rugby am Scheideweg zwischen
Profi- und Amateursport

Eine professionelle Zukunftsplanung und strukturelle Veränderungen beim deutschen Rugby-Verband (DRV) sind die Voraussetzungen dafür, dass der Unternehmer Dr. Hans-Peter Wild die Sportart Rugby weiterhin massiv fördert. Dr. Wild und die Verantwortlichen der - von der Wild Rugby Academy (WRA) gegründeten - Gesellschaft zur Förderung des Rugby-Sports mbH (GFR), Heidelberg, machen ihre künftige Unterstützung davon abhängig, dass der DRV einem tragfähigen Konzept zustimmt.

Bereits Ende letzten Jahres hatte Dr. Hans-Peter Wild die Rahmenbedingungen benannt, die er als Voraussetzung für eine weitere inhaltliche und finanzielle Unterstützung des Rugby-Sports sieht.

Seine wichtigsten Punkte lauten:

·        Aufbau tragfähiger professioneller Strukturen

·         Rechtssicherheit

·        Transparenz in den Finanzströmen.

Ganzheitliche Strategie der WRA

Der Unternehmer hatte in der Vergangenheit die Sportart mit zwei bis drei Millionen Euro pro Jahr gefördert, ohne dabei eigenwirtschaftliche Interessen zu verfolgen. Wesentliches Ziel der von Dr. Hans-Peter Wild gegründeten Wild Rugby Academy war und ist es, dass sich Rugby als Mannschaftssport in Deutschland fest etabliert und für den World Cup sowie die Olympischen Spiele qualifiziert.

Hierzu sollen deutsche Talente systematisch aufgebaut und an das Niveau der - aktuell noch überwiegend aus traditionellen Rugby-Nationen stammenden - Spieler herangeführt werden.

Ein notwendiger Zwischenschritt zum Aufbau einer Nationalmannschaft ist nach Einschätzung der GFR-Verantwortlichen eine Profi-Franchise-Mannschaft. Neben dem sportlichen Konzept muss es gelingen, diese Nationalmannschaft als Aushängeschild zu präsentieren und so zu positionieren, dass sie das Interesse der Allgemeinheit und Medien weckt. Ein solches Vorhaben ist nicht ohne ein hohes finanzielles Investment machbar. Deshalb gilt es, neue Partner zur Finanzierung zu gewinnen, um - parallel zur sportlichen Entwicklung - eine gemeinsame Kommunikationsstrategie mit vermarktbaren Events umzusetzen und die Medienpräsenz deutlich zu verbessern.

Berufssportler Voraussetzung für sportlichen Erfolg

"Dank meiner Unterstützung seit nunmehr 11 Jahren hat der Rugby-Sport in Deutschland erstmals ein Niveau erreicht, das international wettbewerbsfähig ist. Wenn die Spieler nun ihren hohen Leistungsstand halten und verbessern wollen, muss sichergestellt sein, dass sie jeden Tag mehrfach trainieren können. Das heißt: Wir brauchen Profis im Sinne von Berufssportlern", beschreibt Dr. Hans-Peter Wild die aktuelle Lage.

Wild ergänzt: "Nachdem der Verband unser Angebot zur Zusammenarbeit im Sommer 2017 nicht fristgemäß angenommen hat, habe ich mich entschieden, mein Engagement im Rugbystrategisch neu auszurichten." Nach seiner Einschätzung ist es zwingend notwendig, dass die Sportler sich voll auf den Sport konzentrieren können, um den sportlichen Erfolg zu sichern und das deutsche Rugby auf ein stabiles, international wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen - so, wie Leistungssportler in anderen Disziplinen auch. Dazu muss jemand die Kosten übernehmen. "Wir warten auf ein schlüssiges Konzept das auch diese Punkte beinhaltet."

"Wir wissen nicht, wie der DRV im 15er-Rugby einen leistungsfähigen Kader aus Berufssportlern für die deutsche Nationalmannschaft aufrechterhalten will. Die zwischenzeitliche - befristete - Einstellung von drei Personen im Administrations- und Trainer-Bereich sagt nichts darüber aus, wer welche Spieler für die Ligen und für die Nationalmannschaften zu welchen Bedingungen zur Verfügung stellt und finanziert", erläutert Wild die wesentlichen Fragen.

Vorbildliche Regelungen in anderen Sportarten

Christopher Weck, Geschäftsführer der GFR, ergänzt: "Dank des erreichten sportlichen Niveaus sind die Rugby-Nationalmannschaften interessant für Sponsoren geworden." Nach seiner Überzeugung ist nun auch eine Vereinbarung über die Verwendung möglicher Vermarktungserlöse des Verbands notwendig. "Dabei können wir von anderen Sportarten lernen und die Erfolgsmodelle aus Fußball, Handball oder Eishockey auf unsere Bedürfnisse und Möglichkeiten übertragen.

Wir brauchen so etwas wie einen „Grundlagenvertrag“, der die Beziehungen zwischen den einzelnen Stakeholdern im deutschen Rugby regelt", ist sich Weck sicher. Für ihn ist es - wie auch für Dr. Wild - selbstverständlich, dass der DRV auf eine Einigung hinarbeiten muss, wenn er auf die Berufssportler oder auch Trainer, die bei der GFR ihr Geld verdienen, zurückgreifen will.

Profimannschaft gewährleistet hohes Niveau

Nach Auffassung von Robert Mohr, Geschäftsführer der GFR, könnte ein Ziel auch lauten, eine übergreifende deutsche Profimannschaft aufzubauen, die an einem internationalen Wettbewerb teilnimmt. Ein Vorteil läge darin, dass diese Spieler Spielpraxis auf hohem Niveau erhalten könnten, was wiederum der Nationalmannschaft zugutekäme. Der jüngste sportliche Erfolg des HRK mit dem Einzug ins Halbfinale des EPCR (European Professional Club Rugby) Continental Shield zeigt die aktuell erworbene Spielstärke der deutschen Rugbyspieler.

Mohr ist zudem wichtig, dass in Zukunft keine Spieler zu internationalen Wettkämpfen geschickt werden, die unzureichend vorbereitet oder trainiert sind. "Rugby ist eine Kontaktsportart. Da ist es extrem wichtig, bestmöglich trainiert und rundherum fit zu sein, um unnötige Verletzungen zu vermeiden", beschreibt Mohr die Sorgfaltspflicht der Trainer.

DRV in der Pflicht

"Eine einseitige Kostenübernahme durch mich ohne eine entsprechende nachhaltige Konzeption darüber, wie der Rugbysport in Deutschland sich zukünftig organisiert und finanziert, macht keinen Sinn. Beim DRV als zuständigem Verband muss der politische Wille vorhanden sein, ein solches grundlegendes, professionelles Konzept mitzutragen", lautet das Resümee von Dr. Wild.

Gesellschaft zur

Förderung des Rugbysports mbH Christopher Weck

Roben Mohr

Philosophen weg 9

69120 Heidelberg

Telefon: +49- 6221- 5880357 Telefax: +49- 6221- 5880356 E-Mail: info@wildrugbyacademy.de

Dr. Antje Louis

Publik. Agentur für Kommunikation GmbH Rheinuferstraße 9

67061 Ludwigshafen am Rhein

Telefon: +49- 621-963600-22 Mobil: +49-172-7261925 Telefax: + 49-621-963 600-722 E-Mail: a.louis@agentur-publik.de

German-Rugby.de

27.01.2018 GR-Team

offener Brief der Team Ärzte an
das DRV-Präsidium und den Vorstand

27.01.2018 per Mail

Hallo Klaus-Uwe,

hier unser offener Brief an den DRV-Vorstand. Vielleicht kannst Du ihn veröffentlichen?

Ovale Grüße

Andreas

Dr. Andreas Schwarz

Trübnerstr. 35

69121 Heidelberg

Offener Brief an den Vorstand und das Präsidium des Deutschen Rugby-Verbandes

Wir Teamärzte der Deutschen Rugby-Nationalmannschaft sind über die Vorgehensweise des Deutschen Rugby-Verbandes verwundert und entsetzt. Wie zuletzt beim Länderspiel gegen Chile im vergangenen November wird das Ärzteteam bezüglich des Einsatzes für die Nationalmannschaft übergangen.

Wir Ärzte haben über viele Jahre die Nationalmannschaft betreut.

Dabei haben wir ehrenamtlich unter Verzicht auf Praxiseinnahmen enorm viel Zeit und Material investiert, Fortbildungen abgeleistet, Spieler auf dem Platz und in unseren Praxen häufig unentgeltlich behandelt. Wir haben unter teilweise schwierigsten Bedingungen die Spieler notfallmäßig vor Ort versorgt und dabei einen erstklassigen Job erledigt.

Dessen ungeachtet wird das Ärzteteam von Seiten des DRV bzw. des Sportdirektors Manuel Wilhelm in keinster Weise darüber informiert, dass in Zukunft ein in Vollzeit angestellter Kollege die Betreuung der Nationalmannschaft übernimmt. Über die Medien erfahren wir Teamärzte zufällig, dass wir offensichtlich in Zukunft nicht mehr oder nur noch im Einzelfall benötigt werden. Der für die nächsten Spiele von uns ausgearbeitete Dienstplan ist nichtig.

Das ist keine schlechte Kommunikation, das ist gar keine Kommunikation.

Unerträglich empfinden wir auch die Art und Weise, wie der DRV bisher mit Kritik an seinem Vorgehen umgeht. Anstatt konstruktiv eine Lösung des Konflikts anzugehen wird mit Anschuldigungen und Gegenrede jede Lösung torpediert. Dies betrifft insbesondere den Umgang mit vielen Spielern und Betreuern.

Wir Teamärzte haben in den letzten Jahren mit Begeisterung im Rugbysport gearbeitet. Von der aktuellen Führung des DRV sind wir enttäuscht, verärgert und unter solchen Umständen und dieser Führung nicht mehr bereit, den DRV durch unser ehrenamtliches Engagement für die DRV-XV zu unterstützen. Schade.

Dr. med. Andreas Schwarz

Facharzt für Allgemeinmedizin, Sportmedizin Mannschaftsarzt TSV

Dr. med. Ralf Huppertz

Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin

Mannschaftsarzt SCN und HRK

Dr. med. Jens-Peter Hittel

Facharzt für HNO, Sportmedizin

Mannschaftsarzt HRK

Dr. Andreas Schwarz

Trübnerstr. 35

69121 Heidelberg

German-Rugby.de

27.01.2018 GR-Team

„Haltet den Dieb, haltet den Dieb“ (2. Teil)

Schmutzkampagne des DRV erreicht Höhepunkt!

Finanzen

Interessant der Themenbereich Finanzen:

Die im Internet gehäuft vorgetragenen Vorwürfe, Wild wolle sich durch die Übernahme der Vermarktungsrechte für die Nationalmannschaft selbst bereichern, sind absurd. Die Wildsche Forderung bezog sich auf mehr Transparenz beim Fluss der Finanzen und Beteilung an den Entscheidungen zur Verwendung der Mittel.

Gleiches Recht für die 15er Nationalmannschaft?

Im 7er Bereich wurde für die Ausrichtung des internationalen Münchner 7er Turniers „Oktoberfest 7s“ eine private Firma, die „Oktoberfest 7s GmbH“ gegründet. Diese führt die zuschauerträchtige Veranstaltung auf eigene Rechnung durch und hat dabei die ideelle Unterstützung des DRV. Nur dieser hat weder eine Beteiligung, noch irgendwelche Kontroll- oder Mitspracherechte! Auf Rückfrage wurde beschieden, dies sei etwas ganz anderes.

Weiterhin ist zu hinterfragen, ob irgendwelche Zuschüsse/Zahlungen seitens der internationalen Verbände, des DOSB, des DRV oder sonstiger Institutionen direkt oder indirekt an die GmbH fließen oder geflossen sind.

Interessant ist natürlich auch die personelle und prominente Zusammensetzung der GmbH:

Manuel Wilhelm (DRV Sportdirektor, Toalrugby.de Konzeption (V.i.S.d.P.),

Mathias Entenmann (früher RGH)

Michael Weber, Managing Partner

Michael Neuner (ehem. Vorsitzender des RVBY)

Und weitere.

Warum wurde der Wild-Gruppe die Vermarktung der 15er-Nationalmannschaft versagt, während der DRV-Sportdirektor Manuel Wilhelm sich an einer privaten Firma zur Vermarktung des 7er-Rugby’s beteiligen kann?

Aber hierzu schweigt der selbsternannte „Oberste Moral- und Tugendwächter des deutschen Rugbysports“ und ansonsten sehr mitteilungsfreudige Matthias Hase total. Warum nur, ist er da befangen?

Fortsetzung folgt

German-Rugby.de

27.01.2018 GR-Team

„Haltet den Dieb, haltet den Dieb“ (1. Teil)

Schmutzkampagne des DRV erreicht Höhepunkt!

Kurz vor dem außerordentlichen-Rugby-Tags des Deutschen Rugby-Verbandes am Sonntag feuert der DRV und sein „Umfeld“ zahlreiche Breitseiten gegen den einst hochgelobten, jetzt geschassten Sponsor Dr. Wild und sein Team ab.

Speziell der der ehemalige Pressereferent des DRV Matthias Hase verbreitet seine Fake-News auf vielen elektronischen Medien. Hase, der auch Redakteur bei der angeblich neutralen Rugbyplattform „Totalrugby“ (gilt als DRV.-nahe stehend) spielt, erhebt jede Menge Vorwürfe gegen das Wild-Team.

Sogar ein Dossier mit den (bösen) „Wildschen“ Verfehlungen, über ganze 69 Seiten (!) habe man erstellt, das anscheinend zur Stimmungsmache nur an „ausgewählte Empfänger“ verteilt wird.

Die Taktik der DRV-Medien-Kampftruppe scheint leider aufzugehen. In der Totalrugby-Ausgabe vom 26.01.2018 „TR-Leitartikel: Der europäische Traum des HRK droht zu platzen“, von TR-Redakteur Matthias Hase wird dem HRK und dem Will-Team ziemlich unverhohlen mit „Schwierigkeiten“ bei der Freigabe für den Continental Shield und beim Erfolg im Endspiel, sowie beim folgenden Aufstieg angedroht.

Das muss man erst einmal verdauen! Der Insider weiß, dass der DRV die erweiterte HRK-Mannschaft als „Leuchtturm-Projekt“ zur Teilnahme animiert hat!!! Die Spiele auf gehobenen Niveau sollten den Nationalspielern entsprechende Erfahrung bringen… Jetzt wird mitten im erfolgreichen Wettbewerb (Endspiel erreicht!!!) mit „Schwierigkeiten“ bei der Lizenzerteilung gedroht!?!

Das ist mehr als „krank“!!!

„Haltet den Dieb, haltet den Dieb“

Dieses merkwürdige Verhalten des DRV’ s und seiner Vasallen erinnert mich stark an mein altes Französisch Schulbuch.

In einer kleinen Geschichte wird erzählt, wie ein Mann ein Schmuckgeschäft ausraubt. Danach tritt er ruhig vor die Tür und ruft laut „Haltet den Dieb“. Nach der entstandenen Verwirrung setzt er sich in entgegengesetzte Richtung ruhig in Bewegung und verlässt unbehindert den Schauplatz.

Was hat das mit der jetzigen Geschichte beim DRV zu tun? Jedes Mal, wenn ich irgendwo so ein „Geschrei“, wie jetzt beim DRV höre, erinnere ich mich an diese nette Geschichte und beginne die Vorwürfe zu hinterfragen.

Wie lange hat die Partnerschaft gedauert? Der letzte Vertrag lief über 3 Jahre.

Wurden vom DRV vor dem Streit Klagen über das Wildsche Verhalten geäußert? Es ist nichts bekannt geworden.

War die Arbeit und der Erfolg der Wildschen Gruppe bekannt?

Ja, es wurden in den verschiedenen Bereichen (Nationalmannschaft, HRK im Continental Shield, Trainerlehrgänge, bundesweite sportliche Vereinsbetreuung, Unterstützung verschiedener DRV-Nationalmannschaften, auch im Jugendbereich etc.) erfolgreich durchgeführt.

Was gab den Anstoß für den jetzigen Streit?

Die Forderung der (Wild-) Nationalmannschaft nach mehr Unterstützung – analog zur 7er-Nationalmannschaft, Transparenz der Finanzströme (Zuschüsse, sonstige Einnahmen, Mitentscheidung bei Verwendung dieser Gelder, Erstellung eines Konzeptes für die zukünftige professionelle Ausrichtung des deutschen Rugby-Verbandes, etc.

Die Erstellung eines aussageträchtigen Konzeptes zur Professionalisierung schaffte der DRV in 12 Monate, trotz Anmahnungen nicht.

Der sportliche Leiter des DRV Manuel Wilhelm gestand anfänglich ein, dass er/sie die Betreuung der Nationalmannschaft vernachlässig hatten.

Das sind einige Punkte die mich dazu verleiten, dass der DRV über die Medienkampagne von seinem eigenem grob fahrlässigen Verhalten ablenken will und dem einstigen Wohltäter die Schuld an allem was passierte oder nicht, in die Schuhe schieben will.

Fortsetzung folgt

Stade Français Paris

Online 26.01.2018

TOP14 - J16 28 01.2018 12:30 h

Stade Français Paris (SF) - Pau

Gewinnt Stade Français (11.) gegen Pau (9.)?

Das nächste Heimspiel von Stade Français Paris gegen PAU steht am Sonntag an. Ein tolles Vorprogramm, speziell die fantastischen Cheerleader stimmen die Zuschauer auf das Pro 14 Spiel ein.

Wie lange wird es noch dauern, bis das Rugby in Deutschland so weit ist?

weiter

German-Rugby.de

26.01.2018 GR-Team

Kuriose Forderung des DRV

Wild Academy soll Konzept vorlegen

Eigentlich ist das überall gleich: Wird vom DRV-Vorstand Geld beim Bund oder einem internationalen Verband beantragt, dann muss dies in der Regel formal, mit einer Begründung und einer Kostenaufstellung geschehen.

Eigentlich ganz normal die Forderung nach einem Konzept!

Als der DRV vom ehemalige Partner Wild neue Zuwendungen beantragt, der alte Vertrag war ausgelaufen, fordert der Sponsor ein schlüssiges Konzept zur Professionalisierung des Rugbysports in Deutschland. Die von Wild angeboten stolze Summe sollte immerhin 750.000 EUR pro Jahr und dies für sieben Jahr betragen. Eigentlich ganz normal!

Doch der DRV dreht den Spieß herum und verlangt vom potentiellen Geldgeber ein Konzept!?! In den DRV-nahen Medien wird der Sponsor teilweise übel beschimpft. Bei diesem Verhalten frage ich mich, wo endet die Schmerzgrenze des Sponsors? Irgendwann hat die Gutmütigkeit doch ihr Ende…

German-Rugby.de

26.01.2018 GR-Team

DRV ./. Wild Academy

DRV eskaliert den Streit mit Wild

Der DRV und seine Gefolgsleute verschärfen den Tonfall im Streit mit dem geschassten Sponsor Dr. Peter Wild („Capri Sun“, Wild Academy (WAR) und der Gesellschaft zur Förderung des deutschen Rugby-Sports (GFR)).

Zur Vorgeschichte: Wild hatte mit anderen den DRV vor der Insolvenz gerettet und Unsummen in das Deutsche Rugby investiert und zwar mit großem Erfolg: Heidelberger RK, 15erNationalmannschaft der Herren und vieles mehr.

Seitens des DRV wurde die Zusammenarbeit mit der Wild-Gruppe fristlos aufgekündigt, nachdem diese die mangelnde Zusammenarbeit des DRV kritisiert und eine entsprechendes Konzept für die Professionalisierung des deutschen Rugbysports gefordert hatte. Wie bekannt, die Wild-Gruppe war mit der DRV-Antwort nicht zufrieden und sperrte seine Spieler (fast die gesamte Mannschaft) für das Länderspiel gegen Chile. Der DRV war gezwungen eine Not-Mannschaft ins Spiel zu schicken.

Seitens des DRV und seiner Gefolgsleute folgten nun einige Kampagnen gegen den Ex-Sponsor. Angesichts der immer näher rückenden Rückspiele der Nationalmannschaft im Rugby Europe Championship:

10.02.2018 Rumänien - Deutschland,

17.02.2017 Deutschland – Georgien,

03.03.2018 Belgien – Deutschland,

11.03.2018 Spanien – Deutschland und

18.03.2018 Deutschland – Russland

Anmerkung: Die kommenden Begegnungen sind sportlich allesamt als sehr schwierige und wichtige Spiele einzustufen, da der Abstieg droht und das Wunschziel Aufstieg platzten kann. Anfragen, zwecks Freigabe der Spieler wurden bisher abschlägig entschieden.

Eskalation durch DRV

Nun eskaliert seitens des DRV und seiner Mitstreiter eine Medienschlacht gegen die Wildgruppe. Plötzlich werden Vorwürfe laut, in denen Wild Versagen oder Untätigkeit vorgeworfen wird, für Aufgaben, die eigentlich Kernaufgaben des DRV waren und sind, z.B. Breiten- und Nachwuchsarbeit. Allesamt ein übler Stil des DRV und seiner Mitstreiter.

Auf der anderen Seite bietet der DRV der von ihm gescholtenen Wildgruppe eine weitere Zusammenarbeit an!?!

Die Frage stellt sich, was will das DRV-Lager eigentlich erreichen?

·         Der DRV übernimmt die von Wild aufgebaute und erfolgreiche Nationalmannschaft. Diese hat dank Wild mittlerweile einen gewissen Marktwert und könnte weitere Erfolge einfahren.

·         Wild soll lt. DRV die kostenträchtige, personalintensive Breiten- und Ausbildungsarbeit übernehmen, die eigentlich zu den satzungsgemäßen Grundaufgaben des DRV gehören.

·         Noch nicht benannt, wird auf jeden Fall noch kommen: Wild soll weiterhin den Dukaten-Scheißer spielen. Die bisher genannten 750.000 EUR pro Jahr reichten dem DRV anscheinend nicht.

·         Wild soll für den DRV die Konzepte entwickeln und erstellen.

·         Fast hätte ich es vergessen, natürlich soll Wild das „Filetstück“ die Nationalmannschaft herausrücken. (Ob die dann noch für den HRK spielen dürfen, ist noch offen. Da fehlt noch die Genehmigung…;=)

Andernfalls … gab es schon Androhungen:

-      „Wollen die nicht nach Tokyo?“

-      Wollen die alle nie mehr für Deutschland spielen?

-      Keine Freigabe für den möglichen HRK-Aufstieg

-      Beschuldigung der Wild Academy wegen angeblicher Satzungsverstöße

Fazit: Die Beschuldigungen der Wildgruppe sind übel und beleidigend. Erschreckend, dass sich keiner vom DRV gegen die Verunglimpfung von Herrn Dr. Wild und sein Team einsetzt. Dieses schändliche Verhalten ist bestimmt keine erfolgversprechende „Einladung zur weiteren Zusammenarbeit!“

Die Androhung des Ausschlusses für „Verweigerer“ aus der Nationalmannschaft ist zweischneidig. Die Sperre oder der Ausschluss bringt dem DRV nur „Rache“ aber keine Mannschaft. Müsste erst einmal juristisch geprüft werfen und ist generell auch eine Frage der Zuständigkeitsdauer des jetzigen Präsidiums:

Wie viele Niederlagen kann das Dreigestirn verkraften, bis die Rufe nach dem Wild-Team sehr laut werden?

Kurz: m.E. kann das Wild-Lager locker auf Zeit spielen, sich voll auf ihren Wettbewerb und Aufstieg konzentrieren. Locker abwarten, was beim DRV passiert

Der direkte Wiederaufstieg dürfte unter einer Wild-Regie kein Problem sein!

Ja, der nächste Rugby-Tag ist im Sommer. Da kann noch Vieles passieren.

OP-Online.de

26.01.18 (Von Christian Düncher)

Rugby-Klub beendet Winterpause

„Füchse“ waren fleißig

TGS Hausen verstärkt sich weiter
Robin Schild zurück zur TGS

Offenbach - Die Löwen übten auf dem Platz, die Füchse vorerst im Kraftraum: Obwohl es für die zwei Rugby-Bundesligisten aus der Region erst in zwei Monaten wieder ernst wird, haben beide längst mit der Vorbereitung auf die Restsaison begonnen.

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Neue Presse Hannover/

24.01.2018 Jonas Freier

Rugby:

Zarte Pflanze schon kaputt?
Hannovers Experte Himmer:

Lage im deutschen Rugby dramatisch,
nur mit Mäzen Wild kann‘s funktionieren

Das deutsche Rugby am Boden: Zuletzt verlor die Nationalmannschaft nach dem Boykott aller Spieler aus der 15er-Auswahl mit einem Not-Team 10:32 gegen Chile. Hintergrund ist ein Streit zwischen dem Deutschen Rugby-Verband (DRV) und (Rugby-Förderer Hans-Peter Wild („Capri-Sun“) Chef der Wild Rugby Academy (WRA) und der Gesellschaft zur Förderung des deutschen Rugby-Sports (GFR). Über die GFR wollte Wild die Nationalmannschaft selbst vermarkten. Dies lehnte der DRV jedoch ab. Die Profis sind bei der WRA angestellt und werden von dieser bezahlt.

Die neueste Entwicklung ist noch dramatischer: Der DRV hat die Kooperation mit seinem ehemaligen Partner beendet.

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OP-Online.de

17.01.18 (Von Christian Düncher)

Apelt wechselt nach Hausen

„Füchse“ verlieren ihre Schaltzentrale - ein Rückschlag für den RKH

Offenbach - Seit Jahren ist der RK Heusenstamm im Rugby das Aushängeschild in der Region und somit der Anziehungspunkt für die besten Spieler aus den Nachbarklubs.

Nun wechselt in Tobias Apelt (27) erstmals eine Stammkraft vom Erstligisten zur aufstrebenden TGS Hausen in die 2. Liga. Das geht nicht ohne Nebengeräusche vonstatten

Es ist ein Rückschlag für den RK Heusenstamm: Die „Füchse“ verlieren in Tobias Apelt ihre aktuelle Schaltzentrale – und das im Abstiegskampf der 1. Liga.

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OP-Online.de

24.01.18 (Von Christian Düncher)

Sitzung in Kassel

Zuspruch für Reform im Rugby

Offenbach - Die Rugby-Bundesliga soll künftig professioneller werden, aber vorerst weiterhin ohne Kapitalgesellschaften stattfinden. Das ist das Ergebnis einer Sitzung in Kassel, an der 29 der 41 Erst- und Zweitligisten teilgenommen hatten.

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German-Rugby. de

24.01.2018 GR-Team

Streit zwischen DRV und Wild-Gruppe eskaliert

Presse- und Medienkampagne trifft Ex-Sponsor

Aus dem Umfeld des DRV und einer ihm nahestehenden Internet-Plattform wütet es seit einigen Tagen gegen den einstigen überaus wohlwollenden Sponsor Dr. Wild. Auslöser war die Sperre der „Wildspieler“ für das Länderspiel gegen Chile. Der DRV soll trotz mehrmaliger Anmahnungen kein akzeptables Konzept für den Leistungssport im Rugby-Verband vorgelegt haben. Dr Wild fühlte sich mit seiner Stiftung als „Dukatenesel“ missbraucht.

Nach dem der DRV zuerst einige Punkt als eigenes Fehlverhalten eingestand, wird nun der Spieß umgedreht und das Wild Team als Buhmann hingestellt. Das seitens des DRV das ganze Thema eskaliert, mag sehr wohl auch an dem Umstand liegen, das jetzt am Wochenende ein außerordentlicher Rugby-Tag (Mitgliederversammlung) in Hannover stattfindet.

Trotz der Mitteilungsfreude des DRV in Sachen Wild, hält sich der Verband in Sachen Ao-Rugby-Tag sehr bedeckt. Es gab keine öffentliche Ausschreibung, keine Pressemitteilung, sodass die Gerüchteküche wieder einmal kräftig brodelt.

In den Medien wird einerseits über die Wildgruppe schwer hergezogen, speziell wird die bisher nicht erfolgte Freigabe der „Wild-Spieler“ für die nächsten fünf Länderspiele massiv kritisiert. Aber das ist, abgesehen von dem unmöglichen Verhalten der DRV-Vertreter auch aus sportlicher Sicht voll verständlich:

Die Wild-Mannschaft hat sich in der Qualifikation des European Rugby Continental Shield Wettbewerbes bis zum Endspiel tapfer vorgekämpft. Der Heidelberger RK ist damit der erste deutsche Verein, der dies überhaupt geschafft hat. Unterstützt von Dr. Wild und seinen Mannen!

Der HRK soll sich M.E. in Ruhe auf die beiden Finalspiele (31. März / 21. April) gegen Timisoara Saracens vorbereiten. Die Nationalmannschaft kann bestimmt wieder aus dem reichhaltigen Potential des DRV zusammengestellt werden.

Bestimmt geben die Vereine, die bisher ihre starken Spieler gegen den HRK in der Bundesliga geschont haben, ihre Stars für die Nationalmannschaft und deren zukünftige Erfolge gerne frei.

Warum betteln dann die DRV-Granden eigentlich um die Freigabe der „alten“ Spieler, es ist doch eine weitere Chance für neue Helden.

German-Rugby. de

23.01.2018 GR-Team

HRK mit beeindruckender Leistung

Inoffizielles „Abschiedsspiel der DRV-15er“?!

Der HRK legte im Spiel beim italienischen Meister Pataro Calvisano mit seinem 13:17 Sieg eine sehr beeindruckende Leistung vor und zieht verdient in das Finale des European Rugby Continental Shield ein.

Damit haben die Heidelberger in der deutschen Rugbygeschichte die höchste internationalen Ebene erreicht.

Herzlichen Glückwunsch!

Da diese Mannschaft nahezu identisch mit der deutschen Nationalmannschaft war, gab es berechtigte Hoffnung, dass dieses Team neben dem Klassenerhalt auch den Aufstieg schafft.

Wie geht es weiter?

Bedauerlicherweise hat der DRV die Kooperation mit der Wild-Academy beendet. Es bleibt die Frage, wie geht es mit der 15er-Nationalmannschaft jetzt weiter?

Der DRV und sein neues Trainergespann versuchen an die bisherigen Nationalspieler heranzukommen. Über „geschickte“ Kommentare im Internet wird Druck auf die Spieler aufgebaut.

Seitens des HRK wurde eine eventuelle Freigabe skeptisch gesehen. Für die Spieler selbst, ist die weitere Teilnahme am Continental Shield + Aufstieg mit dem HRK verlockender als die neue 15er-Nationalmannschaft:

-      da die neuen Trainer nur bis Sommer verpflichtet wurden,

-      eine neue Mannschaft muss aufgebaut werden,

-      das Geld auch nur bis dahin gesichert ist, wenn überhaupt,

-      das Risiko, dass die DRV-15er unter diesen Voraussetzungen sportlich scheitert ist groß,

-      die Mannschaft bei diesem Krisen-Management voraussichtlich absteigt,

-      aufgrund der andauernden Anfeindungen, das Wild-Team wenig Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mit dem DRV haben dürfte,

-      eventuell sogar ganz neue Wege beschreitet.

Die Wild-Titans sollten sich voll auf den Continental Shield + Aufstieg konzentrieren. Damit erreichen sie für das deutsche Rugby mehr als mit dem DRV!

Kurz es bleibt spannend!

German-Rugby. de

23.01.2018 GR-Team

Kommentar:
DRV-Trennung von der Wild-Gruppe

Peinliches Verhalten des DRV Präsidiums

Jetzt ist die Trennung amtlich. Der Deutsche Rugby-Verband trennt sich mit sofortiger Wirkung von seinen bisherigen starken Unterstützern bei der Wild-Gruppe. Die Nationalmannschaften werden ab sofort direkt vom DRV betreut. Dieser Schritt wurde mit dem langwierigen Fehlverhalten der Wild-Gruppe begründet.

DRV-seitig wurde längeres Nichtstun trotz Kenntnis der Sachlage eingestanden, andererseits alle Vorwürfe der Wild-Gruppe vehement zurückgewiesen.

Da stimmt doch einiges sehr nachdenklich! Trotz dieser angeblichen Fehlverhalten der Wildakteure und ohne Unterstützung des DRV’ s hat Herr Dr. Wild mit seinen Mannen die Herren 15er und den Nachwuchs sportlich deutlich nach vorne gebracht?

Im Finanzbereich wurde seitens des RV-Dreigestirns behauptet, für das 15er Nationalteam gäbe es keine Förderung. Bei der kürzlich erfolgten befristeten Einstellung der Nationalmannschaftstrainer wurde u.a. mitgeteilt, dass dies aus den noch nicht ausgeschöpften Mitteln des intern. Verbandes finanziert wird.

Ein Schelm, der dabei Böses denkt?

Was ist an den Gerüchten dran, dass dieser Crash von DRV-Akteuren provoziert wurde? Wer hätte den Vorteil von der Schwächung der 15er-Nationalmannschaft?

Deutscher Rugby-Verband

22.01.2018 von DRV Presse

DRV und Wild Rugby Academy gehen getrennte Wege

Der Deutsche Rugby-Verband (DRV) weist die von der Wild Rugby Academy (WRA) und der Gesellschaft zur Förderung des Rugby-Sports mbH (GFR) erhobenen Vorwürfe gegen den Verband sowie seine ehrenamtlichen Mitarbeiter klar und deutlich zurück und beendet die bis zuletzt laufenden Bemühungen um eine vertragliche Zusammenarbeit und eine Fortsetzung der Kooperation. Grundsätzlich steht der olympische Spitzenverband auch weiterhin für gemeinsame Projekte und eine professionelle und zielgerichtete Zusammenarbeit im Sinne des Rugbysports jederzeit zur Verfügung. Allerdings sieht der DRV Dr. Hans-Peter Wild in der Pflicht, hier Vorschläge für eine weitere Zusammenarbeit zu formulieren.

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Stade Français Paris

Online 20.01.2018

ERCC J6

Stade Français Paris (SF) - Edimbourg 17:10

Glatter Sieg für Stade Français – Einzug ins ¼-Finale

Die Pariser setzen sich angesichts Edinburghs Jean Bouin (17-10) durch und reißen ihre Karte für die Viertelfinale Wanderpreis Cup aus. Sie werden ihren Titel in Pau Ende nächster März schützen. Wartend, erleben Sie die besten Momente der Begegnung wieder.

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Heidelberger Ruder-Klub

Online 21.01.2018

EPCR European Rugby Continental Shield

HRK gewinnt 13:17 beim Meister Calvisano aus Italien und zieht ins Finale ein!

Der HRK ist seinem großen Ziel im kommenden Jahr am European Challenge Cup teilzunehmen einen großen Schritt nähergekommen. In einer hart umkämpften Partie rang der Ruder-Klub den heimstarken italienischen Meister Pataro Calvisano mit 13:17 nieder, was nach dem 34:29 Hinspielsieg den Einzug ins Finale des Continental Shield Wettbewerbes perfekt machte. Dort wartet der rumänische Spitzenklub Timisoara Saracens.

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Rhein-Neckar-Zeitung

17.01.2018 Von Moritz Bayer

Rugby-Europapokal

Der HRK stößt Tür zum Finale auf

Deutscher Meister überzeugt beim 34:29-Erfolg im Halbfinale über Pataro Calvisano - Rückspiel am Samstag

Heidelberg. Was für ein Rugbymatch! In einem der besten Spiele, die man überhaupt am Harbigweg sehen konnte, setzte sich der Heidelberger Ruderklub im Halbfinale des Europapokals knapp, aber verdient mit 34:29 gegen Pataro Calvisano durch und hat alle Chancen, das Endspiel um den Continental Shield des Europapokals am Samstag beim Rückspiel in Norditalien perfekt zu machen. Einziger Wermutstropfen: Das Resultat hätte komfortabler sein können, doch in den letzten zwei Spielminuten gelangen den Gästen noch 14 Punkte.

Der Auftakt sorgte für einige Sorgenfalten bei den HRK-Anhängern. Denn die Italiener hatten aus der Vorrunden-Niederlage im Oktober gelernt und speziell am angeordneten Gedränge Sonderschichten eingelegt.

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Rhein-Neckar-Zeitung

17.01.2018 Von Claus-Peter Bach

Rugby-Verband

Strukturen und Ligen sollen professioneller werden

Spiele sollen Mindeststandards erhalten -
HRK-Nationalspieler wollen EM-Spiele bestreiten

Kassel. Der Deutsche Rugby-Verband (DRV) treibt die Professionalisierung seiner Strukturen und der Bundesligen voran. Das ist das Ergebnis einer Tagung des Bundesliga-Ausschusses in Kassel, zu der sich immerhin 29 der 41 Erst- und Zweitligavereine eingefunden hatten, um mit DRV-Vorstandsmitgliedern um Präsident Klaus Blank (Eppelheim) über das zukünftige Erscheinungsbild ihres Sports zu verhandeln.

Einmütig wurde eine neue Ordnung des Bundesliga-Ausschusses beschlossen, dessen Vorsitzender von den Vereinen gewählt wird und automatisch als Vizepräsident dem DRV-Präsidium angehören wird.

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OP-Online.de

17.01.18 (Von Christian Düncher)

DRV beendet Zusammenarbeit mit größtem Förderer

Rugby-Neustart in Offenbach

Offenbach - Eine Sensation, eine Farce und nun ein Neuanfang nach monatelangem Zwist – die Geschichte der Rugby-Länderspiele in Offenbach ist gespickt mit denkwürdigen Kapiteln. Von Christian Düncher 

Dreimal spielte die 15er-Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) bereits im Sparda-Bank-Hessen-Stadion. Bei der Premiere vor knapp einem Jahr gab es in der WM-Qualifikation ein völlig überraschendes 41:38 gegen die klar favorisierten Rumänen, wenig später einen Arbeitssieg gegen Belgien. Und zuletzt im November eine 10:32-Testspielpleite gegen Chile, als nach einem Spielerstreik nur eine Notbesetzung spielte.

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German-Rugby. de

15.01.2018 GR-Team

HRK mit beeindruckender Leistung

Inoffizielles „Abschiedsspiel der DRV-15er“?

In den wenigen deutschen Rugby-Medien wurde viel über die derzeitige DRV-Krise geschrieben. Darunter auch einige interessante Beiträge der unterschiedlichsten „Richtung“.

Leider verfügen die wenigsten Kommentatoren über ein detailliertes Fachwissen der Vereins- und Verbandsarbeit. Alleine der Wunschtraum seine Mannschaft erfolgreich an der nationalen oder gar internationalen Spitze zu sehen, reicht für den Stammtisch - aber nicht für eine erfolgsorientierte Arbeit im Verein und/oder Verband aus. Ich fürchte, die meisten Möchte-gern-Spezialisten wissen gar nicht, vor welchen Problemen der DRV und seine Untergliederungen stehen. Das DRV/Wild-Dilemma ist davon nur ein Teil.

EPCR European Rugby Continental Shield:
Heidelberg RK - italienischen Meister Calvisano

Das Wetter war für die Jahreszeit gut. Somit wurde die eventuell letzte Chance, sich die „ehemalige Wild-Nationalmannschaft“ im hohen internationalem Vergleich, und dazu verkehrsnah ansehen zu können, sehr verlockend. Kurzentschlossen bin ich am Samstag nach Heidelberg gefahren und habe es nicht bereut.

Das HRK-Team hat gegen ein ebenbürtiges Gastteam fast 83 Minuten toll gekämpft, super verteidigt und angegriffen - sprich verdient gewonnen. Wie gefährlich die Gäste waren, zeigen unteranderem deren beide Versuche in den allerletzen Minuten.

Zwischen dem letzten Spiel des HRK, dass ich zuletzt in Heusenstamm sah und dem Spiel gegen Calvisano hat sich der HRK nochmals enorm verbessert. Da werden die zukünftigen Bundesliga-Gegner noch hart geprüft.

Die Bundesligamannschaften mit der „starke Spieler-schonen-Mentalität“ wäre es auf jedem Fall besser, wenn der HRK den Aufstieg schafft.

Falls nicht, sehe ich für manche Bundesligisten bedrohliche Zeiten kommen. Alleine die konsequente und harte Verteidigung des HRK dürfte diesen Teams schon Angst einjagen…

Ein letzter Ausweg wäre noch eine Liga-Änderung, mit dem Ziel eine echte Profi-Liga aufzubauen. Eine einteilige 6er bis 8er Profi-Liga für den Anfang und zum weiteren Ausbau wäre bestimmt machbar.

German-Rugby. de

13.01.2018 GR-Team

Seven de Viña del Mar 2018

DRV-7er-Nationalmannschaft nur auf 6. Platz

Die deutsche 7er-Nationalmannschaft startete in Viña del Mar (Chile) in der Gruppe B mit Chile, Argentinien und Kanada.

Die Ergebnisse der deutschen Mannschaft:

Vorrunde:

Deutschland – Argentinien 24:12

Deutschland – Kanada 17:12

Chile – Deutschland 19:22

Viertelfinale:

Deutschland – Südafrika 12:26

Semifinale (5. Platz)

Deutschland – Brasilien 12:5

Deutschland – Argentinien 14:33

Platzierung:

Pos.

Team

Pkte.

1

Sudáfrica

22

2

Francia

19

3

Irlanda

17

4

Uruguay

15

5

Argentina

12

6

Alemania

10

7

Chile

8

8

Brasil

7

9

Estados Unidos

5

10

Colombia

3

11

Canadá

2

12

Paraguay

1

Das deutsche Team schaffte es im 2. Turnier des Jahres 2018 leider wieder nicht unter die ersten vier Mannschaften des Turnieres zu kommen. Sorgen machten die zahlreichen Verletzungen.

Bleibt zu hoffen, dass sich die „Durchhalte-Parolen“ der Verantwortlichen doch noch erfüllen und die Mannschaft die Qualifikation zu den World Series in Hongkong noch schaffen.

Stade Français Paris

Online 13.01.2018

ERCC Poule 4 - J5

Edimbourg - Stade Français Paris (SF) 34:33

Knappe Niederlage-doch einen Bonuspunkt erkämpft

Die Pariser unterliegen in letzter Minute mit einem kleinen Punkt Unterschied. Aber fahren mit einem Defensivbonuspunkt und der Hoffnung auf die Qualifikation am kommenden Samstag gegen den gleichen Gegner. Im Rückspiel zu Hause, ist ein Pflichtsieg angesagt.

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German-Rugby. de

13.01.2018 GR-Team

Continental Shield:
Heidelberger RK empfängt Meister Calvisano (Italien)

zielstrebig zum Finaleinzug

Querelen um die Nationalmannschaft

Während sich die Mannschaft des Heidelberger RK mit ihren verdienten Spielern und Trainern auf das Meisterschaftsspiel gegen den italienischen Meister Calvisano vorbereiten, tobt in den „Rugby Fake News (TR)“ der Kampf um die Meinungshoheit zum Thema Nationalmannschaft.

Während die einen das „Wild-Team“ noch mit gut gewählten Worten zum Umschwenken (Freigabe der bisherigen Nationalspieler) bewegen wollen, betreiben andere eine wahre Schlammschlacht gegen die Verantwortlichen.

Vergessen sind all die Wohltaten des Wohltäters Dr. Hans-Peter Wild:

-      Rettung des DRV vor der Insolvenz,

-      Unterstützung der 7er und 15er Nationalmannschaft ‚(Herren)

-      Dto., der Nachwuchsauswahlmannschaften und der der Frauenteams.

-      Zahlreiche Vereins- und Verbandstrainings wurden bundesweit von den Spielern des HRK =Nationalmannschaft,

-      sowie Trainer-Lehrgänge durchgeführt,

-      usw.

Oft sogar kostenlos, obwohl das alles die Aufgabe des ach so „heldenhaften“ DRV‘s gewesen wäre.

Die Anwürfe, Beschuldigungen gegen Herrn Dr. Hans-Peter Wild und seinen verdienten Mitarbeiter sind allesamt peinlich und blamabel für das deutsche Rugby!

Da wird das „DRV-Dreigestirn“ hochgejubelt für die Beschaffung der 3 internationalen Trainer. Dass die „Rugby-Hoheiten“ erst mit einer wahnsinnigen Anlaufzeit von mehr als 15 Monaten, aktiv wurden, nach dem das Wild-Team nach mehrmaligen Anmahnungen, schlussendlich die Pistole auf die Brust setzte, interessiert kaum einen. Die immer näherkommenden internationalen Spieltermine übten endlich einen zusätzlichen Zwang und damit Bewegung aus.

Anstatt dem „Wild-Team“ für die jahrelange Pionierarbeit im und für das deutsche Rugby zu danken und tatkräftig zu unterstützen, wird quergearbeitet und polemisiert.

Anscheinend ist jetzt das „DRV-Dreigestirn“ der Meinung, dass sie das „Kohlemachen“ alleine packen kann und damit das „lästige“ Wild-Team überflüssig wird.

Wer dem „verdientem Wild-Team und seinen Gastspielern Danke für die bisherige Unterstützung im deutschen Rugby sagen möchte, sollte zum Spiel gegen den italienischen Meister Calvisano kommen und den HRK unterstützen.

Antritt ist am Sa., den 13.01.2018.um 15:00 h beim HRK.

Rhein-Neckar-Zeitung

12.01.2018 (momo)

Rugby-Europacup

Der Heidelberger Ruderklub ist bestens gerüstet

Mit einem Sieg gegen den italienischen Meister Calvisano soll der Grundstein für den Finaleinzug gelegt werden

Schon der Einzug in die Vorschlussrunde des Rugby-Europapokals um den Continental Shield war für den Heidelberger Ruderklub von historischer Bedeutung. Drei Siege (23:19 gegen Pataro Calvisano, 19:15 gegen Petrarca Padua und 38:7 bei CDU Lissabon) bei nur einer Niederlage (16:33 beim RC Batumi in Georgien) sorgten für den größten Vereinserfolg. Nun will der deutsche Rugbymeister ins Endspiel. Mit einem Sieg am morgigen Samstag gegen den italienischen Meister
Calvisano soll der Grundstein für den Finaleinzug gelegt werden.

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Rhein-Neckar-Zeitung

11.01.2018 (CPB)

Rugby

Lemoine kommt für Potgieter

Neue Wege durch Trainerwechsel - Auch ein neuer Co-Trainer an Bord

Anstatt die Zusammenarbeit mit dem langjährigen Hauptsponsor Wild Rugby Academy (WRA) zu forcieren, geht der Vorstand des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) neue Wege. Wie der Verband mitteilte, ist Pablo Lemoine (42), ehemaliger Weltklassestürmer und Nationaltrainer Uruguays, Nachfolger von Kobus Potgieter (Heidelberg/WRA) als Cheftrainer der Nationalmannschaft.

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TotalRugby.de

Forum

10.01.2018 Thorben Lüdde (Benutzer)

Aw: Neue Presse Hannover 10-01-2018

  

Healey, Lemoine, Johnson - eine super Leistung von Manuel Wilhelm. Das hat niemand erwartet. Er ist der große Gestalter im deutschen Rugby. Und hat in dieser großen Kontroverse sehr breite Schultern und Eleganz bewiesen.
Trotzdem hat es Stefan Dinse (Hannoversche Neue Presse) auf den Punkt gebracht – jetzt sind super Trainer da. Aber keine Spieler. Er zitiert Robert Mohr, der daraus keinen Hehl macht. …

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TotalRugby.de

Neue Presse Hannover

10.01.18 Stefan Dinse

Neue Köpfe für das deutsche Rugby

Aber bekommen sie nach dem Boykott auch die besten Spieler?

Ein namhaftes Trainerteam hat jetzt der Deutsche Rugby-Verband nun immerhin zusammen, einen Monat vor Beginn der EM Rückrunde im 15er Rugby. Welche Spieler der neue australische Sportdirektor Paul Healy und Chefcoach Pablo Lemoine aus Uruguay aufbieten können, ist aber völlig unklar. …

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Freunde der deutschen Rugby-

Nationalmannschaft

20.12.2017 WILD Rugby Academy
Dr. Hans-Peter Wild bezieht Stellung

Am 20. Dezember 2017 erhielten die Journalisten Rainer Seele (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Norbert Schick (Die Rheinpfalz) und Claus-Peter Bach (Rhein-Neckar-Zeitung) von der Wild Rugby Academy (WRA)/Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports (GFR) eine Presseinformation, die hier im Wortlaut zu lesen ist:

Professionelle Strukturen im Rugby-Sport gefordert

Der Unternehmer Dr. Hans-Peter Wild und die Verantwortlichen der von der Wild Rugby Academy (WRA) gegründeten Gesellschaft zur Förderung des Rugby-Sports mbH (GFR), Heidelberg, erwarten vom Deutschen Rugby-Verband (DRV) eine professionelle Ausrichtung der Strukturen und Transparenz in den Finanzströmen. Nur dann erachten sie es als sinnvoll, die Sportart in Deutschland auch weiterhin zu fördern.

Dr. Hans-Peter Wild hat die Rahmenbedingungen klar benannt, die er als Voraussetzung sieht für eine weitere Unterstützung des Rugby-Sports. Seine wichtigsten Punkte lauten: Aufbau professioneller Strukturen, Rechtssicherheit und Transparenz. Dazu gehört auch eine Vereinbarung über die Verwendung möglicher Vermarktungserlöse des Verbands.

„Dank meiner mehr als zehnjährigen Unterstützung hat der Rugby-Sport in Deutschland erstmals ein Niveau erreicht, das international wettbewerbsfähig ist und somit auch vermarktbar. Wenn die Spieler nun ihren Leistungsstand halten und verbessern wollen, muss sichergestellt sein, dass sie jeden Tag mehrfach trainieren können. Das heißt: Wir brauchen Profis im Sinne von Berufssportlern“, beschreibt Dr. Hans-Peter Wild die aktuelle Lage.

Zukunftsfähigkeit und Transparenz wichtig

„Bisher hat der Verband kein schlüssiges Konzept aufgezeigt, wie auch im 15er-Rugby ein leistungsfähiger Kader aus Berufssportlern für die deutsche Nationalmannschaft erhalten werden kann. Wir warten seit Monaten auf ein zukunftsfähiges Modell des DRV, in dem klar geregelt ist, wer welche Spieler für die Ligen und für die Nationalmannschaften zu welchen Bedingungen trainiert, zur Verfügung stellt und finanziert“, so Wild.

Christopher Weck, kaufmännischer Geschäftsführer der GFR, ergänzt: „Dank des erreichten sportlichen Niveaus sind die Rugby-Nationalmannschaften interessant für Sponsoren geworden. Nun müssen die Spielregeln der Vermarktung besprochen und für beide Seiten fair und transparent dokumentiert werden. Dabei können wir von anderen Sportarten lernen und die Erfolgsmodelle aus Fußball, Handball oder auch Eishockey auf unsere Bedürfnisse und Möglichkeiten übertragen.“

Ansätze für weitere Investitionen

Eine Möglichkeit für die Weiterentwicklung des Rugbys sieht die GFR beispielsweise in der Zulassung von Kapitalgesellschaften in der Bundesliga oder auch in der Ausgliederung der Bundesliga in eine eigene Gesellschaft. „Wir brauchen so etwas wie einen ‚Grundlagenvertrag’, der die Beziehungen zwischen einzelnen Stakeholdern im deutschen Rugby – vom Verband über die Landesverbände bis hin zu Vereinen – regelt“, ist sich Weck sicher.

Nach Auffassung von Robert Mohr, Geschäftsführer Sport der GFR, könnte ein Ziel auch lauten, eine übergreifende deutsche Profimannschaft aufzubauen, die an einem internationalen Wettbewerb teilnimmt. Ein Vorteil läge darin, dass diese Spieler Spielpraxis auf hohem Niveau erhalten könnten, was wiederum der Nationalmannschaft zu Gute käme.

„Eine einseitige Kostenübernahme durch mich und Intransparenz bei weiteren Vermarktungserlösen macht keinen Sinn. Der DRV ist in der Pflicht, er muss uns ein Angebot machen“, lautet das Resümee von Dr. Wild.

WILD Rugby Academy, Christopher Weck und Robert Mohr (V.i.S.d.P.)

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German-Rugby. de

31.12.2017 GR-Team

Rugby Europe Champion Ship (2)

Wie geht’s weiter mit der 15er Nationalmannschaft

DRV Facebook Seite:

Tobias Quick Sorry, aber da fehlt doch einiges an Informationen. Da ist der Verband aber in einer Bringschuld. Gab oder gibt es ein Treffen zwischen DRV und WRA? Stemmt der DRV alles alleine? Gibt es Spielersperren? Da liegt doch noch einiges im Dunkeln, wenn ich es mal rücksichtsvoll formuliere.

3 · 21. Dezember um 07:04

Deutscher Rugby-Verband Der Verband hat Herrn Dr. Wild zur Mediation eingeladen, diese Einladung wurde zurückgewiesen. Auch andere Parteien haben dies getan, in diesem Fall ohne Reaktion. Mehrere vor dem „Streik“ geplante Treffen zwischen WRA/GFR-Führung wurden Seitens der WRA/GFR sehr kurzfristig abgesagt.
Die Spieler wurden für das Spiel gegen Chile nicht nominiert (da sie schon vor ihrem Streit von ihrem Arbeitgeber, der Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports, gesperrt worden waren) und folglich wird es auch keine Sperren geben.
Die momentane Ruhe entspricht der ausdrücklichen Bitte der betroffenen Spieler, welche beide Parteien darum gebeten haben, sich in den kommenden sechs Monaten nicht öffentlich zu äußeren, damit gemeinsam eine Lösung gefunden werden kann. Dieser Bitte hat der DRV mit Rücksicht auf die Spieler bisher stattgeben.
Der DRV bleibt weiterhin gesprächsbereit, sieht sich aber in der Pflicht die Vorbereitungen für die wichtigen EM-Spiele dennoch bestmöglich fortzuführen.

German-Rugby. de

31.12.2017 GR-Team

Rugby Europe Champion Ship (1)

Wie geht’s weiter mit der 15er Nationalmannschaft

Die nächsten Spieltermine stehen für die deutsche 15er-Nationalmannschaft in Kürze an. Leider hat sich der DRV bis heute noch nicht geäußert, wie es mit der eventuellen Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Wild Academy aussieht.

Die deutsche Mannschaft hängt momentan auf dem 5., dem vorletzten Platz und müsste eigentlich topfit in die Spiele gehen. Die Frage, ob eventuell noch um den Aufstieg oder nur noch gegen den Abstieg gespielt wird, hängt im Raum. Der DRV hüllt sich in Schweigen. Bis zum ersten Auswärtsspiel gegen Rumänien, sind es aber nur noch sechs Wochen.

Sa. 10.02.2018 13:00 Rumänien-Deutschland

Sa. 17.02.2018 14:30 Deutschland-Georgien (Offenbach)

Sa. 03.03.2018 15:00 Belgien-Deutschland

So. 11.03.2018 12:30 Spanien-Deutschland

So. 18.03.2018 13:00 Deutschland-Russland (Köln)

Der DRV bewirbt wohl den Verkauf der Eintrittskarten für die beiden Heimspiele, ich denke aber, dass die Zuschauer schon wissen wollen welches Team antritt. Die 7er-Nationalspieler, die „Helden von Offenbach“ dürften die Doppelbelastung auf Dauer kaum durchhalten.

Ein unverzügliches Handeln wäre dringend angedacht!

derStandart.at

28.12.2017 Video Michael Robausch

Rugby in Georgien:

Von der Siegerstraße in die Sackgasse

Das Nationalteam ist erfolgreich wie nie, doch auch im Welt-Rugby gibt es eine gläserne Decke – den Georgiern gehen die Gegner aus

Wien/Tiflis – Erfolg kann einsam machen. Diese Erfahrung machen nicht nur Topmanager und Starbroker an der Wallstreet, sondern auch das Rugby-Nationalteam Georgiens.

Die XV aus dem Kaukasus etablierte sich in den letzten Jahren als Europas Nummer sieben, nur die elitären Six Nations (England, Irland, Schottland, Wales, Frankreich, Italien) rangieren höher. Und nicht einmal das ist sicher, steht doch Georgien in der aktuellen Weltrangliste des Internationalen Rugby-Verbands World Rugby auf dem zwölften Platz und damit einen vor den Italienern. Erst kürzlich strömte durch das herbstliche Länderspielfenster der süße Duft des Sieges herein: …

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