„Glaube nicht, dass ein Ort zu weit entfernt ist –

gehe nur los und Du wirst ankommen;

 

denke nicht, es sei zu schwer – tu es einfach!“

Tschinggis Chan

News 2018

News aktuell (Deutschland und die Rugby-Welt)

 

Pforzheimer Zeitung

20.09.2018 Autor: uh

Rugby-Bundesliga: SG TV/CfR Pforzheim will gegen
RK Heusenstamm siegen

Pforzheim. „Wir wollen unseren ersten Sieg in der Rugby-Bundesliga holen“, gibt John Willis als Devise für seine Rugbyspieler der SG TV/CfR Pforzheim aus. Aber, so der SG-Coach weiter: „Leicht wird das nicht, denn der RK Heusenstamm ist zwar gerade Tabellenletzter, aber eigentlich viel stärker einzuschätzen.“ Und so dürften die Fans am kommenden Sonntag, 15 Uhr im SüdwestEnergie-Stadion am Rattachweg in Pforzheim-Eutingen ein hart umkämpftes Match sehen, denn beide noch sieglosen Teams wollen den Erfolg erzwingen. ...

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Stade Français Paris

21.09.18 Online

Frankreich TOP14 – 05. Spieltag: So. 23.09.18 um 12:30 h

PAU Section Paloise (8.) - SFP Stade Français (2.)

Ludovic Cayre pfeift Pau am Sonntag

Wie schon in der letzten Saison wird der Schiedsrichter Lot-et-Garonnais das Treffen des 6. Tages der Top 14 Pitting Pau in Paris an diesem Sonntag, 30. September, 12.30 Uhr leiten. Er wird am Stade du Hameau von Laurent Cardona und Jean-Luc Rebollal teilnehmen. Adrien Marbot und Aurélien Salvat werden der vierte und fünfte Schiedsrichter des Spiels sein. Philippe Bonhoure wird am Video-Schiedsgericht teilnehmen.

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Rhein-Neckar-Zeitung

21.09.18 (Claus-Peter Bach)

Deutsche Rugbyteams

"Auf einem guten Weg zu Olympia 2020"

7er-Vize-Europameisterschaft in Lodz gefeiert - Hohe Ziele

Fünfzehnerrugby-Team auf EM-Platz - Spielt im November in Marseille um die erstmalige WM-Teilnahme

Heidelberg. Die deutschen Rugby-Nationalmannschaften haben 2018 außergewöhnliche Erfolge gefeiert. Die Männer belegten in der Europameisterschaft im klassischen Fünfzehnerrugby den dritten Rang und haben die Siebenerrugby-EM nach dem vierten und letzten Turnier in Lodz mit dem zweiten Rang im Gesamtklassement abgeschlossen. Nur Irland war besser.

Die Fünfzehnerrugby-Frauen haben bei der EM in Brüssel Bronze gewonnen. Da ist es zu verschmerzen, dass die Siebenerrugby-Frauen nach nur einem Jahr aus der EM-Division 1 abgestiegen sind.

Michael Schnellbach ist nach der Strukturreform des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) vom Juli als Leistungssport-Vizepräsident für alle Nationalteams zuständig. Der 54-jährige Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2023 in Mannheim lebt in Edingen-Neckarhausen.

Verantwortet das Leistungsrugby in Deutschland: Michael Schnellbach. Herr Schnellbach, zwei Mal Bronze und einmal Silber in der EM - ist Deutschland plötzlich eine Rugby-Topnation?

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Rhein-Neckar-Zeitung

21.09.18 (momo)

Rugby:

Dallas in Handschuhsheim

Rugby-Derby der Frauen -
RG Heidelberg in Luxembourg -
Dallas Athletic Rugby Club beim TSV

Heidelberger RK empfängt Meister SCN Heidelberg

Heidelberg. Schon am zweiten Spieltag der Rugby-Bundesliga der Frauen kommt es mit dem Derby zwischen dem Heidelberger RK und dem SC Neuenheim zu einem Kracher. Bei den Männern will die RG Heidelberg in Luxemburg weiter punkten. Der TSV Handschuhsheim hat mit dem Dallas Athletic Rugby Club einen attraktiven Testspiel-Gegner zu Gast.

49:0 und 102:3 lesen sich die Resultate der beiden Mannschaften des HRK und des SCN vom ersten Spieltag. Nun treffen die beiden Schwergewichte des Frauenrugbys im direkten Duell aufeinander. Auch wenn Neuenheim als deutscher Meister leicht favorisiert scheint, so ist doch eine genaue Prognose kaum möglich. SCN-Coach Marcus Trick war mit dem ersten Auftritt seiner Schützlinge zufrieden, hat aber an den offenen Gedrängen Verbesserungsbedarf ausgemacht. "Gegen den Ruderklub müssen wir noch härter arbeiten, aber ich bin sehr optimistisch. Die leichte Favoritenrolle nehmen wir an." Der HRK hat den Meister in der vergangenen Saison im Heimspiel stark Paroli geboten und möchte dies mit einem neuen System erneut tun. Das funktionierte schon gegen Dortmund/Aachen erstaunlich gut.

HRK empfängt Meister SCN

Vor einer interessanten Aufgabe steht die Rudergesellschaft Heidelberg in Luxemburg. …

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OP-Online.de

21.09.18 (Christian Düncher)

1. Rugby-Bundesliga Süd/West:

Spiel in Pforzheim

RK Heusenstamm auf Augenhöhe mit Meister von 2016?

Offenbach - Im dritten Anlauf soll es endlich klappen. Nachdem der Rugby-Erstligist RK Heusenstamm in den ersten zwei Spielen beim Heidelberger RK (3:26) sowie gegen den TSV Handschuhsheim (7:60) leer ausgegangen war, wollen die „Füchse“ am Sonntag (15 Uhr) bei der ebenfalls noch sieglosen SG Pforzheim (zwei Spiele, ein Punkt) erstmals in dieser Saison etwas Zählbares mitnehmen und so den Tabellenkeller verlassen. Von Christian Düncher 

„Wir sind sehr motiviert, zu zeigen, dass wir nicht auf den letzten Platz gehören“, sagt Jens Steinweg vom Trainerteam des RK Heusenstamm. Die klare Niederlage gegen Handschuhsheim sei dabei kein Maßstab.

 

RugbyPass

15.07.18 By Martyn Thomas

Rugby World Cup

EXCLUSIVE: 'One or two players have stood up already and said things which are quite humbling' - Mike Ford

Hier der Link zum kompletten und aufschlussreichen Interview vom neuen deutschen 15er Nationaltrainer Mike Ford:

https://www.rugbypass.com/news/exclusive-one-or-two-players-have-stood-up-already-and-said-things-which-are-quite-humbling-mike-ford

OP-Online.de

17.09.18 (Christian Düncher)

2. Rugby-Bundesliga West:

TGS Hausen mit 34:3-Erfolg bei den Rugby Tourist Münster

Beim Debüt gleich „Mann des Spiels“

Hausener Zugang Georgi Elisashvili zeihte starke Leistung

Offenbach. - Besser kann ein Einstand nicht verlaufen. In seinem ersten Einsatz für den Rugby-Zweitligisten TGS Hausen zeigte Zugang Georgi Elisashvili gleich eine so starke Leistung, dass er zum „Man of the match“ gewählt wurde – und zwar vom Gegner.

Der georgische Stürmer, der vor der Saison vom Erstligisten RK Heusenstamm gekommen war, „machte mit dem Ball viele Meter“, lobte Trainer Benoit Grob nach dem 34:3-Erfolg bei den Rugby Tourists Münster. Zudem glänzte Elisashvili mit „astreinen“ Gasseneinwürfen.

Auch mit dem Debüt von Nationalspieler Robert Haase, der nach vier Jahren bei der RG Heidelberg erstmals wieder für seinen Heimatverein auflief, war Grob absolut zufrieden.

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German-Rugby.de

16.09.18 Online-Team

Frankreich TOP14

SF Paris gewinnt deutlich gegen RC Toulon mit 37:10

Die Pariser sind zurück auf dem 2. Platz

Da kann sich Sponsor Dr. Peter Wild mit seinem Team freuen! Der 37:10 Sieg über den RC Toulon brachte das Team von Stade Français Paris wieder auf den 2. Tabellenplatz zurück!

Gratulation!

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Frankfurter Neue Presse

14.09.18 (STEFAN FRITSCHI )

Rugby:

Eine gute Rolle spielen

Am Samstag beginnt die neue Spielzeit in der Regionalliga Hessen. Nach Auflösung der 3. Liga Süd-West verspricht diese Klasse mehr Wettbewerb und Qualität – auch dank Eintracht Frankfurt. Eintrachtler Simon Teichmüller (links) verteidigt den Ball trotz Bedrängnis. In dieser Saison wollen er und seine Teamkollegen öfters als zuletzt die Oberhand behalten.

Frankfurt.  Wie es sich anfühlt, nach hartem Kampf auf dem Feld ein Spiel zu gewinnen, liegt für die Rugbyspieler von Eintracht Frankfurt eine Weile zurück. Vor ziemlich genau anderthalb Jahren, am 11. März 2017, waren die „Adler“ obenauf, der RC Mainz wurde knapp geschlagen (17:7).

Das war noch zu Zeiten, in denen der Spielbetrieb in der 3. Liga Süd-West funktionierte. Diese Klasse gibt es seit dieser Saison nicht mehr. „Der Hessische Rugby-Verband hat entschieden, die 3. Liga nicht weiter zu unterstützen. Die Nordgruppe bestand bis auf Mainz nur aus hessischen Teams. Eine Auflösung war demnach prädestiniert“, erläutert Eintracht-Spieler und -Sprecher Fionn Harnischfeger die Entwicklung.

Da für die Eintracht wegen ihrer sehr bescheidenen Platzierung als Tabellenvorletzter ein Aufrücken in die Zweite Bundesliga West „keine Rolle“ gespielt habe, war der Gang in die Regionalliga Hessen die logische Folge.

BSC Offenbach in der Favoritenrolle

Eintracht Frankfurt, BSC Offenbach, TG Darmstadt, RU Marburg und URC Gießen, dazu SC 80 Frankfurt III und RK Heusenstamm II plus die Spielgemeinschaften von Offenbach/Hausen und Krofdorf/Riedberg.

In dieser für sie nicht unbekannten Liga will die Eintracht eine gute Rolle einnehmen. Laut Spielertrainer Jörg Giehler nimmt man eine Platzierung unter den vier besten Teams ins Visier; nach Abschluss einer Einfachrunde wird das Teilnehmerfeld geteilt (siehe auch weiteren Text). Giehler: „Sollte es uns gelingen, den eindeutigen Favoriten BSC Offenbach und die zuletzt starken Darmstädter zu schlagen, ist aus unserer Sicht auch die Hessenmeisterschaft drin.“

Verbesserte Personallage

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Stade Français Paris

07.09.18 Online

Frankreich TOP14 – 04. Spieltag: So. 16.09.18 um 16:50 h

SF Paris (4.) gegen RC Toulon (11.)

Der erste XXL Heim-Test für die Pariser gegen Toulon

State Français Paris empfängt am Sonntag um 16:50 h den Tabellenelften RC Toulon im heimatlichen Stade Jean Bouin.

Wird dem von Dr. Peter Wild gesponsorten Stade SF ein Sieg gelingen, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten?

Drücken wir die Daumen, dass es gelingt!

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OP-Online.de

10.09.18 (Christian Düncher)

RKH verliert 7:60 / Deutsche Siebener-Auswahl EM-Zweiter

„Füchse“ chancenlos gegen die „Löwen“

Offenbach - Zweiter Spieltag, zweite Niederlage der Rugby-Klub Heusenstamm hat in der 1. Bundesliga einen Fehlstart hingelegt und ziert das Ende der Tabelle. Von Christian Düncher

Die gute Nachricht: In den kommenden drei Spielen geht es gegen Teams, die auch sieglos sind oder zumindest schlagbar sein sollten.

Den „Füchsen“ steht abermals eine schwierige Spielzeit in der 1. Bundesliga bevor. Nachdem es für den RK Heusenstamm zum Auftakt beim durch eine Abwanderungswelle längst nicht mehr so starken Serienmeister Heidelberger RK eine 3:26-Niederlage gegeben hatte, waren auch die „Löwen“ des TSV Handschuhsheim mindestens eine Nummer zu groß. 7:60 lautete im Sportzentrum Martinsee das Endergebnis.

„Sie haben uns nicht viele Chancen gelassen und ihre Ambitionen auf den Titel unterstrichen“, bilanzierte Markus Walger vom Trainerteam des RKH und verwies auf die vielen Zugänge des Heidelberger Stadtteilvereins: „Sie sind mit jeder Menge Neuverpflichtungen angetreten“, so Walger. Die „Löwen“ holten vor der Saison gleich mehrere deutsche Nationalspieler. Dem RKH bot sich mindestens ein Hochkaräter an, doch die „Füchse“ winkten angesichts zu hoher Gehaltsforderungen ab

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Pforzheimer Zeitung

09.09.2018 Autor: uh

Rugby: Niederlage für die SG TV-CfR Pforzheim -

wie ein Erfolgserlebnis besonderer Art

Pforzheim/Heidelberg. Selten kann man eine 32:54-Niederlage im Rugby als Erfolg werten. Doch der sonst eher zurückhaltende John Willis, der Trainer der SG TV-CfR Pforzheim, macht das und hat unter Berücksichtigung aller Umstände sogar Recht.

„Das war eine bemerkenswert verbesserte Leistung gegenüber dem Saisonstart“, sagte Willis zum verlorenen Spiel bei der RG Heidelberg. Dieses Team ist in der Rugby-Bundesliga Süd/West Titelfavorit.

Wenn der TV-CfR nicht 60 von 80 Minuten in Unterzahl gespielt hätte und nicht die letzten 20 Minuten sogar zwei Mann weniger gehabt hätte, dann wäre bei der RGH wohl mehr möglich gewesen. Nach der 0:43-Klatsche zum Auftakt daheim gegen den SC Frankfurt 1880 hatte kaum jemand die Pforzheimer beim Vizemeister RGH auf der Rechnung. Doch die knappe 19:12-Halbzeitführung der Heidelberger deutete an, dass hier ein anderer TV-CfR agierte. Nach dem Wiederanpfiff konnten die dezimierten Pforzheimer zum 19:19 und zum 26:26 ausgleichen.

Und selbst mit rapid schwindenden Kräften bereiteten sie dem Gegner beim Stand von 33:32 noch Kopfzerbrechen. „Wir hatten einige wirklich gute Angriffe gestartet, die auch zu Versuchen geführt haben“, freute sich Willis über den neuen Vorwärtsdrang.

Als der TV-CfR mit zwei Mann weniger agieren musste, war die RGH nicht mehr zu halten. Drei späte Versuche ließen die Heidelberger als Sieger vom Platz gehen.

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German-Rugby.de

09.09.18 Online-Team

Frankreich TOP14

ASM Clermont Auvergne gewinnt 42:20 über Stade Français und baut 1. Platz aus - Stade Français jetzt Vierter

Bundesliga West

Neckarsulmer SU - Heidelberger RK 7: 50

RK Heusenstamm - TSV Handschuhsheim 7: 60

RG Heidelberg - SG TV/CFR Pforzheim 54: 32

Weitere Ergebnisse auf www.rugbyweb.de

Stade Français Paris

07.09.18 Online

Frankreich TOP14 – 03. Spieltag: Sa. 08.09.18 um 21:00 h

Clermont (1.) gegen SF Paris (2.)

Jules Plisson:

"Wir haben auch Waffen, es wird ein tolles Spiel"

Wenige Tage vor der Reise nach Clermont nahm Jules Plisson an der traditionellen Pressekonferenz teil. Die Pariser Eröffnungshälfte sprach über das Aufeinandertreffen der beiden besten 14 Co-Leader.

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Deutscher Rugby-Verband (Online)

07.09.18 von DRV Presse Jens Beeskow

Deutsche XV greift mit neuem Coach

nach historischer Chance

Vom 11. bis zum 23. November geht es für das deutsche Rugby erstmals darum, eine historische Chance zu nutzen. Im Rahmen des so genannten Repechage-Turniers kämpft die deutsche 15er-Rugbynationalmannschaft der Männer im französischen Marseille gegen die Teams aus Hongkong, Kanada und Kenia um den letzten zu vergebenden Startplatz beim Rugby World Cup 2019 in Japan. Großzügige Unterstützung erfährt der DRV dabei vom größten Förderer des deutschen Rugbys, Dr. Hans-Peter Wild.

Für diese Herausforderung ist es dem Deutschen Rugby-Verband gelungen, einen echten Top-Trainer zu verpflichten. Ab sofort wird der Brite Mike Ford als Head Coach die Geschicke des Teams an der Seitenlinie lenken. Der 52-Jährige, der als Director of Rugby der Dallas Griffins ein Sabbatical unternimmt, hatte bereits erfolgreiche Trainerstationen im englischen Bath und beim RC Toulon in Frankreich, die er beide in die Finals der jeweiligen nationalen Meisterschaften führte. Zudem war Ford Defensiv-Coach der Nationalteams von England, Irland und den British and Irish Lions.

„Ich freue mich, dass ich nun die Chance habe, ein so ambitioniertes Team wie Deutschland weiterentwickeln und möglichst zum ersten Mal zu einer Weltmeisterschaft führen zu können“, so Mike Ford. „Natürlich ist es eine große Herausforderung, aber genau das ist das Reizvolle an dieser Aufgabe. Ich denke, in dieser Mannschaft steckt noch viel Potenzial.“

Ihm zur Seite stehen wird Kobus Potgieter. Der langjährige Nationaltrainer des 15er-Rugbynationalteams übernimmt die Position des Director of 15s Rugby, wird weiter nah am Team agieren und Mike Ford mit seiner Expertise und Erfahrung unterstützen.

Die Verpflichtung des Briten sowie weitere Vorbereitungsmaßnahmen werden mit Hilfe von Dr. Hans-Peter Wild ermöglicht, der dem DRV auf dem Weg zur möglichen erstmaligen WM-Qualifikation seine erneute Unterstützung zugesagt hat. „Uns vereint der unbedingte Wille, den Rugbysport in Deutschland nach vorn zu bringen und vor allem, diese großartige Chance am Ende auch nutzen zu können“, unterstreicht DRV-Präsident Robin J. Stalker. „Wir sind Herrn Dr. Wild ausgesprochen dankbar, dass er diese historische Chance großzügig unterstützt. …

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Pforzheimer Zeitung

07.09.2018 Autor: uh

Nach 0:43-Niederlage:

TV-CfR Pforzheim nun krasser Außenseiter

Pforzheim. Die 0:43-Niederlage der SG TV-CfR Pforzheim daheim gegen den SC Frankfurt 1880 zum Start der neuen Saison in der Rugby-Bundesliga Süd/West war zwar zu erwarten, schmerzt aber trotzdem. Solch eine Klatsche gab es für den deutschen Rugby-Meister von 2016 und mehrfachen Vizemeister seit dem Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2011 noch nie.

Und das in weiten Teilen neu formierte Team läuft auch am 15.00 Uhr, beim Match gegen Vizemeister und Titelfavorit RG Heidelberg nur als Außenseiter auf.

Nüchtern betrachtet ist dieses Match zum aktuellen Zeitpunkt eine „Mission Impossible“. Auch TV-CfR-Teammanager Jens Poff sieht die Pforzheimer „Rhinos“ nur in einer Außenseiterrolle. Doch er weiß auch: „Die Mannschaft muss sich erst noch finden. Wir können den Aderlass an wichtigen Stammspielern nicht sofort hundertprozentig ausgleichen. Außerdem wollen wir nachhaltig planen und setzen daher verstärkt auf den Nachwuchs, der zum Teil auch aus unserer eigenen Jugend kommt.“ …

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OP-Online.de

07.09.18 (Christian Düncher)

Bundesliga West führt Offenbacher nicht auf

BSC-Rugger klagen vor Zivilgericht

Offenbach - In der Tabelle der 2. Rugby-Bundesliga West sucht man den BSC Offenbach nach dem ersten Spieltag vergebens. Ob das so bleiben wird, müssen nun Juristen klären.

„Noch ist alles offen“, sagt BSC-Sprecher Bruno Vrga, der fest davon überzeugt ist, „dass wir unser erstes Spiel nachholen dürfen“. Zuletzt hatte das Schiedsgericht des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) entschieden, dass der BSC nicht in die 2. Liga aufsteigen darf, offenbar auch, weil der hessische Verband (HRV) die dafür erforderliche Zustimmung verweigert hatte.

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Rhein-Neckar-Zeitung

07.09.18 (Momo)

Rugby-Bundesliga

RGH schaut in eine Wundertüte

Der Vizemeister weiß noch nicht, wie stark der Gegner Pforzheim ist

DRV-7er in Lodz – mit geänderter Aufstellung zurück zum Erfolg?

TSV Handschuhsheim in Heusenstamm

Neckarsulmer SU - Heidelberger RK

Start der neuen RBW Regional- und der Verbandsliga

Heidelberg. (momo) Die deutsche Siebenerrugby-Nationalmannschaft möchte am Wochenende im polnischen Lodz wieder an die Leistungen aus den ersten beiden Europameisterschaftsturnieren anknüpfen und eine deutliche bessere Platzierung einfahren als in Exeter, wo mit Rang acht der schlechteste Platz seit Jahren zu Buche stand. Mit ihren ersten Spielen greifen die zunächst spielfreien Rudergesellschaft Heidelberg und TSV Handschuhsheim ins Bundesliga-Geschehen ein.

"Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass ein paar Wechsel notwendig waren", sagte Siebenerrugby-Nationaltrainer Vuyo Zangqa mit Blick auf die Nominierung für das vierte und letzte EM-Turnier dieses Sommers.

In der Bundesliga startet der deutsche Vizemeister RGH mit einem Heimspiel gegen die SG Pforzheim in die Runde. Der neue RGH-Cheftrainer Jeff Tigere weiß um die Unvorhersehbarkeit der Aufgabe: "Pforzheim war gegen Frankfurt nicht gut, aber ist eine gefährliche Mannschaft. Man weiß auch nie, ob und welche Verstärkungen mittlerweile dort eingetroffen sind. Wir müssen hellwach sein!" Gleichwohl will der neue Anführer der "Orange Hearts" sein Debüt siegreich gestalten, muss dabei aber neben den Siebenerrugby-Spielern Lichtenberg und Himmer auch Manuel Müller ersetzen und einen Interimskapitän für Sturmführer Elmar Heimpel finden.

Ebenfalls erstmals in die Saison eingreifen wird der TSV Handschuhsheim. Mit zahlreichen Neuzugängen verstärkt, wird interessant sein, inwieweit Trainer Gordon Hanlon bereits eine funktionierende Einheit aus den Individualisten formen konnte. In Heusenstamm scheinen die "Löwen" jedoch favorisiert. Der heimische RK Heusenstamm wird alles daransetzen, im Vergleich zum Rundenauftakt gegen den Heidelberger RK seine Chancen besser zu nutzen.

Eine Woche vor der neu gebildeten Regionalliga Baden-Württemberg beginnt der Spielbetrieb der Verbandsliga. Das erste von zehn Turnieren findet am Sonntag um 11 Uhr beim RC Rottweil statt. Die Liga-Leitung hat wie im Vorjahr der Stuttgarter Christoph Papajewski.

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OP-Online.de

07.09.18 (Christian Düncher)

Qualifikation für die World Series

DRV-Auswahl mit Rainger und Haase

Offenbach - Mit einem Duo aus der Region will die Siebener-Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) beim vierten und zugleich letzten Turnier der Grand-Prix-Series (EM) im polnischen Lodz erneut das Ticket für die Honkong Sevens lösen und dort im dritten Anlauf endlich die erstmalige Qualifikation für die World Series schaffen.

Bereits in der Vorrunde trifft die DRV-Auswahl dabei auf den ärgsten Konkurrenten Russland, der diese Saison schon zweimal geschlagen wurde. Nach langer Verletzungspausen zurück im Kader ist …

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OP-Online.de

07.09.18 (Christian Düncher)

Rugby

Abspecken für neue Position

Offenbach - Acht Mann drücken von der einen, acht von der anderen Seite. Vor allem auf die Spieler, die beim so genannten angeordneten Gedränge die erste Reihe bilden, wirken im Rugby besondere Kräfte ein. Kein Wunder, dass dort nur Spezialisten spielen dürfen. Von Christian Düncher 

Chris Howells war einer von ihnen, spielte sogar im deutschen Nationalteam. Doch inzwischen hat der Zugang des Erstligisten RK Heusenstamm eine neue Position. Im Gedränge ist er immer noch anzutreffen, allerdings in der dritten Sturmreihe.

„Mein Nacken ist etwas kaputt“, erklärt Howells. „Ich könnte theoretisch noch in der ersten Reihe spielen, aber das wäre sehr ungemütlich. Der Druck auf den Nacken wäre zu groß, er ist nun viel empfindlicher.“

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Heidelberger RK (Rugby)

05.09.18 Online

HRK reist mit Selbstvertrauen nach Neckarsulm

Der Heidelberger Ruderklub trifft am kommenden Samstag um 15 Uhr auf das Überraschungsteam der vergangenen Saison, die SU Neckarsulm und möchte den 2. Sieg im 2. Spiel der jungen Bundesligasaison 18/19 landen.

Nach dem 26:3 Auftaktsieg über den RK Heusenstamm nimmt der HRK für das kommende Wochenende den 2. Sieg der Saison ins Visier. Nach einer ausführlichen Videoanalyse fokussierte sich die Mannschaft in der Trainingswoche vor allem auf die Rucksituationen und die Verteidigung, bei denen man im 1. Spiel der Saison noch viel Luft nach oben identifizierte. „Wir haben uns das Leben gegen Heusenstamm selbst unglaublich schwer gemacht und viele Bälle zu leichtfertig hergegeben. Hierauf haben wir in der Trainingswoche ein besonderes Augenmerk gelegt, denn wir haben in der Spielanalyse auch gesehen, dass wir im Angriff große Raumgewinne erzielt haben und stets gefährlich waren“ so Trainer Pieter Jordaan.

Mit Neckarsulm, das in der Auftaktpartie gegen den Aufsteiger aus Luxemburg verloren hat, erwartet den Klub ein kämpferisch starker Gegner, der das Spiel gerne schnell macht und beim ersten Heimspiel der Saison eine deutlich verbesserte Leistung zeigen wird. Beim Klub entspannt sich die Personalsituation derweil kaum, da mit dem umsichtigen Spielmacher Christoffer Neureuther (Schulter) ein Schlüsselspieler auszufallen droht. Ebenfalls fehlen werden mit Timo Vollenkemper (private Verpflichtungen), Julio Rodriguez (Urlaub) und Jonas Malaizier (berufliche Gründe) drei wichtige Leistungsträger. Neu im Kader …

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TSV Handschuhsheim Rugby

06.09.18 Online

Preview RK Heusenstamm vs. 1. XV

Es geht wieder los: Am Samstag um drei wollen die Löwen die Saison 2018 / 2019 brüllend beginnen – mit einem Auswärtssieg beim RK Heusenstamm. Interessant wird vor allem zu sehen sein, wie weit die zahlreichen Neuzugänge bereits integriert sind.

Nach der abgelaufenen Runde wurde in der spielfreien Zeit beim TSV geschuftet wie schon lange nicht mehr, oder womöglich noch nie. Mit Marcel Coetzee, Jaco Otto, Atu Katoa, Rob May, Nikolai Klewinghaus und Eden Syme kamen bereits sage und schreibe sechs hochklassige Neuzugänge. Trainer Gordon Hanlon kann also aus einem extrem großen Spielerpool wählen, wer in Hessen die ersten fünf Zähler einfahren soll.

Und fünf sollen es werden. Die heimstarken Füchse werden es den Löwen definitiv nicht leicht machen, aber mit dem verstärkten Kader fahren die Handschuhsheimer dennoch leicht favorisiert nach Heusenstamm. Natürlich braucht es Zeit, die vielen Spieler mit dem System vertraut zu machen, aber beim Testspiel-Wochenende im Elsass konnte man bereits einige Fortschritte erkennen. …

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OP-Online.de

06.09.18 (dpa)

Prozess fortgesetzt

Ehemalige OFC-Geschäftsführer gestehen
Insolvenzverschleppung

Darmstadt - Mit den Geständnissen der drei Angeklagten wurde im Landgericht Darmstadt der Strafprozess um die Insolvenzverschleppung der Kickers Offenbach Fußball GmbH fortgesetzt.

Die Offenbacher Kickers (OFC) hatten 2010 ihre Profiabteilung in die Fußball GmbH ausgelagert. Allerdings war diese GmbH laut Staatsanwaltschaft von Beginn an nicht solvent. Zudem sollen Umsatz-, Einkommens- und Gewerbesteuern in Höhe von mehreren hunderttausend Euro hinterzogen und Sozialbeiträge verspätet bezahlt worden sein. Die drei Angeklagten hatten angekündigt, zu gestehen und die Angebote des Gerichts anzunehmen, die die Kammer am ersten Verhandlungstag gemacht hatte, um das Verfahren zu beschleunigen. Das Gericht reduzierte die Geldauflagen für zwei Angeklagte. Thomas K. (56, Geschäftsführer von 2010 bis Juli 2012) und Jörg H. (50, Finanz- und Lohnbuchhalter der GmbH und Geschäftsführer von Juli 2012 bis 31. Oktober 2012) hatte …

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Frankfurter Neue Presse

05.09.18 (STEFAN FRITSCHI )

Rugby:

Klare Zielsetzung: „Wir wollen aufsteigen

Zweimal in Folge sind die „Löwen“ im Halbfinale gescheitert. Nun soll der Sprung in die Bundesliga endlich zum ersten Mal gelingen. Doch wahrscheinlich führt der Weg in die Beletage über die Relegation, denn der Traditionsverein SC Neuenheim hat personell stark zugelegt und gilt als klarer Aufstiegsfavorit. Der Rundenstart verlief aber schon mal positiv.

Obertshausen. Unlängst absolvierte die TGS Hausen ein Testspiel. Ein großes Kaliber hatten sich die „Löwen“ ausgesucht, Erstligist SC 80 Frankfurt hat sich in der Sommerpause verstärkt und zählt inzwischen wieder zu den Titelanwärtern. „Wir haben gesehen, wo wir hinwollen. Es war teils atemberaubend, mit was für einem Tempo und Dynamik die Frankfurter gespielt haben“, stellt Benoit Grob, der Trainer des Zweitligisten TGS Hausen, fest.

Wie deftig die Niederlage ausfiel, hat sich auf beiden Seiten am Ende keiner gemerkt. Jedenfalls erzielte die TGS keine Punkte und die „80er“ sieben oder acht Versuche bei zweimal 30 Minuten Spielzeit – das entspricht schon einem Klassenunterschied.

Trotz dieser lehrreichen Erfahrung: Die Gelb-Blauen von der Aachener Straße sind gewappnet für den Angriff auf die Erste Liga. In Robert Haase lotste der Club sogar einen Siebener-Nationalspieler nach Hausen. Der bald 23-Jährige ist dort bestens bekannt, spielte er doch bis zu seinem Wechsel vor vier Jahren zum Bundesligisten RG Heidelberg für die TGS und erlernte dort auch den Rugbysport.

Wegen Verpflichtungen für das Nationalteam – zurzeit bereitet Haase sich für das wichtige GPS-Turnier in Polen vor – steht der flinke Auswahlspieler nur bedingt seinem Club zur Verfügung – aber auf jeden Fall in der entscheidenden Saisonphase.

Haase verstärkt die Hintermannschaft. …

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OP-Online.de

03.09.18 (Patrick Eickhoff)

Auftakt der Rugby-Bundesliga

Rugby: Ernüchternder Start der Füchse

TGS Hausen gewinnt gegen TuS 95 Düsseldorf klar mit 49:19

Offenbach. Das haben sich die Füchse vom Rugbyklub Heusenstamm wohl anders vorgestellt. Zum Auftakt der Rugby-Bundesliga unterlagen sie beim RK Heidelberg mit 26:3. Besser startete die TGS Hausen, die mit 49:19 gegen die TuS Düsseldorf gewann.

RK Heusenstamm

„Das ist ganz schön ernüchternd“, zog Vorsitzender und Trainer Markus Walger ein enttäuschtes Fazit. In den ersten 20 Minuten sah das noch anders aus. „Wir waren richtig ordentlich drin, das hat uns selbst überrascht“, gab der Trainer zu. Danach kippte das Spiel allerdings immer mehr in Richtung der Heidelberger. Der Serienmeister hatte vor der Saison einige Abgänge zu verzeichnen. Nicht nur deswegen rechnete sich der RKH mehr aus. „Doch dafür haben wir zu viele einfache Fehler gemacht“, sagte Walger, der eine mögliche Ursache direkt ausmachte. „Wir konnten uns effektiv nur eine Woche auf den 15er vorbereiten und haben nach der deutschen 7er-Meisterschaft noch einige Spiele im Urlaub.“

TGS Hausen

Deutlich besser lief der Spieltag für den Zweitligisten aus Hausen. Gegen die TuS 95 Düsseldorf reichten am Samstag 25 Minuten gutes Rugby zum deutlichen 49:19-Erfolg.

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German-Rugby.de

03.09.18 Online-Team

Kommentar zuPablo Lemoine ist Chiles neuer Cheftrainer“

Durch einen Zufallsfund im Internet erfährt die deutsche Rugby-Gemeinde nebenbei, dass der bisherige Nationaltrainer Pablo Lemoine, der nur einen befristeten Vertag hatte, dem Deutschen Rugby-Verband für die 15er-Naionalmannschaft nicht mehr zur Verfügung steht.

Schlimmer noch, das keinerlei Informationen ausgegeben werden, wie es mit der 15er-Mannschaft weitergehen soll.

Die von Dr. Peter Wild mit der Wild Academy hervorragend aufgebaute und sehr erfolgreiche Mannschaft verstreut sich wohl in alle Winde. Die meisten der ehemaligen Wild-Spieler haben wohl eine weitere Unterstützung der DRV XV zugesagt, aufgrund der Situation ist aber mit einem gewaltigen Qualitätsverlust zu rechnen.

Ob die ehemaligen „Wild Titans“ bei der jetzigen eskalierenden Lage noch ihre bisherige Kampfstärke konservieren oder gar steigen können, ist äußerst zweifelhaft. Kurzfristiger Trainerwechsel, Dezentralisierung der Spieler, unterschiedliche Spielsysteme der Vereine, usw. dürften das hochgelobte Ziel „Aufstieg in die internationale Spitzenklasse“ immer weiter in die Ferne rücken.

Alleine mit altbekannten Durchhalteparolen im Internet, wie z.B. „Ihr schafft das“, wird es nicht klappen. Bei einigen realistischen Rugby-Fachleuten kommt sogar große Angst auf, dass die deutsch XV den Aufstieg schaffen könnte. Die Gruppe in der sie anschließend landen soll, ist alles andere als eine Kuschelgruppe für internationale Anfänger.

Selbst mit der „alten und starken Wild-Titans-Mannschaft“ wäre es sehr schwer geworden. Aber die wurde ja taktisch an die Wand gefahren. Ich bezweifele, dass die wortgewaltige Kampfgemeinschaft gegen Wild, HRK und Wild-Academy jetzt die hinterlasse Lücke konstruktiv schließt und das deutsche Rugby zügig in die internationale Spitzengruppe führt.

Sudamérica Rugby

Ago 31, 2018 Online

Pablo Lemoine es el nuevo Head Coach de Chile

(Pablo Lemoine ist Chiles neuer Cheftrainer)

Als Teil des strategischen Hochleistungsplans Chiles kündigte die Föderation die Aufnahme von Pablo Lemoine als neuen Cheftrainer an.

Lemoine, ein ehemaliger Trainer aus Deutschland und Uruguay, war der Förderer der hohen Leistung Uruguays und stellt sich von nun an der Herausforderung, diese Erfahrung in Chile weiterzugeben.

Das Hauptziel des neuen Head Coaches wird es sein, eine auf Qualität ausgerichtete Planung zu erstellen, die möglichst viele Menschen einbezieht und die Teamarbeit fördert.

Jorge Araya, Präsident von Chile Rugby, betonte die Bedeutung der Erfahrung und des Wissens von Lemoine. "Vor allem schätzen wir den Beitrag, den wir zum High Performance Plan leisten. Der Wettbewerb, der zwischen den Ländern in sehr großen, und es ist notwendig, sich ständig zu entwickeln.

Daniel Hourcade sagte, dass Lemoine: "Er ist ein Mensch, der die Realität der Region und Chiles genau kennt. Er hat hart für das Wachstum Südamerikas von Uruguay aus gearbeitet, wo er High Performance gefördert hat, und jetzt wird er es für Chile tun. Ihre Einbeziehung ist ein großer und wichtiger Beitrag für die Region.

"Paul weiß genau, was High Performance ist und was zu tun ist. Wir sind sehr zufrieden mit Ihrer Aufnahme. Wir werden gemeinsam auf das gemeinsame Ziel hinarbeiten", schloss er.

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Rhein-Neckar-Zeitung

03.09.18 (Momo)

Rugby

"Verteidigung war der Schlüssel zum Sieg"

Zum Bundesligastart setzte sich der HRK mit 26:3

gegen den RK Heusenstamm durch

-      Der TSV Handschuhsheim beendete sein Trainingslager in Illkirch

-      Für Bundesliga-Absteiger SC Neuenheim begann die Zweitliga-Saison hoffnungsvoll: 140:0 gegen Stuttgarter RC

-      Heidelberger TV unterlag der StuSta München mit 7:29 

Heidelberg. Der Heidelberger Ruderklub hat trotz großer Umstellungen einen Fehlstart in die Rugby-Bundesliga vermieden. Gegen den RK Heusenstamm setzte sich der deutsche Meister mit 26:3 durch und zeigte dabei vor allem defensiv eine starke Leistung. Der TSV Handschuhsheim gewann ein Testspiel in Frankreich und will in der nächsten Woche ebenfalls gegen Heusenstamm punkten. In der zweiten Liga setzte der Sportclub Neuenheim einen Hallo-Wach-Ruf an den Rest der Liga. Der Heidelberger Turnverein unterlag dem RC Studentenstadt München mit 7:29.

Mit nur zwei verbliebenen Akteuren, die im 2018-er Endspiel in der Startformation gestanden hatten, begann der Heidelberger RK die Spielzeit gegen die "Füchse" aus Heusenstamm. Einer davon war Steffen Liebig, dem in der zwölften Minute die ersten Punkte per Straftritt gelangen. Heusenstamms Pascal Schuster glich ebenfalls mit dem Fuß aus, danach bissen sich die Hessen ein ums andere Mal die Zähne an der Ruderklub-Defensive aus. Trotz eines Plus an Ballbesitz, was Fehlern des HRK geschuldet war, gelang dem RK Heusenstamm wenig. Die Abwehr der "Zebras" war eine Klasse für sich, ebenso zeigte sich die Heimmannschaft eiskalt in der Chancenverwertung.

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Pforzheimer Zeitung

02.09.2018 Autor: uh

Sport regional:

TVP ist chancenlos gegen den Titelkandidaten

Pforzheim. Schon vor dem ersten Spiel der neuen Saison in der Rugby-Bundesliga Süd/West war die Favoritenrolle klar verteilt. Der SC Frankfurt 1880 kam als Titelkandidat ins Pforzheimer SüdwestEnergie-Stadion in Eutingen. Weil bei der SG TV-CfR Pforzheim auch noch Tim Kasten und Lee Murray krank ausfielen, war klar, dass das junge Team schwere 80 Minuten vor sich haben würde. Am Ende gab es eine ernüchternde 0:43-Niederlage für die „Rhinos“.

Vergangene Saison lag Pforzheim als Dritter noch knapp vor Frankfurt. Jetzt scheinen sich beide Teams in unterschiedliche Richtungen zu bewegen – Frankfurt eher nach oben, Pforzheim eher nach unten. SG-Coach John Willis hatte angesichts des erneuten Radikalumbruchs schon im Vorfeld Geduld eingefordert. Der Aderlass an Stammspielern ist groß, Pforzheim setzt auf junge Spieler. So fehlt es noch an der mannschaftlichen Geschlossenheit, an routinierten Spielzügen, am blinden Teamverständnis.

In der ersten Viertelstunde konnten die Pforzheimer den SCF punktlos auf Distanz halten. Ein Straftritt brachte dann die ersten drei Zähler für den SCF auf die Stadionanzeige. Mit großem Einsatz, viel Mut und dem festen Willen, vor heimischem Publikum nicht als leichte Beute zu erscheinen, wehrte sich die SG TV-CfR erfolgreich. Zwar blieben die Pforzheimer vor dem Frankfurter Malfeld weitgehend ungefährlich, dafür aber ließen sie die Hessen über eine halbe Stunde lang keinen Versuch erzielen. Erst kurz vor der Halbzeit konnte der SCF zweimal durchbrechen und führte 15:0.

Abwehrschlacht Tribut gezollt

Es schien nur eine Frage der Zeit, bis die „Rhinos“ der Abwehrschlacht Tribut zollen würden. Während der SCF mit Raynor Parkinson, Michael Poppmeier und Samy Füchsel drei Nationalspieler des Heidelberger RK übernommen hatte, machte sich bei den Pforzheimern der Verlust der Kraftpakete im Sturm in der zweiten Halbzeit deutlich bemerkbar

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Deutscher Rugby-Verband (Online)

02.09.18 von DRV Presse Jens Beeskow

DRV-7er-Frauen beenden GPS-Abstiegssaison mit Sieg

Die deutschen 7er-Rugbyfrauen haben beim abschließenden zweiten Turnier der European Women’s Sevens Grand Prix Series in Kazan (RUS) am Ende Rang elf belegt.

Im Platzierungsspiel zwischen den beiden bereits als Absteiger feststehenden Teams setzte sich Deutschland mit 10:0 gegen Portugal durch und schaffte damit nicht nur den ersten Sieg im Turnier sondern zugleich einen positiven Abschluss eines ansonsten eher enttäuschenden Turniers.

 Nationaltrainer Melvine Smith: „Es ist gut und positiv, dass wir zum Abschluss noch ein Spiel gewinnen konnten, das hatten wir uns auch vorgenommen. Vor allem die Art und Weise, dass die Mädels bis zum Schluss gekämpft haben, hat mich gefreut. Es bleibt aber dabei, dass wir einiges verändern müssen in Zukunft. Die Planungen haben aber auch bereits begonnen.“

Spiel um Platz 11: Deutschland – Portugal 10:0 (0:0)
Im abschließenden Spiel um den 11. Platz gelang dem deutschen Team gegen Portugal dann doch noch ein Sieg in Kazan: Das Duell der beiden bereits aus der Grand Prix Series abgestiegenen Teams war zunächst ein ausgeglichenes, jedoch auf beiden Seiten ein sehr fehlerhaftes. So verwunderte es auch nicht, dass nach den ersten sieben Minuten noch keine Punkte gefallen waren.

9-12 Halbfinale: Wales – Deutschland 40:7 (14:7)

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Stade Français Paris

01.09.18 Online

Frankreich TOP14 – 02. Spieltag

Die Pariser wollten ihren ersten Auftritt
bei Jean Bouin nicht verpassen.

Stade Français Paris gewinnt 20:8 gegen

Union Bordeaux Bègles und übernimmt Tabellenführung

Zur Halbzeit angeführt, stürzten die Pariser Bordeaux-Bègles zum ersten Mal in der Saison bei Jean Bouin (20-8).

In der Mitte einer ersten Phase, in der alle Schauspieler Schwierigkeiten haben, sich zu finden, gelingt es nur Blair Connor, einen Test in der Ecke zu registrieren. Jules Plisson reagierte sofort mit einem Elfmeter und Baptiste Serin war an der Reihe, die Marke für die Besucher zu verschärfen. Vor dem Break schickte der Pariser Opener den Ball zwischen die Pfosten zurück, ohne Jean Bouin zu wecken, der beim Break etwas eingeschlafen war (6-8).

Bevor Paris aufwacht.

Der zweite Akt ist auf einer anderen Ebene. Bei der Rückkehr der Vertiaires wird die Rose & Bleu Wand unpassierbar und lässt keinen Zentimeter los. Der Pariser Nahkampf dominiert seinen Gegner des Abends und zwei Blitze unterzeichneten Waisea Nayacalevu und Kylan Hamdaoui kommen, um das Pariser Gehege zu schütteln!

Ohne unbedingt zu glänzen, bestätigten Heyneke Meyers Männer ihren Sieg in Perpignan mit einem eher überzeugenden Comeback zu Jean Bouin. Paris ist der erste heute Abend. Ein Sieg ist ein Sieg.

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German-Rugby.de

01.09.18 Online-Team

Herausragende Rugby-Ergebnisse vom 01.09.2018:

Stade Français - Union Bordeaux Bègles 20:8

Heidelberger RK – RK Heusenstamm 26:3

SCN Heidelberg – Stuttgarter RC 140:0

RC Luxemburg - Neckarsulmer SU 37:14

TGS Hausen - TuS 95 Düsseldorf 49:19

SG TV/CFR Pforzheim - SC Frankfurt 1880 0:43

Deutscher Rugby-Verband (Online)

01.09.18 von DRV Presse Jens Beeskow

Deutsche 7er-Frauen steigen aus GPS ab

Die deutschen 7er-Rugbyfrauen haben den angestrebten Klassenerhalt in der European Women’s Grand Prix Series nicht geschafft. Das junge Team von Nationaltrainer Melvine Smith muss damit direkt den Weg zurück in die zweitklassige Women’s Sevens Trophy antreten, aus der man erst in der letzten Saison aufgestiegen war. Die Entscheidung stand schon nach dem ersten Turniertag beim zweiten Turnier der Serie im russischen Kazan fest, weil die direkten Konkurrenten aus Polen und Italien überraschend den Sprung ins Viertelfinale geschafft hatten, während Deutschland alle drei Vorrundenspiele verlor und die Runde der besten Acht klar verpasste.

Nationaltrainer Melvine Smith: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht, weil wir hier mit höheren Erwartungen angereist waren. …

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OP-Online.de

31.08.18 (eps)

„Optimaler Spielplan" zum Auftakt

Rugby-Löwen: Im dritten Anlauf in die erste Bundesliga

Obertshausen. - Alle guten Dinge sind drei. Darauf hofft auch Rugby-Zweitligist TGS Hausen, der in den vergangenen Jahren zweimal in den Play-offs den Aufstieg in die Bundesliga verpasste. „Wir werden auch in dieser Saison ein Wörtchen mitreden“, sagt Gerhard Felbinger, Sportlicher Leiter der Rugby-Löwen.

„Der Spielplan ist für uns optimal“, betont Felbinger vor dem Auftakt am Samstag (15 Uhr) gegen die TuS Düsseldorf. In den ersten drei Spielen geht es gegen die Teams, die in der vergangenen Saison die letzten drei Plätze belegt hatten. „Das passt sehr gut, denn da müssen wir noch auf zwei wichtige Spieler verzichten.“

Neben Neuzugang und Nationalspieler Robert Haase wird auch Georgi Elisashvili am Wochenende noch nicht zur Verfügung stehen. Elisashvili kam, wie der bereits im Winter geholte Tobias Apelt, vom Erstligisten RK Heusenstamm. Echte Hochkaräter. „Unser Prunkstück wird nach wie vor der Sturm sein“, sagt Felbinger und verspricht „offensiv ausgerichtete und spielerisch nochmals verbesserte Rugby-Löwen“ für den Saisonstart. Felbinger hofft, dass das Team den Schwung aus der Vorbereitung mit in die neue Saison nimmt. „Wir hatten zwei Vorbereitungsspiele. Vom SC Frankfurt 1880 wurden uns unsere Grenzen aufgezeigt, aber gegen den BSC Offenbach haben wir deutlich gewonnen.“

Als Konkurrenten hat er den RSV Köln und den RC Aachen ausgemacht. …

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Frankfurter Neue Presse

30.08.2018 Von STEFAN FRITSCHI

Rugby:

Der SC 80 Frankfurt will in die Rugby-Playoffs

Die „80er“ sind nach Jahren der Mittelmäßigkeit wieder gewappnet für den ganz großen Wurf.

Frankfurt.  Es ist schon eine Weile her, dass der SC 80 Frankfurt zuletzt im Endspiel um die deutsche Rugby-Meisterschaft stand. Es war der 28. Mai 2011, und auf heimischem Terrain unterlagen die Schwarz-Roten mit dem Achteck auf der Brust dem Heidelberger RK nach leidenschaftlichem Kampf knapp mit 9:12. Zwar erreichte das Team von der Feldgerichtstraße ein Jahr später das Halbfinale, doch gegen den finanzkräftigen Emporkömmling TV Pforzheim setzte es daheim eine herbe Niederlage.

Mäzen Ulrich Byszio, ein „80er“ durch und durch und inzwischen Vizepräsident des Vereins, drosselte seinerzeit sein finanzielles Engagement und setzte mehr auf Nachwuchsarbeit. Diese zahlte sich bald aus, die Erste Mannschaft stand allerdings sogar einmal nach einer missratenen Hinrunde vor dem Rückzug aus der Bundesliga. Doch diese Phase ist vorbei, nach kleinteiliger Aufbauarbeit ist der SC 80 dank einiger Verstärkungen wieder ein Titelkandidat. „Wir wollen oben mitspielen, die Play-offs sind unser Ziel“, betont Mark Sztyndera, jahrelang Leistungsträger des Teams.

Gleich drei Nationalspieler vom Heidelberger RK konnten die Frankfurter holen. Von dem Verein also, den jahrelang der Milliardär Hans-Peter Wild („Capri-Sonne“) finanzierte. Sein Modell „Wild Rugby Academy“ gehört seit einigen Wochen allerdings der Vergangenheit an; der 77 Jahre alte Unternehmer fokussiert sein finanzielles Engagement auf den französischen Spitzenclub Stade Français aus Paris.

Michael Poppmeier, Raynor Parkinson und Samy Füchsel garantieren den Frankfurtern jedenfalls einen deutlichen Qualitätsanstieg im Kader. Dazu soll auch Marcel Henn beitragen, ebenfalls Nationalspieler und zuletzt beim Ligakonkurrenten Neckarsulmer SU aktiv.

Aus Südafrika, von der Sharks Academy aus Durban, kam der Erste-Reihe-Stürmer Mthunzi Moloi. Für noch mehr Tempo in der Hintermannschaft sollen der Siebener-Auswahlspieler aus Kenia, Ian Ninjire, und der Italiener Edo Stella sorgen. Zudem soll Alexander Hauck wieder verstärkt mitwirken. Aus dem quantitativ wie qualitativ starken Nachwuchsbereich rücken die U18-Akteure Niklas Balthasar, Luis Diehl, Damian Gandy, Emil Rupf und Fritz Segner auf. Da der Neuseeländer Luke Mahoney sich zu einer Rückkehr nach Italien entschloss, ist der Südafrikaner Byron Schmidt nun der alleinige Cheftrainer. Assistiert wird er von dem erfahrenen…

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Pforzheimer Zeitung

30.08.2018 Autor: uh

Sport regional:

Pforzheimer Rugby-Team startet daheim
gegen den SC Frankfurt

Pforzheim. Die am Wochenende startende Saison in der Rugby-Bundesliga Süd/West könnte so spannend wie schon lange nicht mehr werden. „Die Liga ist nach dem Sponsorenrückzug beim Serienmeister Heidelberger RK sehr ausgeglichen. Die Topspieler wurden auf andere Clubs verteilt. Das heißt: Es wird viele enge Spiele geben“, sagt Jens Poff, Teammanager des Bundesligisten SG TV-CfR Pforzheim voraus.

Ob das Saisoneröffnungsmatch an diesem Samstag (15 Uhr, SüdwestEnergie-Stadion Eutingen) gegen SC Frankfurt 1880 auch dazu gehört? Gut möglich. In der vergangenen Saison gab es hier ein im Rugby seltenes Remis. 19:19 trennten sich die beiden Rivalen im Kampf um Platz drei, den sich am Ende Pforzheim sicherte. Mit diesem Ergebnis wäre Poff vielleicht zufrieden, denn die Favoritenrolle haben in der neuen Saison wohl die Frankfurter. Die profitierten vom Spieler-Aderlass beim HRK. Der neue SCF, der weitgehend als Team zusammenbleiben konnte und deutlich verstärkt wurde, dürfte aktuell der neuen Spielgemeinschaft aus der Goldstadt überlegen sein.

Hinzu kommt: SG-Coach John Willis muss wieder ein völlig neues Team aufbauen. Doch dieses Mal ist der Umbruch ungleich radikaler. Um die wenigen verbliebenen Stammspieler mit Bundesliga-Erfahrung herum muss er viele Nachwuchskräfte eingliedern. Dass er das kann, hat der Erfolgscoach schon mehrfach bewiesen, dass das nach der extrem kurzen Trainingsphase schon funktioniert, wäre aber ein Wunder. So bittet der Coach die Fans um Geduld.

Geblieben sind den Pforzheimer Rugbyfreunden seit langem vertraute Gesichter wie Carlos Soteras-Merz, Tim Kasten, Tafadzwa Chitokwindo und Lee Murray. Mit dabei sind weiter Alex Liddell, Kelvin de Bruyn und Marc Hittel. Man darf gespannt sein, wie die zurückkehrenden Ali Sürer und Jérôme Himmer sich wieder im Team behaupten.

„Wir wollen den Spagat schaffen, zwischen …

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Frankfurter Neue Presse

29.08.2018 Von STEFAN FRITSCHI

Rugby:

SC 80 hat kein Interesse

Heusenstamm.  Als der 29:22-Erfolg im Halbfinale über Germania List perfekt war, stand bereits fest, dass die RG Heidelberg deutscher Meister im Siebener-Rugby ist – und das zum vierten Mal in Serie. Der Grund: Im anderen Halbfinale trafen in den „All Star Lions“ und den „Wolfpack 7s“ zwei Gastteams aufeinander. Doch auch im Finale bewiesen die Kurpfälzer, dass sie das Maß aller Dinge sind. Wie schon in der Gruppenphase besiegten sie die Wolfpack 7s, das in Heusenstamm aus Stamm- und Perspektivspielern des DRV aus dem In- und Ausland bestand, mit 15:10 – tags zuvor hatte es im Turnier-Auftaktmatch ein 24:12 gegeben.

Der RK Heusenstamm musste sich mit dem sechsten Platz abfinden. Nach einer souveränen Vorrunde mit Siegen über StuSta München (55:0), München RFC (46:0) und Germania List (17:14) scheiterten die „Füchse“ am Einladungsteam All Star Lions (10:20). Die „Löwen“ bestehen aus Akteuren aus Südafrika. „Wir hätten das Spiel auch gewinnen können. Der Gegner hat unsere Fehler ausgenutzt“, konstatierte Trainer Markus Walger.

Im Spiel um den fünften Platz war beim RKH dann die Luft raus, es gab ein 0:25 gegen den DSV Hannover. Da Gastmannschaften wie die Wolfpack 7s und All Star Lions nicht in die DM-Wertung aufgenommen werden, wurde Heusenstamm somit als Vierter gewertet. Vor allem Nationalspieler Samuel Rainger ragte bei den Rot-Grünen diesmal heraus mit „guten Laufwegen und Tackles“, so Walger.

Dass die Nachbarn vom SC 80 Frankfurt und der TGS Hausen diesmal fehlten, sei „schade“, fand Walger. Während der ambitionierte Zweitligist Hausen sich zu spät um die Teilnahme gekümmert hatte, zeigte Erstligist Frankfurt erst gar kein Interesse. Der Fokus liegt an der Feldgerichtstraße auf dem 15er-Rugby, am Samstag beginnt dort in den Bundesligen die neue Saison 2018/19.

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Heidelberger RK (Rugby)

29.08.18 Online

HRK präsentiert Kader am Vorabend des Bundesligastarts

Am kommenden Samstag um 15 Uhr empfängt der amtierende Deutsche Meister HRK die Füchse aus Heusenstamm zum Saisonauftakt der Rugbybundesliga 18/19 am Harbigweg. Nach einem großen personellen Aderlass steht der Ruderklub dabei vor einem Neustart und wird seinen mit Spannung erwarteten Kader für das 1. Saisonspiel am Freitagabend nach dem Abschlusstraining um 20.15 Uhr im Klubhaus präsentieren. Die Präsentation der Mannschaft wird der stellvertretende Abteilungsleiter Alfred Jansen durchführen. Dabei werden nach den Abgängen von Sebastian Ferreira und Pierre Mathurin auch die neuen Mannschaftskapitäne bekanntgegeben.

Der Heidelberger Ruderklub lädt die interessierte Öffentlichkeit gerne zur Mannschaftspräsentation ein, welche zukünftig vor jedem Heimspiel einen festen Platz im HRK-Terminkalender einnehmen soll.

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Heidelberger RK (Rugby)

29.08.18 Online

Neuformierter HRK startet gegen Heusenstamm
in die Bundesliga 18/19

Am kommenden Samstag um 15 Uhr empfängt der amtierende Deutsche Meister HRK die Füchse aus Heusenstamm zum Saisonauftakt der Rugbybundesliga 18/19 am Harbigweg. Nach einem großen personellen Aderlass steht der Ruderklub dabei vor einem Neustart.

Der Bundesligaauftakt gegen den RK Heusenstamm ist für den HRK die erste wirkliche Standortbestimmung der neuen Saison, denn man verzichtete auf Seiten des Klubs auf Testspiele und konzentrierte sich stattdessen voll und ganz auf sich. In einer turbulenten Sommerpause verlor der Ruderklub einen großen Teil seiner Stammspieler, die nun in Deutschland und Europa verstreut aktiv sind.

Mit Samy Füchsel, Michael Poppmeier, Raynor Parkinson (alle Frankfurt), Hagen Schulte, Jarrid Els (beide Bukarest), Marcel Coetzee, Jaco Otto (beide TSV Handschuhsheim), Ayron Schramm (USA) und Sebastian Ferreira (Frankreich) verlor der Ruderklub gleich 9 Stammspieler. Mit Pierre Mathurin (Weltreise), Kehoma Brenner und Robert Hittel (Karriereende) stehen darüber hinaus drei weitere Stammspieler der letzten Jahre nicht zur Verfügung.

Trotz der vielen Abgänge blickt HRK-Trainer Pieter Jordaan zuversichtlich in die neue Saison. „Wir haben nach wie vor einen qualitativ hochwertigen Kader, der sich nicht zu verstecken braucht.  Mit unserer interessanten Mischung aus erfahrenen Nationalspielern, jungen Talenten und erfahrenen Spielern aus der 2. Mannschaft wollen wir in dieser Saison einen Neuanfang starten.

Wir konzentrieren uns daher zunächst auf die ersten beiden Spiele, die wir beide gewinnen möchten – danach setzen wir uns neue Ziele“ so Jordaan am Rande des Trainingslagers am vergangenen Wochenende. Umso schmerzlicher ist beim ersten Saisonspiel das Fehlen der Führungsspieler um Sean Armstrong, Julio Rodriguez und Benedikt Rehm, die allesamt noch im Urlaub weilen.

Zurück beim Klub ist mit Publikumsliebling und Ex-Nationalspieler Artur Zeiler ein hochkarätiger Neuzugang, …

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OP-Online.de

28.08.18 (von cd Stefan Moritz)

Verein will Schadensersatz vom Verband

BSC Offenbach darf nicht in die 2. Liga

Offenbach - Am Wochenende sollte es losgehen für die Rugby-Mannschaft des BSC 1899 Offenbach in der 2. Bundesliga. Jetzt der Schock: Der Deutsche Rugby-Verband verweigerte die Spielgenehmigung für die 2. Liga, wie der BSC gestern mitteilte.

„Eine Begründung des DRV für den negativen Bescheid trotz erfüllter Aufstiegsvoraussetzungen liegt nicht vor“, hieß es in der Verlautbarung auf der Facebook-Seite des BSC. Der Verein warf dem Verband mangelnde Kommunikationsbereitschaft vor und kündigte an, eine Zivilklage mit Schadensersatzforderung gegen den Verband einzureichen. In der Planung für die Zweitligasaison hatte der BSC bereits Verträge mit mehreren hochkarätigen Spielern geschlossen, durch die nun erhebliche Schadenersatzforderungen entstanden seien. Zudem beklagt der BSC Rechtsverstöße des Sportgerichtes. So soll der negative Bescheid ohne jegliche Begründung und schriftliches Urteil ergangen sein. Zudem seien Fristen nicht eingehalten worden und das Sportgericht sei nachweislich nicht mit den erforderlichen drei Mitgliedern besetzt gewesen.

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Pforzheimer Zeitung

27.08.2018 Autor: Thomas Kurtz

Rugby-Bundesliga:

SG TV-CfR startet mit neuem Team und viel Nachwuchsspielern

Pforzheim. Das Abschneiden des TV Pforzheim auf Platz acht bei der deutschen Meisterschaft im 7er-Rugby am vergangenen Wochenende in Heusenstamm könnte ein Musterbild für die kommende Saison im 15er-Rugby sein.

„Wir hatten ein sehr junges Team am Start. Angeführt von Spielelenker Carlos Soteras-Merz und Laufwunder Tafadzwa Chitokwindo haben die Jungs, die zum Teil noch nie 7er-Rugby gespielt haben, sehr viel Erfahrungen sammeln können“, bilanziert TVP-Coach John Willis. Für die an diesem Samstag beginnende Saison in der Rugby-Bundesliga Süd/West muss er gegen den gut verstärkten SC Frankfurt (Samstag, 15 Uhr, SüdwestEnergie-Stadion am Rattachweg in Pforzheim-Eutingen) einmal mehr ein völlig neues Team aufbauen – und da wird er um wenige verbliebene Stammspieler herum viel Nachwuchskräfte eingliedern müssen.

SCN nun mit Pforzheimer Stars

Diese Aufgabe musste Willis bislang jedes Jahr bewältigen, doch in der Saison, die die „Rhinos“ nun als Spielgemeinschaft TV-CfR Pforzheim angehen, ist der Umbruch noch härter als in den Jahren zuvor. Der bisherige Mannschaftskapitän Rob May ist ebenso nicht mehr an Bord wie Sprinter Manasah Sita.

Bei May kam der Abschied überraschend, von Sita war bekannt, dass er sich aus beruflichen Gründen nach Heidelberg orientieren wird. Beide hatten seit etlichen Jahren Spuren im Pforzheimer Rugby hinterlassen.

Arthur Zeiler will nach dem spektakulären Sponsorenrückzug beim Heidelberger RK seinem Heimatverein beim Wiederaufbau helfen.

Der jüngst aus der Bundesliga abgestiegene Zweitliga-Topfavorit SC Neuenheim hat sich mit Willians Portillo, Samj Harris, Luke Wakefield, Manasah Sita und Oliver Paine am TVP-Personal bedient.

Harter Kern und viel Jugend

Geblieben sind den Pforzheimer Fans seit langem vertraute Stars wie Carlos Soteras-Merz, Tim Kasten und Tafadzwa Chitokwindo,…

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Stade Français Paris

26.08.18 Online

Frankreich TOP14 – 02. Spieltag - Sa. 01.09.2018 18:00 h

Stade Français Paris empfängt Dritten Union Bordeaux

Im ersten Heimspiel der Saison empfängt Stade Français Paris den Tabellennachbarn Union Bordeaux.

Heyneke Meyers Männer hoffen, zum ersten Mal vor ihren heimischen Fans gegen einen Gegner zu glänzen, der sich in der Vergangenheit gegen die Pariser durchgesetzt hat. Die französischen Nationalspieler, die durch die FFR-Konvention geschützt sind, werden zweifellos ihren ersten Auftritt haben. Die Gelegenheit für Pariser Fans, Gaël Fickou und Yoann Maestri zum ersten Mal unter dem Rosa-Trikot zu sehen.

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Stade Français Paris

25.08.18 Online

Frankreich TOP14 – 01. Spieltag (Saisonstart)

Stade Français Paris siegt bei USAP Perpignan 15:46

Pariser zähmen Perpignan mit dem Offensivbonus für den Saisonstart in den Top 14. Stark reduziert auf 14 gegen 15, beeindruckte die Rose & Bleu.

Macalou und Hamdaoui waren die ersten, die in der ersten Hälfte, die weitgehend von den Statisten dominiert wurde, glänzten. Einer nach einer Rasse, von der er das Geheimnis hat, der andere nach einem Zähler auf einer Clearance und einer akribischen Pressung. Nayacalevu und Macalou haben in den letzten fünfzehn Minuten der ersten Periode den Nagel auf den Kopf getroffen, um die Vorherrschaft von Rose & Bleu besser zu etablieren.

Bevor der Pariser Kapitän Sergio Parisse schwer vertrieben wurde. . . .

Nach der Pause und bei 14, sogar bei 13 für 10 Minuten, macht Paris die Runde zurück. Die Pariser Mauer wird dank Jackson und Farnoux zweimal logisch durchbrochen. Aber die Pariser schienen nicht entschlossen, dieses Treffen so gut laufen zu lassen. Die beiden Neulinge Hamdaoui und Van Zyl registrieren die letzten beiden Versuche des Spiels, um sich nicht nur den Sieg, sondern auch den Offensivbonus zu sichern.

Heyneke Meyers Männer schlugen von Anfang an für den Start in die Top 14 hart zu und hätten sich keinen besseren Start erträumen können.

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Stade Français Paris

24.08.18 Online

Frankreich TOP14 – 01. Spieltag (Saisonstart)

Stade Français Paris: Aufstellung zum Auftakt in Perpignan

Entdecken Sie unsere Mannschaft, die am Samstag im Aimé-Giral-Stadion für den ersten Spieltag der Top 14 (14h45) gegen Perpignan antreten wird.

Kommentar:

Nach dem mit Mühen geschafften Klassenerhalt in der TOP14, tritt die von Dr. Peter Wild gesponsorte Mannschaft zu ihrem ersten Spiel bei Perpignan in der neuen Saison 2018/19 an. Wir wünschen viel Erfolg.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

17.08.2018 von Romain Bougourd

Gefahren im Rugby:

Zirkusspiele mit 1000-PS-Motoren

Ist Rugby zu hart und zu riskant geworden? Todesfälle als Folge von Gehirnerschütterungen nach Tackles befeuern die Debatte über die Gefahren des Sports.

In der neu gebauten U-Arena von Nanterre, einem Vorort westlich von Paris, wagen 40.000 Zuschauer am 7. Januar fünf Minuten lang kaum zu atmen. Auf dem Kunstrasen liegt der 18 Jahre alte Rugbyspieler Samuel Ezeala, bewusstlos und bewegungslos. Der Spieler von Clermont-Ferrand hatte versucht, mit einem Tackle Virimi Vakatawa zu stoppen, Außendreiviertel-Spieler von Racing 92.

Der in Neuseeland geborene Vakatawa war zu wuchtig für den jungen Ezeala. Bei dem heftigen Zusammenprall erleidet der Teenager eine Gehirnerschütterung. Ärzte und Betreuer kommen schnell. Was sie tun, wird hinter weißen Tüchern verborgen. Das Schlimmste kann verhindert werden. Heute spielt Ezeala wieder Rugby.

Ein Fall mit glücklichem Ausgang. Doch es gibt auch tragische Begebenheiten im Rugby. Am 20. Mai wurde ein 17-jähriger französischer Rugbyspieler tot in seinem Bett gefunden. Todesursache: Schädel-Hirn-Trauma, erlitten bei einem schweren Tackle am Vortag. Vergangenen Freitag starb Louis Fajfrowski, Spieler des Zweitligaklubs Aurillac, im Alter von 21

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Rhein-Neckar-Zeitung

03.08.18 (Momo)

Ende der Wechselperiode

Ein starker Aderlass bei Rugby-Meister HRK

Nach Ende der Wechselperiode präsentieren die Bundesligisten und Zweitligisten ihre Neuzugänge - RGH baut auf bewährte Spieler

Heidelberg. (momo) In den letzten Wochen arbeiteten die Heidelberger Rugbyvereine fleißig an den Kadern für die Saison 2018/19. Durch die Abwanderung zahlreicher Leistungsträger hatte der deutsche Meister Heidelberger Ruderklub die meisten Verluste zu beklagen, verfügt aber nach wie vor über einen guten Kader. Größter Profiteur davon ist der SC Frankfurt 1880, der sich die Dienste von vier Nationalspielern des HRK sichern konnte.

Einen wahren Exodus hat der HRK, der in den vergangenen Jahren stark von der Wild Rugby Academy profitiert hatte, zu verkraften. Von der WRA, einer Sportstiftung des Mäzens Dr. Hans-Peter Wild, wurden über 20 deutsche Nationalspieler gefördert. Doch Wild hat die WRA - dem Vernehmen nach - abgewickelt. Jeder andere Verein wäre dadurch wohl in Abstiegsängste geraten, aber der HRK war seit Jahren nahezu unschlagbar, was dazu führt, dass nun eine ordentliche Bundesliga-Mannschaft für die Zebras aufläuft, in der einige Rückkehrer und Nachrücker aus der zweiten Garde wichtige Aufgaben übernehmen werden. Ein Selbstläufer wird die Meisterschaft definitiv nicht mehr.

Heidelberger RK, Trainer: Pieter Jordaan; Sportvorsitzender: Alfred Jansen; Teambetreuer: Heiko Satzke; Neuzugang: Arthur Zeiler (TV Pforzheim); Abgänge: Raynor Parkinson, Michael Poppmeier, Samy Füchsel (alle SC Frankfurt 1880), Jarrid Els, Hagen Schulte (beide Rumänien), Loris Geibel (Neckarsulmer SU), Kehoma Brenner, Robert Hittel (beide Karriereende), Ayron Schramm (USA), Marcel Coetzee (TSV Handschuhsheim); Saisonziel: Deutsche Meisterschaft.

Der deutsche Vizemeister Rudergesellschaft Heidelberg setzt auf den nahezu gleichen Kader wie in der vergangenen Saison. Zudem wird über die zweite Mannschaft sicher das eine oder andere Talent den Weg in die Bundesliga finden. Voraussichtlich wird Rudolf Finsterer durch Jeff Tigere auf der Trainerbank ersetzt.

RG Heidelberg, Trainer: Jeff Tigere (neu, für Rudolf Finsterer); Sportvorsitzender: Rudolf Finsterer; Teambetreuer: Ralf Schindler; Abgang: Anthony Dickinson (England); Saisonziel: Playoffs.

Mit Christopher Sacksofsky hat der TSV Handschuhsheim einen Abgang in der ersten Sturmreihe zu verschmerzen, in der die "Löwen" aber selten Probleme hatten. Die Neuzugänge werden die Hintermannschaft verstärken.

TSV Handschuhsheim, Trainer: Gordon Hanlon; Sportvorsitzender: Michael Reinhard; Neuzugänge: Marcel Coetzee (Heidelberger RK), Eden Syme (Australien), Atu Katoa (Heidelberger TV); Abgänge: Joshua Tasche (SC Neuenheim), Christopher Sacksofsky (RK 03 Berlin); Saisonziel: Playoffs.

Eine starke Runde als Aufsteiger hat die Neckarsulmer Sport-Union hinter sich. Nun soll diese Leistung mindestens bestätigt werden.

Neckarsulmer SU, Trainer: Mark Kuhlmann; Sportvorsitzender: Marcel Kapolla; Neuzugänge: Loris Geibel (Heidelberger RK), Alexander Cox (England), Frederick Austin (Australien), Torben Böhme (Würzburg); Abgänge: Marcel Henn (SC Frankfurt 1880), Mark Fairhurst (England), Gonzalo Carrizo (Frankreich), Max Kopp (Hannover 78), Lee Bicker (Nordirland); Saisonziel: Mittelplatz.

Der Sportclub Neuenheim ist aus der Bundesliga abgestiegen, möchte die 2. Liga Süd aber so schnell wie möglich wieder nach oben verlassen. Das neue Trainerteam mit den beiden Rekord-Nationalspielern Alexander Widiker und Clemens von Grumbkow wird eine konkurrenzfähige Mannschaft haben.

SC Neuenheim, Trainer: Alexander Widiker und Clemens von Grumbkow (neu, für Lars Eckert); Sportvorsitzender: Axel Moser (neu, für Ramachandra Aithal); Teambetreuer: Joachim Robl (neu); Neuzugänge: Felat Arslan (TB Rohrbach), Benjamin Danso (Heidelberger RK), Guillermo Garcia Vallina (Gijón RC), Lennart Gugau, Maximilian Weiland (beide Junioren), Sam J. Harris, Oliver Paine, Luke Wakefield, Willians Portillo, Manasah Sita (alle TV Pforzheim), Senzo Ngubane (SC Frankfurt 1880); Abgänge: William Esau (BSC Offenbach), Giorgi Gujabidze (Ziel unbekannt), Jermaine Jansen, Juandre Kühn, Ean Wirths (alle Südafrika), Grigol Sanadiradze (Karriereende); Saisonziel: Rückkehr in die Bundesliga.

Der Heidelberger Turnverein wird sich womöglich noch punktuell verstärken, um in der 2. Liga an der Spitze mitkämpfen zu können.

Heidelberger TV, Trainer: Benedikt Scherrer: Teamleiter: Rob Williams; Abgang: Atu Katoa (TSV Handschuhsheim); Saisonziel: Oben mitspielen.

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Handelsblatt

15.07.2018 Quelle: dpa

Rugby

Deutsches Rugby-Team verpasst WM-Direktqualifikation

Das deutsche Nationalteam im 15er-Rugby hat die direkte WM-Qualifikation verpasst, hat aber immer noch eine Chance auf seine erstmalige WM-Teilnahme. Vom 11. bis 23. November geht es in Marseille in einem Vierer-Turnier um den letzten WM-Startplatz.

Der Außenseiter zog sich beim 28:42Gegner der DRV-Auswahl sind dann Kanada, Hongkong und der Zweitplatzierte des noch laufenden Africa Gold Cups. Und die Hoffnungen der Deutschen sind groß, sich dort durchzusetzen. „Ich denke, die Chance ist groß, uns für die WM zu qualifizieren. So weit wie jetzt waren wir noch nie”, sagte Co-Kapitän Julius Nostadt.

Seine Mannschaft hatte zuvor gezeigt, dass sie in der Tat dazugelernt und sich verbessert hat. Gegen das internationale Top-Team aus Samoa war das Hinspiel der Playoff-Ausscheidung in Apia glatt 15:66 (3:55) verloren gegangen. Im zweiten Duell begegnete der Außenseiter dem Favoriten beim 28:42 (15:14) dann lange auf Augenhöhe.

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Rhein-Neckar-Zeitung

16.07.18 (Claus-Peter Bach)

Annäherung an die Weltspitze

Gute Leistung in der WM-Qualifikation gegen Samoa - 28:42-Niederlage

Heidelberg. Wenn die deutsche Rugby-Nationalmannschaft erstmals in der 118-jährigen Verbandsgeschichte an einer Weltmeisterschaft teilnehmen möchte, müsste sie zwischen dem 11. und 23. November im Stade Pierre Delort, in unmittelbarer Nachbarschaft des Vélodrome de Marseille, ein Vier-Nationen-Turnier gewinnen. Dort trifft die Nummer 29 der Weltrangliste auf Hongkong (21), das bisher stets geschlagen wurde, Kanada (22), das an allen acht bisherigen WM-Turnieren teilgenommen hatte, und den Zweiten des afrikanischen Gold-Cups.

Dass es für die Deutschen, die nach langen Jahren wieder einmal ganz in Weiß und beinahe in Bestbesetzung aufliefen, nicht zur direkten WM-Qualifikation reichen würde, war seit zwei Wochen klar, als das Hinspiel der dritten Runde auf Samoa mit 15:66 verloren gegangen war.

Die Riesen aus Samoa zwangen Jacobus Otto und seine Teamkameraden zu Mutproben in der Verteidigung. Fotos: Keßler

Auch beim Rückspiel am Samstag im Heidelberger Fritz-Grunebaum-Sportpark musste das Team der beiden Nationaltrainer Pablo Lemoine und Kobus Potgieter nach 80 superheißen Minuten die Waffen strecken,

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OP-Online.de

16.07.18 (von jp)

Ligapokal-Erfolg gibt neuen Aufschwung

Rugby-Löwen schreiben Geschichte

HAUSEN - Es ist vollbracht: Zum ersten Mal haben die Rugby- Löwen der TGS Hausen einen nationalen Titel geholt. Mit dem 23:3 im Ligapokal-Finale gegen den RFC München machten sie den historischen Erfolg perfekt.

Nach dem Abpfiff gab es kein Halten mehr. Spieler, Trainer und Zuschauer der TGS Hausen bildeten eine Menschentraube. Erschöpft, aber überglücklich feierten sie den ersten nationalen Titel der Vereinshistorie. „Den haben wir jetzt wirklich gebraucht“, freute sich TGS-Sprecher Gerhard Felbinger nach der Hitzeschlacht. Er sah eine „sehr physische Partie, die alles abverlangt hat“.

Gegen den RFC München, immerhin Drittplatzierter der 2. Liga Süd, setzte sich der Tabellenzweite der West-Staffel mit 23:3 (13:3) durch. Ein überraschend deutliches Ergebnis, weil der RFC den Münchner Lokalrivalen Stusta besiegt hatte, gegen den die Hausener in den Play-offs zur 1. Liga gescheitert waren.

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Pforzheimer Zeitung

15.07.2018 Autor: uh

Rugby-Pokal:

Mutig, aber glücklos gekämpft: TV Pforzheim verliert DRV-Pokalfinale gegen RGH

Vor dem DRV-Pokalfinale gegen die RG Heidelberg im Fritz-Grunebaum-Sportpark in der Kurpfalz-Metropole hatte Teammanager Jens Poff gesagt, dass der TV Pforzheim „mit dem letzten Aufgebot“ zum Endspiel fahren müsste. Und dort gelang dem TVP auch im dritten Spiel dieser Saison gegen die RGH kein Sieg. Mit einem etwas zu hochausgefallene 56:17-Sieg schnappten sich die Heidelberger den im Vorjahr von den Pforzheimern gewonnenen DRV-Pokal.

Schon zur Halbzeit führte der Gastgeber mit 28:0. Zwei Versuche durch die Mitte und dann zwei Sprints, die aus überraschenden Fehlern der Pforzheimer resultierten. Einmal wurde ein Befreiungskick der Pforzheimer so geblockt, dass er Richtung eigenes Malfeld flog und nur noch von einem Heidelberger aufgesammelt werden musste. Dann rutschte ein Pforzheimer beim Versuch, einen Kick aus den Reihen der RGH zu fangen, aus, und die Abwehr konnte nur noch zuschauen, wie ein herbeieilender Heidelberger das Leder-Ei unter die Pforzheimer Stangen legte.

Da war das Spiel im Grunde schon entschieden, doch noch nicht aufgegeben. Der TVP hatte Chancen gehabt, schon früh zu punkten, doch es wollte den „Rhinos“ nicht gelingen, die letzten ein, zwei Meter des gegnerischen Abwehrriegels zu überwinden. Hier wurde der für die 7er-Rugby-WM abgestellte Tafadzwa Chitokwindo (Zimbabwe) schmerzlich vermisst, der in den Pokalspielen zuvor als permanenter Gefahrenherd den Gegner schwindelig spurtete, unermüdlich Versuche legte und für Mitspieler Räume öffnete. Im Sturm fehlte der im Halbfinale verletzte Tim Kasten, und die Stammkicker Carlos- Soteras-Merz (deutsches 7er-Nationalteam) und Oliver Paine (verletzt) waren ebenfalls nicht dabei. Zu allem Überfluss musste Kämpferherz Lee Murray schon in der ersten Hälfte des Pokalfinales ebenfalls verletzt vom Platz.

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OP-Online.de

13.07.18 (von cd)

„Hart dafür gearbeitet“

Interview:

Der Co-Trainer des TGS Hausen zum Ligapokal  

Offenbach - Mit dem Gewinn des Rugby-Ligapokals könnte die TGS Hausen, die im Finale am Sonntag (14 Uhr) den RFC München empfängt, in mehrerlei Hinsicht Geschichte schreiben. Im Interview spricht der spielende Co-Trainer Tobias Apelt über die Stimmung im Team und falsch betankte Autos. Von Christian Düncher

Ihr Wechsel vom Erstligisten RK Heusenstamm zum Zweitligisten TGS Hausen hat im Winter überrascht. Sie sind mit Hausen bis ins Play-off-Halbfinale gekommen und stehen nun im Ligapokal-Endspiel. Haben Sie also alles richtig gemacht?

Bis jetzt läuft es gut und ich würde es wieder so machen. Jetzt wollen wir aber auch den Pokal. Wir haben hart dafür gearbeitet, sind unter anderem nach Dresden und Bremen geeiert. Das waren lange Fahrten. Und als wir auf dem Rückweg von Bremen waren, hat unser Fahrer Benzin statt Diesel getankt. Entsprechend spät waren wir zu Hause.

Hausen hat noch nie einen nationalen Titel geholt und könnte nicht nur als zweiter hessischer Verein nach dem BSC Offenbach (1994) den Ligapokal gewinnen, sondern wäre dann auch der letzte Sieger dieses Wettbewerbs, der nach der Saison abgeschafft wird. Inwiefern ist das ein besonderer Anreiz?

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Mannheimer Morgen

12. Juli 2018 Autor: red/th

Rugby

Ein echter Höhepunkt

Deutschland gegen Samoa

Sportlich ist die WM-Qualifikationsrunde gegen Samoa nach dem 15:66 (3:35) im Hinspiel vor zwei Wochen praktisch gelaufen, doch den Rugby-Fans der Region bietet sich am Samstag, 14. Juli, die Gelegenheit, die deutsche ...

Heidelberg. Sportlich ist die WM-Qualifikationsrunde gegen Samoa nach dem 15:66 (3:35) im Hinspiel vor zwei Wochen praktisch gelaufen, doch den Rugby-Fans der Region bietet sich am Samstag, 14. Juli, die Gelegenheit, die deutsche 15er-Nationalmannschaft gegen ein absolutes Weltklasse-Team zu sehen. Ankick im Heidelberger Fritz-Grunebaum-Sportpark ist um 16 Uhr.

„Jetzt müssen wir uns darauf fokussieren, im Rückspiel eine bessere Performance abzuliefern“, sagt Trainer Kobus Potgieter mit Blick auf das Rückspiel, das die Mannschaft des Deutschen Rugby-Verbands (DRV) vor allem nutzen wird, um weitere Erfahrungen auf diesem Top-Niveau zu sammeln. „Unabhängig von der sportlichen Bedeutung ist dieses Spiel natürlich auch für das deutsche Rugby ein Highlight und eine große Chance, unseren Sport auf diesem Niveau zu präsentieren. Ein Heimspiel gegen Samoa mit all diesen internationalen Stars, das sollte sich keiner entgehen lassen“, betont deshalb auch Kapitän Julius Nostadt.

Letzte Chance im Herbst

Das deutsche 15er-Team war in der Ausscheidung eigentlich gescheitert und sollte gegen den Abstieg kämpfen. Da der Weltverband World Rugby im Mai aber die Teams aus Rumänien, Spanien und Belgien wegen des Einsatzes von nicht-spielberechtigten Akteuren mit Punktabzügen bestraft hatte, rückte Deutschland vor und qualifizierte sich gegen Portugal für die Play-offs.

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German-Rugby.de

09.07.18 Online-Team

Kommentar zum DRV Beitrag:

Deutsche 7er-Männer in Exeter nur Achter

Die DRV Vorankündigung:

„Wir wollen diesen letzten Schritt endlich gehen!“

Die DRV Vorankündigung „Wir wollen diesen letzten Schritt endlich gehen!“ versprach einen eventuellen Turnier-Sieg in Exeter. Doch diese Einschätzung ging für den DRV gewaltig in die Hose.

Statt mit dem Siegespokal zu glänzen, mussten sich die „deutschen Wölfe“ mit einem enttäuschenden achten Platz zufriedengeben.

Alle häufig verbreiteten Aussagen, wie z.B. mittlerweile eine gute Tiefe im Kader und sind sehr gut aufgestellt“, werden Lügen gestraft.

Die Verantwortlichen sollten genau überprüfen, ob die Spieler nicht überstrapaziert werden. Die Berichte von zahlreichen Verletzungen könnten dazu ein Indiz sein.

Ist unsere 7er-Nationalmannschaft schon reif für den Wettkampf mit den weltbesten Teams? Die vielzitierte Tiefe im Kader ist m.E. nicht gegeben, der Unterbau ist zahlenmäßig und sportlich noch zu schwach.

Mal schauen, wie es weitergeht.

Deutscher Rugby-Verband (Online)

09.07.18 von DRV Presse Jens Beeskow

Deutsche 7er-Männer in Exeter nur Achter

Das deutsche 7er-Rugbynationalteam der Männer musste beim dritten Turnier der Sevens Grand Prix Series deutlich kleinere Brötchen backen als bei den vorangegangenen zwei Turnieren. Nach zwei Finalteilnahmen musste sich das Team von Bundestrainer Vuyolwetu Zangqa im englischen Exeter diesmal mit dem achten Platz zufriedengeben. Am zweiten Turniertag gelang der DRV VII kein Sieg mehr. In der Gesamtwertung rutschte man dadurch hinter Turniersieger England und Finalist Russland auf den vierten Platz ab.

Die Trainer zogen natürlich ein insgesamt ernüchterndes Fazit: „Wir hatten uns natürlich vorgenommen, im Viertelfinale gegen England besser dagegen zu halten, haben auch die ersten zwei Minuten dominiert. Doch danach ist der Faden gerissen, und dann wurde es noch ein deutliches Ergebnis“, beschreibt es Co-Trainer Clemens von Grumbkow. „Danach sind wir irgendwie nicht mehr ins Turnier reingekommen. Wir haben unsere gewohnte Leistung nicht auf den Platz bekommen, und auf diesem Niveau reicht das dann auch nicht gegen gute Georgier. Im letzten Spiel haben wir es noch einmal versucht, aber irgendwie sollte es heute nicht sein. Wir müssen das jetzt natürlich knallhart analysieren, die richtigen Schlüsse daraus ziehen und uns dann bestmöglich auf das letzte Turnier vorzubereiten und um wieder Boden gutzumachen. Unsere gesteckten Ziele zu erreichen, ist jetzt natürlich schwerer geworden, aber wir haben es noch selbst in der Hand.“

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OP-Online.de

07.07.18 (Von Christian Düncher)

Rugby-Duo für Deutschland, Aus für Zeiger?

7er- Nationalmannschaft will nach Niederlagen beim dritten Turnier der Grand Prix Series (EM) im englischen Exeter ganz vorne mitmischen.

Im Deutschen Rugby-Verband (DRV) deutet sich derweil ein Führungswechsel an. Am Wochenende wird beim deutschen Rugbytag in Hannover ein neuer Präsident gesucht, nachdem Klaus Blank aufgrund der Auswirkungen des Streits mit dem Milliardär Hans-Peter Wild zurückgetreten war. Wild hat seine finanzielle Unterstützung für den Verband eingestellt, sich aber eine Hintertür offengelassen. Nun kandidiert ein Team um Robin Stalker (einst Adidas-Vorstandsmitglied) und Ralf Iwan (einst Sportdirektor des Deutschen Volleyball-Verbandes), dass ihm angeblich nahesteht. Das könnte das Aus für Vizepräsident Jürgen Zeiger (Heusenstamm) bedeuten.

7er- Nationalmannschaft beim 3. Turnier:

Im englischen Exeter stehen Bundestrainer Vuyo Zangqa bis auf eine Ausnahme die gleichen Spieler zur Verfügung wie zuletzt in Frankreich, also auch Tim Biniak (RK Heusenstamm) und der Obertshausener Robert Haase (RG Heidelberg).

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Kölnische Rundschau

(dpa) 30.06.18

WM-Chance für deutsches Rugby-Team praktisch dahin

Apia - Für die deutsche Nationalmannschaft im 15er-Rugby ist die Chance auf die erstmalige WM-Teilnahme praktisch dahin. Das Team unterlag in Apia im Hinspiel der Playoff-Ausscheidung bei Gastgeber Samoa deutlich mit 15:66 (3:35).

„Wir haben zu viele Fehler gemacht und unsere Chancen nicht nutzen können”, sagte Trainer Kobus Potgieter. „Jetzt müssen wir uns darauf fokussieren, im Rückspiel eine bessere Performance abzuliefern.”

Das Rückspiel findet am 14. Juli in Heidelberg statt. Das deutsche 15er-Team war in der Ausscheidung eigentlich gescheitert und sollte gegen den Abstieg kämpfen. Da der Weltverband World Rugby im Mai aber die Teams aus Rumänien, Spanien und Belgien wegen des Einsatzes von nicht-spielberechtigten Akteuren mit Punktabzügen bestraft hatte, rückte Deutschland vor und qualifizierte sich gegen Portugal für die Playoffs.

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freenet.de

Apia (SID) 30.06.2018

Rugby-Nationalmannschaft verliert Hinspiel der
WM-Quali auf Samoa (66:15)

Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat eine Überraschung im Play-off-Hinspiel der WM-Qualifikation auf Samoa klar verpasst.

Apia (SID) - Das Team des deutschen Rugby-Verbandes (DRV) unterlag der Auswahl des Südsee-Inselstaates in Apia erwartungsgemäß deutlich mit 15:66 (3:35). Jaco Otto und Raynor Parkinson erzielten die Punkte für das Team der Nationaltrainer Jacobus Potgieter und Pablo Lemoine, das damit wohl einen weiteren Umweg gehen muss, um sich noch für die WM 2019 in Japan zu qualifizieren.

"Wir haben zu viele Fehler gemacht und unsere Chancen nicht nutzen können", sagte Potgieter: "Am Ende spricht der Spielstand für sich. Jetzt müssen wir das Spiel analysieren und uns darauf fokussieren, im Rückspiel eine bessere Performance abzuliefern."

Mit der Niederlage hat Deutschland beim Rückspiel am 14. Juli im Heidelberger Fritz-Grunebaum-Sportpark (16.00 Uhr) kaum noch Chancen, den direkten Sprung zur WM-Endrunde zu schaffen. Allerdings hätten die deutschen Rugbyspieler im Falle eines Scheiterns noch eine weitere Qualifikationschance bei einem Viererturnier Ende des Jahres. Für Deutschland wäre es die erste Teilnahme an einer WM-Endrunde.

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Sportschau.de

sid/red 30.06.2018

Deutscher Rugby-Verband unterliegt Samoa deutlich mit 66:5

Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat den Überraschungscoup beim Play-off-Hinspiel der WM-Qualifikation auf Samoa klar verpasst.

Die Auswahl des deutschen Rugby-Verbandes (DRV) unterlag Samoa in Apia erwartungsgemäß deutlich mit 66:15 (35:3). Jacobus Otto und Raynor Parkinson erzielten die Punkte für das Team der Nationaltrainer Jacobus Potgieter und Pablo Lemoine.

Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat den Überraschungscoup beim Play-off-Hinspiel der WM-Qualifikation auf Samoa klar verpasst. Die Auswahl des deutschen Rugby-Verbandes (DRV) unterlag Samoa in Apia erwartungsgemäß deutlich mit 66:15 (35:3). Jacobus Otto und Raynor Parkinson erzielten die Punkte für das Team der Nationaltrainer Jacobus Potgieter und Pablo Lemoine.

In den Relegationsspielen gegen den siebenmaligen WM-Teilnehmer bietet sich Deutschland die erste von zwei Chancen zur erstmaligen Qualifikation für die WM-Endrunde 2019 in Japan.

Gegen die Auswahl der kleinen Pazifik-Insel, auf der Rugby Nationalsport ist, gilt die DRV-15 aber als krasser Außenseiter.

"Zu viele Fehler"

"Wir haben zu viele Fehler gemacht und unsere Chancen nicht nutzen können", sagte Potgieter: "Am Ende spricht der Spielstand für sich. Jetzt müssen wir das Spiel analysieren und uns darauf fokussieren, im Rückspiel eine bessere Performance abzuliefern."

Rückspiel in Heidelberg

Mit der Niederlage hat Deutschland beim Rückspiel am 14. Juli im Heidelberger Fritz-Grunebaum-Sportpark (16.00 Uhr) kaum noch Chancen, den direkten Sprung zur WM-Endrunde zu schaffen.

Allerdings haben die deutschen Rugbyspieler noch eine weitere Qualifikationschance bei einem Viererturnier Ende des Jahres.

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Rhein-Neckar-Zeitung

29.06.18 (momo)

Rugby

Deutschland kämpft um die Sensation

Gegen Samoa winkt der Nationalmannschaft die erstmalige Qualifikation
für die Weltmeisterschaft

Ein mit Rugby vollgepacktes Wochenende steht bevor. Die Nationalmannschaft will im Südpazifik für die Sensation sorgen und sich eine gute Ausgangsposition im Hinspiel gegen Samoa verschaffen. Im zweiten Turnier der Europameisterschaft 2018 im Siebenerrugby will die DRV-Mannschaft ihre Top-Platzierung aus Moskau halten und erneut um den Turniersieg mitspielen. In den heimischen Pokalwettbewerben haben die RG Heidelberg (DRV-Pokal) und der Heidelberger TV (Ligapokal) gute Chancen auf den Finaleinzug. Zusätzlich wollen die Auswahlteams des Rugby-Verbandes Baden-Württemberg die Titel im Siebenerrugby der Landesverbände gewinnen.

Schon die Tatsache, dass die deutsche Fünfzehn nur noch einen Schritt von der direkten WM-Qualifikation entfernt ist, war eine positive Überraschung. Durch den 16:13-Sieg gegen Portugal hat die Nationalmannschaft nun die einmalige Möglichkeit, sich in Hin- und Rückspielen gegen Samoa erstmalig für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Es wäre eine Sensation. Im Vergleich zum Spiel in Heidelberg fehlen im Kader Hagen Schulte und Ayron Schramm aus persönlichen Gründen. Nachrücker sind Falk Duwe (RK 03 Berlin) und Pascal Fischer (Hannover 78). Deutschland geht zwar als klarer Außenseiter in die Partie in der samoanischen Hauptstadt Apia, will aber mutig aufspielen und hat sich die vergangene Woche über gewissenhaft vorbereitet.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

26.06.2018 Rainer Seele

Samoa-Style: Hohn und Spott fürs deutsche Rugby

Im Rugby ist Samoa Deutschland um Längen voraus. Der Premierminister und Rugby-Präsident warnt seine Spieler indes dennoch eindringlich vor einem möglichen Versagen in der WM-Qualifikation. Den Gegner behandelt er dabei recht respektlos.

Ach, Samoa, ein kleines Paradies. So sehen es in jedem Fall die deutschen Rugbyspieler, die nach vielen, vielen Flugstunden auf Samoa angekommen sind und nach der ganzen Strapaze umgehend das angenehme örtliche Ambiente mit Palmen, Strand und Meer genossen. Aber sie sind beileibe nicht zum reinen Vergnügen da: Für die Deutschen geht es am kommenden Samstag um eine wichtige Angelegenheit, nämlich um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2019 in Japan.

Das ist wahrlich ein großes Ziel, das die Deutschen noch nie erreicht haben. Sie sind ja auch nicht unbedingt die Allergrößten im Rugby. Aber immerhin: Die deutsche Fünfzehn kämpft jetzt darum, auf der größten Bühne dieses Sports aufzutreten. Wobei Samoa auszuschalten und sich damit direkt für das Turnier in Japan zu qualifizieren sicherlich eine wahre Herkulesaufgabe für Deutschland ist. Obwohl zu Hause zuletzt mächtig Zoff herrschte im Zuge des Streits mit dem schwerreichen Mäzen Hans-Peter Wild, der sich – samt einer schonungslosen Abrechnung – vom deutschen Rugby zurückzog, können die Deutschen jedoch vorläufig noch auf den Großteil ihrer besten Kräfte zurückgreifen – die Samoa demnächst noch zum Rückspiel auf heimischem Terrain empfangen werden.

Hohn und Spott für die Deutschen

Aber Achtung! Da tut sich gerade was auf Samoa. Und zwar nicht zu knapp. Das hat vor allem mit einem Mann mit dem klingenden Namen Tuilaepa Aiono Sailele Malielegaoi zu tun, der – wie Internetportale und die Landespresse melden – weder auf Samoas Mannschaft noch auf die Deutschen gut zu sprechen ist. Der Herr ist einerseits Premierminister von Samoa und zum anderen Chef des samoanischen Rugbyverbandes. Eine naheliegende Kombination, da Rugby für die Samoaner fast ein nationales Heiligtum ist – und nicht der Fußball, in dem Samoa kaum etwas zustande bringt.

Malielegaoi hatte sich kürzlich im Parlament mit dem Haushalt des Inselstaates beschäftigt, landete dann aber flugs beim Rugby. Da bekam das eigene Team, das zuletzt von Gegnern wie Tonga zurechtgestutzt wurde, gleich mal sein Fett weg: „Ihr habt keinen Mut.“ Und wenn die Deutschen nicht geschlagen würden, könnten gleich alle Spieler zurücktreten! So rigoros kann es auf Samoa zugehen in Sachen Rugby. Aber Malielegaoi machte seinen Landsleuten auch Mut, allerdings – so war zu hören – mit einer wenig schmeichelhaften Bemerkung über die Deutschen. Die, tönte der Samoa-Chef, wüssten überhaupt nicht, wie man Rugby spielt.

Ei, ei, ei – das kann heiter werden am Samstag.

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Rhein-Neckar-Zeitung

19.06.18 (Von Claus-Peter Bach)

Rugby-Meisterschaft

"All Blacks aus dem Ländle" unschlagbar

Baden-Württembergs Team landet fünf Siege in fünf Spielen

Heidelberg. (CPB) Die Auswahl des Rugby-Verbandes Baden-Württemberg (RBW) hat in Hamburg in überzeugender Manier die deutsche Siebenerrugby-Meisterschaft der Landesverbände gewonnen. Der Mannschaft von Landestrainer Jan Ceselka (Heidelberg) und Teamcoach Jeff Tigere (Heidelberg) gelang nach 2014 in Berlin und 2015 in Neckarsulm der dritte Titelgewinn. 2017 war Hessen deutscher Meister, 2016 waren die Titelkämpfe wegen Terminnot ausgefallen.

Die baden-württembergische Auswahl zeigte in der Hansestadt eine vorzügliche Teamleistung, war ausgeglichen besetzt und überzeugte die Trainer besonders durch ihren ausgeprägten Siegeswillen und Kampfgeist, mit dem kein umkämpfter Ball verloren gegeben wurde.

"Wir hatten zwölf gute Spieler und keinen Star", freute sich Jan Ceselka über das Auftreten der "All Blacks aus dem Ländle", die in fünf Spielen auf 161:25 Spielpunkte kamen. Den schnellen Sprintern aus dem deutschen Südwesten gelangen 25 Versuche, fünf pro Spiel - das war attraktives Angriffsrugby, das den Zuschauern im Hamburger Stadtpark gefiel.

In der Vorrunde setzten die Baden-Württemberger mit einem 50:0-Sieg über Sachsen am Samstagmittag ein Zeichen und legten den ehrgeizigen Gegnern acht Versuche ins Malfeld. Am Nachmittag sorgte ein ebenso ungefährdeter 33:0-Sieg gegen die kampfstarken bayerischen Löwen für den Gruppensieg.

Im Viertelfinale am Samstagabend gelang ein 33:10-Sieg über Berlin. Nach guter Pflege durch Physiotherapeut Christian Volkmann, der am RBW-Nachwuchsstützpunkt in Rottweil auch gute Trainerarbeit leistet, und früher Nachtruhe stellte sich das RBW-Team am Sonntagvormittag im Halbfinale gegen den gefährlichen Titelverteidiger Hessen in Bestform vor und siegte mit 19:10 Punkten. Der Sieg war hart umkämpft, und bei der Siegerehrung wurde Hessens Spielmacher Zinzan Hees vom RK Heusenstamm als wertvollster Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Im Endspiel gegen Niedersachsen waren die Baden-Württemberger in Bestform und gewannen mit 26:5.

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Rhein-Neckar-Zeitung

18.06.18 (Von Claus-Peter Bach)

D-Portugal

Rugby-WM-Qualifikation in Heidelberg

So weit wie nie zuvor

Mit einem 16:13-Sieg über Portugal klopft Deutschlands Rugbyteam an die Tür zur Weltmeisterschaft 2019 in Japan

Heidelberg. Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat am Samstag in Heidelberg gegen B-Europameister Portugal mit 16:13 (3:6) Punkten gewonnen und damit erstmals in der 118-jährigen Verbandsgeschichte die dritte Runde der WM-Qualifikation erreicht. Sollte die Fünfzehn der beiden Trainer Pablo Lemoine und Kobus Potgieter auch aus den beiden nächsten Spielen gegen Samoa - am 30. Juni in der Südsee und am 14. Juli in Deutschland - als Gesamtsieger hervorgehen, wäre die erstmalige Teilnahme an einem WM-Turnier 2019 in Japan geschafft.

Sollten sich die Samoaner, gegenwärtig auf Platz 16 der Weltrangliste, gegen die Deutschen (Rang 29) durchsetzen, hätte das DRV-Team noch eine weitere (kleine) Qualifikationschance als Sieger eines Vierer-Turniers im Herbst 2018, an dem außerdem ein Team aus Amerika, ein Team aus Afrika und der Sieger eines Asien - Ozeanien-Qualifikationsspiels teilnehmen werden.

Die deutsche Mannschaft, die erstmals seit den zerstörerischen Querelen zwischen dem langjährigen Mäzen Dr. Hans-Peter Wild und der Verbandsspitze wieder in Bestbesetzung angetreten ist - womit ein erster wichtiger Schritt zur Befriedung getan und sichtbar wurde, wie stark das deutsche Rugby sein könnte, wenn alle Beteiligten an einem Strang in die gleiche Richtung ziehen -, hat das Spiel gegen die quirligen und in jeder Sekunde gefährlichen Portugiesen verdient gewonnen und hätte den Sieg aufgrund einer eklatanten Überlegenheit der mächtigen Stürmer viel früher perfekt machen müssen und deutlich höher siegen können. Spielentscheidend war, dass die Deutschen die besseren ersten und letzten zwanzig Minuten und in Innendreiviertel Raynor Parkinson endlich wieder seinen großartigen 100-Prozent-Kicker hatten.

Der Kickspezialist des deutschen Meisters Heidelberger Ruderklub setzte den Ball bei drei Straftritten und einer Erhöhung auf das Kickhütchen und brachte alle viel Bälle ins Goal. Die Erhöhung von ganz links außen und der siegbringende Straftritt beim Stande von 13:13 acht Minuten vor dem Schlusspfiff aus 46 Metern waren kostbare Kunststücke, die auf den Rängen des mit 2400 Zuschauern gut gefüllten Fritz-Grunebaum-Sportparks "la ola" auslösten.

Überhaupt war das Publikum mit vielen netten Portugal-Fans beim ersten Länderspiel seit November 2015 im "Wohnzimmer" der deutschen Nationalmannschaft vergnügt und von der tadellosen Organisation durch die Rudergesellschaft Heidelberg und die Stadt Heidelberg einverstanden. Aufgrund der sehr kurzfristigen Ansetzung des Spiels nach der Disqualifikation von Rumänien, Spanien und Belgien, die in der EM nicht spielberechtigte Akteure eingesetzt hatten, ist die organisatorische Leistung des RGH-Teams um Nick Kunze nicht hoch genug zu loben.

Von zahlreichen Nachwuchsspielern aus Bayern, Hessen und Heidelberg aufs Feld geführt, zeigten beide Mannschaften eine kämpferisch exquisite Leistung; ...

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Rhein-Neckar-Zeitung

15.06.18 (Von Moritz Bayer)

WM-Qualifikation in Heidelberg

Sieg gegen Portugal – und dann?

Deutsches Rugbyteam geht zuversichtlich ins Spiel gegen die Iberer

Heidelberg. Die Nachricht kommt zur Unzeit. Während am morgigen Samstag um 15 Uhr das wichtigste Spiel der deutschen Rugby-Nationalmannschaft seit etlichen Jahren ansteht, in dem es gegen Portugal um einen Schritt zur Weltmeisterschaft 2019 in Japan geht, bestätigten sich Gerüchte, wonach DRV-Partner Dr. Hans-Peter Wild sein Engagement im deutschen Rugby einstellen wird. Die Spieler, von denen eine Vielzahl von Arbeitslosigkeit oder persönlichen Einbußen betroffen wäre, versuchen, ihre Konzentration auf das Sportliche zu beschränken.

So schnell geht es derzeit im Rugby von Freude zu Trauer: Erst war ganz Rugbydeutschland in Jubelstimmung angesichts der vorübergehenden Einigung zwischen dem DRV und Wilds Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports (GFR), was ermöglichte, dass Deutschland morgen eine schlagkräftige, absolut konkurrenzfähige Mannschaft auf den Rasen des Fritz-Grunebaum-Sportparks schicken kann. Doch nun wird klar, dass die Zusammenarbeit nicht von langer Dauer sein wird, denn Wild wird sich in Zukunft ganz auf seinen Klub Stade Français Paris konzentrieren und die Rugby-Förderung in Deutschland einstellen.

Nicht nur für große Teile der Mannschaft, auch für Trainer, Auszubildende, Videoanalysten und viele mehr bedeutet dies konkret, dass ihnen fristgerecht gekündigt wurde. Denn die GFR war Arbeitgeber der meisten Beteiligten. Wie es nach einem möglichen Sieg gegen Portugal weitergeht, wird erst am Samstagabend zu erfahren sein. Ob eine Flugreise nach Samoa und ein sofort folgendes Heimspiel möglich sein werden, steht in den Sternen.

Die deutsche Mannschaft reagiert mutig und versucht, sich auf den rein sportlichen Teil zu fokussieren; eine Tatsache, die man den Akteuren hoch anrechnen muss. Wer sich in die Lage hineinversetzt, morgen Höchstleistungen vor großem Publikum bringen zu müssen, ohne zu wissen, wie er in drei Monaten seine Brötchen verdient, bekommt ein Bild davon, wie es in den Spielern gegenwärtig rumort. DRV-Vizepräsident Hans-Joachim Wallenwein (Dossenheim) sagt daher anerkennend: "Die Jungs leisten tolle Arbeit. Die Trainer wirken allesamt sehr gut aufeinander eingestellt, und die Konzentration im Training ist hoch."

Zumindest für das Portugal-Spiel darf man also guter Dinge sein.

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German-Rugby.de

14.06.18 Online-Team

Kommentar zum Ausstieg von Herrn Dr. Wild

Seitens DRV/TR war in den letzten Wochen ein wahres mediales Feuerwerk zu vernehmen. Beim Abgleich der Istwerte des deutschen Rugbysports mit den propagierten Werten, wurden die wenigen echten Insider im Deutschen Rugby schnell hellhörig: Was war da im Busch? Sie sollten leider Recht behalten, die Bombe ist geplatzt:

Mit dem heutigem FAZ- Interview von Dr. Wild durch FAZ-Sportredakteur wurde endlich einmal Klartext seitens der „Wildgruppe“ geredet sowie heftige Fakten gesetzt!

Der komplette Rückzug von Dr. Wild wird den DRV und sein Präsidium sehr hart treffen, da wird auch ein Sieg über Portugal wenig daran ändern.

Es ist äußerst schade, was das DRV-Präsidium seit dem letzten Rugby-Tag angerichtet hat. Aber jetzt kann der DRV, mitsamt den „Wildkritikern“ in alleiniger Regie voll loslegen und den deutschen Rugbysport an die Weltspitze katapultieren.

Bestimmt hat die DRV-eigene Marketing-Agentur genügend Sponsoren angeworben, die „pflegleicht“ ihre Geldbörse öffnen und alles finanzieren.

Schade um die vertanen Chancen?

Frankfurter Allgemeine Zeitung

14.06.2018 Rainer Seele

Rugby-Förderer Hans-Peter Wild:

„Es ist tiefstes Amateurtum“

Der Milliardär Hans-Peter Wild hat viel Geld ins deutsche Rugby gesteckt. Doch nun hat er genug und stellt die Förderung ein. Im F.A.Z.-Interview spricht er über die Gründe und übt harsche Kritik.

er Milliardär Hans-Peter Wild hat zwar nie Rugby gespielt, doch der 76 Jahre alte Unternehmer („Capri-Sun“) ist ein Liebhaber dieses Sports. Im vergangenen Jahr kaufte Wild den Pariser Traditionsklub Stade Francais, und auch das deutsche Rugby profitierte in hohem Maß von seinem Engagement. Doch nun wendet sich Wild, der in Zug in der Schweiz lebt, von Rugby-Deutschland ab – mit harscher Kritik.

Rainer Seele F.A.Z: Warum haben Sie in Deutschland eine Randsportart wie Rugby alimentiert und nicht in größerem Stil den Fußball, was Ihnen vermutlich wesentlich mehr Aufmerksamkeit und auch Rendite gebracht hätte?

Was die Rendite betrifft, könnte ich ja den Dietmar (Hopp) fragen, wie es bei ihm in Hoffenheim aussieht. Ich glaube nicht, dass man diese Sachen aus Renditegesichtspunkten betrachten kann. Das Investment, das ich gemacht habe, etwas mehr als 20 Millionen Euro über zehn Jahre, ist natürlich gering im Vergleich zu dem, was im Fußball läuft. Die Frage ist: Warum unterstütze ich überhaupt Rugby?

Seit 1823 ist das Ziel des Rugbysports, den Charakter der Sportler zu bilden, vor allem für junge Menschen in der Entwicklungsphase zwischen elf und 19 Jahren. Auf der Basis von Fairplay, Teamwork, Respekt, harter Arbeit. Darauf lege ich sehr großen Wert. Solche Werte werden im Rugby auch wirklich gelebt. Das hat eine lange Tradition. So etwas gibt es in anderen Sportarten in dieser Form nicht. Das sieht man auch bei den Rugbyspielern untereinander, das ist eine andere Community als Fußball-Community. Da gibt es zum Beispiel keine Hooligans, das ist ein anderes Umfeld. Das ist positiv, das gefällt mir.

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OP-Online.de

13.06.18 (Von Christian Düncher)

Rugby:

BSC Offenbach plant nach Aufstieg in die 2. Liga schon nächsten Schritt / „Wir haben Großes vor“

Zwischenstation auf dem Weg ins Oberhaus

Offenbach - Der BSC Offenbach ist auf die nationale Rugby-Bühne zurückgekehrt. Und zwar im Schnelldurchgang. Vor anderthalb Jahren hatte der Ligapokalsieger von 1994 sein einziges verbliebenes Aktiven-Team zurückgezogen. Künftig wird die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga spielen – und die Reserve in der Regionalliga.

Doch dabei soll es nicht bleiben.

„Wir wollen langfristig zurück in die 1. Liga“, stellt BSC-Sprecher Bruno Vrga klar. „In Deutschland hat das Geld den Rugbysport erreicht. Wir verfügen über die nötigen Mittel, wollen aber mit Vernunft wachsen. Kontinuität ist das Ziel.“ Ihre erste Mannschaft wollen die Offenbacher laut Vrga zur „Gallionsfigur“ machen und mit ihr in zwei, drei Jahren den nächsten Schritt gehen – ins Oberhaus. Die Nachwuchsspieler benötigen schließlich Vorbilder, um im Verein gehalten zu werden.

„Ein Hauptaugenmerk liegt weiterhin auf der Jugend“, betont Vrga. „Wir haben in diesem Bereich Großes vor.“ Was genau, darüber will sich der BSC-Sprecher noch nicht äußern. Fakt ist: Die Offenbacher stellen in allen Altersklassen – von der U8 bis zur U18 – jeweils ein Team, wenn auch teilweise in einer Spielgemeinschaft mit dem HSV Götzenhain. In der U16 war der SC Neuenheim aus Heidelberg der Partner. „Das hat gut geklappt. Unsere Talente haben viel gelernt. Aber Neuenheim ist schon relativ weit weg“, so Vrga. Daher ist der BSC auf der Suche nach einem neuen Partner. Gespräche gibt es mit der TGS Hausen, deren erste Mannschaft ebenfalls in der 2. Liga spielt. Für Vrga wäre das aber kein Problem: „Die TGS Hausen hat die Ambition, aufzusteigen, wir noch nicht.“

Erst mal will sich der BSC in der 2. Liga etablieren, sofern er überhaupt in dieser spielen darf. Der hessische Verband hatte nämlich dagegen interveniert, dass die Offenbacher nach ihrem Rückzug sofort mit einer Mannschaft in der 3. Liga starten – und mit der anderen in der Regionalliga. Bislang jedoch ohne Erfolg. Und Vrga geht auch nicht davon aus, dass es Einwände geben wird: „Ich sehe keinen Grund, uns nicht aufsteigen zu lassen. Wir haben die Runde ganz normal gespielt und uns sportlich qualifiziert.“ …

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OP-Online.de

12.06.18 (Von Christian Düncher)

Rugby-Ligapokal:

Historischer Erfolg für Hausen

Dresdener RC unterlag TGS Hausen überdeutlich mit 0:113

Offenbach - Die Zweifel waren unangebracht: Das Spiel beim Dresdener RC hat dem Rugby-Zweitligisten TGS Hausen einen historischen Erfolg beschert. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte stehen die „Löwen“ im Viertelfinale des Ligapokals.

Doch gesprochen wurde erst mal nur über die Höhe des Ergebnisses. Selbst Urgestein Gerhard Felbinger war sich nicht sicher, ob es jemals einen klareren Sieg gegeben hatte. Das 113:0 beim Vorletzten der 2. Bundesliga Ost steht jedenfalls weit oben in der Liste der deutlichsten Erfolge der TGS. Es sei zumindest „der höchste Auswärtssieg gegen einen Zweitligisten“, sagte der spielende Co-Trainer Tobias Apelt, der diesmal Benoit Grob (mit der Jugend in Paris) als Chefcoach vertrat.

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Rhein-Neckar-Zeitung

11.06.18 (Von Momo)

Rugby-Pokal

Rottweil fordert dem HRK alles ab

Meister musste gehörig strecken, um mit 30:19 Sieg das Viertelfinale zu erreichen

-      TSV Handschuhsheim bezwingt TSV Handschuhsheim 30:19 in München

-      RGH wegen Nichtantritt von Germania Hannover eine Runde weiter

-      SC Neuenheim trotz der klaren 17:66 Niederlage in Pforzheim.

-      TSV Handschuhsheim II ohne Chance beim 7:74 gegen München RFC,

Heidelberg. Im deutschen Rugby-Pokal musste sich Meister Heidelberger Ruderklub gehörig strecken, um das Viertelfinale zu erreichen. Am Ende setzte sich der Favorit mit 37:22 gegen den RC Rottweil durch. Der TSV Handschuhsheim siegte bei StuSta München knapper als erwartet mit 30:19, während für den SC Neuenheim mit 17:66 Endstation in Pforzheim war.

Spielfrei kam die RG Heidelberg weiter, da der SC Germania List das Spiel wegen Spielermangels abgesagt hatte.

Mit der zweiten Mannschaft trat der HRK in Rottweil an, lediglich Benedikt Rehm und Julio Rodriguez waren von der Startaufstellung der Meister-Fünfzehn im Einsatz, da alle Stars für das WM-Qualifikationsspiel gegen Portugal geschont wurden.

SC Neuenheim trotz der klaren Niederlage in Pforzheim. Mit nur 16 Mann angereist

SV Handschuhsheim II ohne Chance gegen München RFC mit 7:74

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

11.06.2018 Von Thilo Thielke , Kapstadt

Rugby kontra Rassismus: Kann der Sport Südafrika einen?

Gegen England führt zum ersten Mal in der Geschichte ein schwarzer Kapitän die Rugby-Nationalmannschaft des Landes aufs Feld. Trotzdem ist der Rassismus in Südafrika noch allgegenwärtig.

Im „Woodcutters Arms“ herrscht 24 Jahre nach den ersten freien Wahlen immer noch die Apartheid. Schwarze Kellner schleppen im Akkord Pints mit Guiness und Ale durch das brechend volle Pub in Kapstadts Vorot Hout Bay, die weißen Gäste lassen sich, den Blick starr auf einen der Monitore an der Wand gerichtet, bedienen. Die einen tragen die uniformen Polo-Shirts ihres Arbeitgebers, die anderen die grünweißen Hemden der Springboks, wie die Rugby-Equipe Südafrikas genannt wird.

Südafrika gegen England wird live übertragen, und wenn Rugby auf dem Programm steht, scheint die Zeit am Kap der Guten Hoffnung stehengeblieben zu sein. Nur wenige Schwarze verirren sich dann in die Kneipen und Sportsbars des Landes. Ihre bevorzugte Sportart ist Fuball...

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OP-Online.de

08.06.18 (Von Christian Düncher)

Rugby

Hausen mit Ersatz nach Dresden

RK Heusenstamm sagt Amsterdam Sevens ab – zu viele Verletzte

Nationalmannschaft: Heusenstammer Zinzan Hees für Portugal berufen

Offenbach - Der verpasste Aufstieg ist kein Thema mehr, die Konzentration gilt beim Rugby-Zweitligisten TGS Hausen der nächsten Aufgabe: „Die Niederlage bei StuSta München ist abgehakt“, sagte Trainer Benoit Grob, dessen Team zum zweiten Mal in Folge im Play-off-Halbfinale gescheitert war, diese Saison aber noch einige Herausforderungen vor sich hat.

Erstligist RK Heusenstamm wollte am Wochenende am Amsterdam Sevens teilnehmen, dem größten semiprofessionellen Siebener-Turnier Europas. Doch die „Füchse“ sagten kurzfristig ab. „Wir haben zu viele Angeschlagene“, erklärte Jens Steinweg vom Trainerteam. Am 7. Juli steht für den RKH das Abstiegsrelegationsspiel beim Verlierer des Zweitligafinales, StuSta München, an.

Nationalmannschaft: Der Heusenstammer Zinzan Hees wurde in den vorläufigen Kader des 15er-Nationalteams für das WM-Qualifikationsspiel gegen Portugal am 16. Juni in Heidelberg berufen. Die Chancen auf eine WM-Qualifikation 2019 in Japan haben sich erhöht.

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Rhein-Neckar-Zeitung

08.06.18 (Von Moritz Bayer)

Rugby-Nationalmannschaft

Rugby-Verband und Wild-Rugby-Academy
ziehen wieder an einem Strang

Die Nationalmannschaft kann nächste Woche gegen Portugal
einen Schritt Richtung World Cup machen

Pokalspiel am Samstag

Heidelberg. (momo) Gute Neuigkeiten für Rugbydeutschland: Nicht nur steht fest, dass die Nationalmannschaft am Samstag, 16. Juni, gegen Portugal um die letzte Runde in der WM-Qualifikation spielt, sondern seit Mittwoch auch, dass sich der Deutsche Rugby Verband (DRV) und die Wild Rugby Academy (WRA) vorerst geeinigt haben. Dies bedeutet, dass dem neuen Trainerteam Kobus Potgieter und Pablo Lemoine ein starker Kader zur Verfügung steht. Im nationalen Wettbewerb steigen derweil die Achtelfinalspiele in den beiden Pokalwettbewerben.

Es war die Nachricht, auf die wohl ziemlich alle Fans in Rugbydeutschland gewartet haben: Die WRA und der DRV bündeln ihre Kräfte. Und der Zeitpunkt könnte günstiger nicht sein. Gegen Portugal hat Deutschland die einmalige Chance, eine Runde weiter zu kommen, der Sieger spielt dann in Hin- und Rückspiel gegen Samoa um die direkte WM-Qualifikation. Mit gebündelten Kräften ist der Sieg gegen Portugal machbar, danach wäre man zwar Außenseiter, aber das Ziel so knapp vor Augen würde sicherlich nochmals extra Kräfte freisetzen. Nun gilt aber erst mal die volle Konzentration dem Spiel im Heidelberger Fritz-Grunebaum-Sportpark am 16. Juni um 15 Uhr. Dafür hat das Trainergespann folgenden Kader nominiert, aus dem dann nächste Woche der endgültige gewählt wird: Jan Piosik (Hannover 78), Jörn Schröder, Samy Füchsel, Timo Vollenkemper, Sebastian Ferreira, Jaco Otto, Ayron Schramm, Jarrid Els, Luis Ball, Sean Armstrong, Pierrre Mathurin, Hagen Schulte, Ray Parkinson, Steffen Liebig, Marcel Coetzee (alle Heidelberger RK), Antony Dickinson, Florian Wehrspann, Manuel Müller, Marvin Dieckmann (alle RG Heidelberg), Zinzan Hees (RK Heusenstamm), Marcel Becker, Luis Kemperle (SC Frankfurt 1880), Paul Weiss, Nikolai Klewinghaus (SC Neuenheim), Mark Fairhurst, Marcel Henn (beide Neckarsulmer SU), Marcus Bender (TSV Handschuhsheim), Oliver Paine, Carlos Soteras-Merz (beide TV Pforzheim), Julius Nostadt (Aurillac), Eric Marks (La Rochelle), Tim Menzel, Chris Hilsenbeck (beide RC Vannes). …

Auch am Samstag wird aber Rugby gespielt: Im DRV-Pokal kommt es dabei wegen des anstehende Länderspiel zu möglicherweise interessanten Spielen, wenn etwa körperlich starke Rottweiler den unter normalen Umständen kaum zu schlagenden HRK empfangen. Die RGH ist aufgrund der Absage von Gegner SC Germania List aufgrund Spielermangels kampflos eine Runde weiter. Der TSV Handschuhsheim und der SC Neuenheim müssen beide auswärts ran. Die besseren Karten hat dabei der TSV bei StuSta München, während der SCN beim TV Pforzheim eine hohe Hürde überspringen muss.

Im Ligapokal tritt der Heidelberger TV auf heimischen Platz auf den SC Frankfurt 1880, da das Feld der Hessen nicht zur Verfügung steht. Die Reserve des TSV Handschuhsheim muss beim München RFC bestehen, wenn die "Löwen" eine Runde weiterkommen wollen.

DRV-Pokal, Achtelfinale, Samstag, 13 Uhr: StuSta München - TSV Handschuhsheim; 15 Uhr: RC Rottweil - Heidelberger RK, TV Pforzheim - SC Neuenheim.

Ligapokal, Achtelfinale, Samstag, 15 Uhr: Heidelberger TV - SC Frankfurt 1880 (Carl-Bosch-Straße), München RFC - TSV Handschuhsheim II.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

06.06.2018 Rainer Seele

Rugby-Nationalmannschaft: Der Tanz ums Ei

Das deutsche Rugbyteam kann wieder in Bestbesetzung den Kampf um einen Startplatz bei der WM aufnehmen. Zuvor war dies durch einen internen Streit nicht möglich. Dauerhaft gelöst ist das Problem aber nicht.

Das Geschäft mit dem Ei floriert, weltweit. Und vielleicht kann sich im kommenden Jahr auch Rugby-Deutschland auf der größten Bühne dieses Sports präsentieren. Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2019 in Japan ist in jedem Fall wieder möglich. Vorausgesetzt, die Deutschen gewinnen am 16. Juni in Heidelberg ein Ausscheidungsspiel gegen Portugal. Danach ginge es in zwei Duellen mit Samoa um den direkten WM-Start. Sollte Samoa sich durchsetzen, hätten die Deutschen immer noch eine Chance – bei einem Vier-Nationen-Turnier, einer Art Hoffnungsrunde, Ende des Jahres in Frankreich.

Bei einer Niederlage gegen die Portugiesen wäre aber alles vorbei. Um zumindest diese Aufgabe zu meistern, arbeiten der Deutsche Rugbyverband (DRV) und die Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports (GFR), eine Tochter der Wild Rugby Academy (WRA), vorläufig wieder zusammen. Das bedeutet: Der DRV kann gegen Portugal wieder auf die Asse des deutschen Meisters Heidelberger Ruderklub zurückgreifen, die zuletzt wegen eines Streits zwischen dem DRV und der WRA – die den HRK maßgeblich unterstützt – nicht mehr für Deutschland angetreten waren. „Das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung“, sagt DRV-Geschäftsführer Volker Himmer.

Die WRA ist von dem Milliardär Hans-Peter Wild gegründet worden. Sie hatte auch den DRV alimentiert. Die Kooperation war im vergangenen Jahr beendet worden, da der Wunsch des Mäzens Wild nach mehr Einfluss im deutschen Rugby nicht erfüllt worden war.

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Berliner Zeitung

03.06.18, 22:31 Uhr von Vivian Bahlmann

Rugby-Meisterschaft:
Warum das Finale dauerhaft in Weißensee ausgespielt werden soll

Jahr für Jahr treffen die zwei Finalisten des DFB-Pokals im Berliner Olympiastadion aufeinander. Dass dieses Spiel dort stattfindet, wird nicht jedes Mal neu entschieden, das steht fest. Seit 1985 hat sich das im deutschen Fußball so eingebürgert.

Im Rugby fand nun am Sonnabend zum zweiten Mal in Folge das Bundesligafinale in Berlin statt, im Stadion Buschallee in Weißensee. Zum zweiten Mal in Folge sicherte sich die Rugbyabteilung des Heidelberger Ruder Klubs den Titel, durch ein 47:12 (26:0) gegen den Lokalrivalen RG Heidelberg.

Zwei Heidelberger Mannschaften reisen durch ganz Deutschland, die eine mit der Bahn, die andere mit dem Bus, um das Bundesligafinale auf dem Platz vom Rugby Klub 03 Berlin auszutragen. Was hat Berlin, was Heidelberg nicht hat, und warum sind die Berliner selbst nicht im Finale vertreten?

Experten für Events

Ingo Goessgen findet den Vergleich mit dem DFB-Pokal gar nicht so schlecht. Er ist der Präsident des Rugby Klub 03 Berlin und richtet das nationale Finale in seinem Sport nicht nur zum Spaß aus. Für ihn geht es um mehr: „Wir versuchen, dass das Finale in Berlin zu einer Institution wird.“ Goessgen bekam viele positive Reaktionen nach dem Endspiel 2017. 1 700 Zuschauern kamen damals in die Buschallee. Nicht nur der Deutsche Rugby-Verband äußerte daraufhin den Wunsch, das Finale auch in Zukunft dort auszutragen. Vor allem die beiden Heidelberger Vereine sprachen sich für das Stadion als Austragungsort aus, zumal sich kein anderer Verein bewarb. Die Finalisten sahen sich am Sonnabend bestätigt: 1 100 Fans waren diesmal nach Weißensee gekommen.

Der RK 03 Berlin kann genau das: Rugby-Events veranstalten. Normale Bundesligaspiele sind keine Herausforderung, wenn mehrmals pro Saison sogenannte Big Rugby Days veranstaltet werden, bei denen Frauenturnier und Männerspiel am selben Tag stattfinden. Vor einigen Jahren hat der RK03 einen neuen Rugby- sowie Trainingsplatz gebaut. Auf der gesamten Sportanlage in Weißensee wird mittlerweile auf drei Plätzen gespielt.

Das Finale selbst kann der RK 03 nur mit vielen ehrenamtlichen Helfer möglich machen: Eltern der Nachwuchsspieler, aktive und ehemalige Spieler stellen Sicherheitskräfte, stehen am Grill. Doch der Aufwand lohnt sich für den Verein, steigert sein Image in seinem Sport. Berlin als Stadt in der Rugby-Peripherie rückt ein wenig ins Rampenlicht. Denn so viele Zuschauer wie in Berlin bekommen die Heidelberger nicht ins Stadion.

Berlin sorgt für gute Stimmung, Heidelberg für sehenswerten Sport. Seit Jahren dominieren Heidelberger Teams die obersten Plätze in der Bundesliga. Der Titelverteidiger Heidelberger RK ist der einzige Profiverein im Oberhaus hierzulande. Seine Spieler machen achtzig Prozent des Nationalteams im 15er-Rugby aus, der Variante mit 15 Mann auf dem Platz. Das Finale am Sonnabend war für Goessgen daher „ein Spiel der Nationalmannschaft gegen die beste Amateurmannschaft“.

Umbruch beim RK 03 Berlin

Die RG Heidelberg glänzt mit einigen Nationalspielern im 7er-Rugby, der olympischen Variante. Sie sind in der Sportfördergruppe der Bundeswehr angestellt und werden ebenfalls fürs Rugbyspielen bezahlt. Beide Teams gehören zur Bundesliga Süd, haben während der ganzen Saison Spiele auf hohem Niveau. Das sind für Goessgen Gründe, warum die Heidelberger in ihren Halbfinalspielen den Gegnern aus der Bundesliga Nord überlegen waren. „Man sieht Routine und mehr Cleverness“, sagt der Berliner Vereinspräsident….

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

04.06.2018-14:37 Rainer Seele

Rugby:

Keine Challenge für deutschen Meister

Die Männer vom Heidelberger Ruderklub sind im deutschen Rugby eine Macht. Das souveräne Meisterteam qualifiziert sich sogar für den europäischen Challenge-Cup. Doch nun gibt es einen unerwarteten Rückschlag.

Heidelberg. Eine Macht im deutschen Rugby, im Prinzip unantastbar: Der Heidelberger Ruderklub (HRK) zieht einsam seine Kreise, er hat in den vergangenen Jahren Titel um Titel geholt. Und er ist auch in dieser Saison das Maß aller Dinge. Der HRK musste noch nicht einmal ganz aus sich herausgehen, um auch diesmal die Meisterschaft zu erringen. Er bezwang am Samstag in Berlin die Rudergesellschaft Heidelberg (RGH) mühelos 47:12.

Der HRK verfügt über ein sehr eingespieltes Team, mit Kräften, die aus Australien oder Südafrika stammen, aber inzwischen „Rugby-Deutsche“ und somit auch für das Nationalteam spielberechtigt sind. Die Heidelberger Mannschaft wird maßgeblich durch die „Wild Rugby Academy“ (WRA) unterstützt, die von dem Milliardär Hans-Peter Wild gegründet wurde. Diese Förderung ermöglicht ein professionelles Arbeiten, der HRK hebt sich damit deutlich von allen Bundesliga-Konkurrenten ab.

Die Nordbadener schafften unlängst sogar das Kunststück, sich als erstes deutsches Team für den Challenge-Cup zu qualifizieren. Das ist der zweitwichtigste europäische Klubwettbewerb im Rugby, vergleichbar mit der Europa League im Fußball. Dieser Tage mussten die Heidelberger in dieser Sache aber einen schweren Rückschlag hinnehmen: Die Turnierorganisatoren untersagten dem HRK die Teilnahme am Challenge Cup wegen eines möglichen Interessenkonflikts.

Der Unternehmer Wild nämlich ist seit Sommer 2017 auch Eigentümer des Pariser Traditionsvereins Stade Français. Die Franzosen gleichzeitig mit dem Emporkömmling HRK im Europapokal? Ausgeschlossen! „Für die Jungs ist das eine Katastrophe“, sagt WRA-Manager Robert Mohr zur Situation der Heidelberger. „Sie hatten schließlich geliefert.“ Der ehemalige Nationalspieler immerhin muss auf den Challenge Cup nicht verzichten: Er ist auch Sportdirektor bei Stade Français.

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Heidelberger RK (Rugby)

04.06.2018 Online

HRK verteidigt Meistertitel in Berlin

Der Heidelberger Ruderklub ist der alte und neue Deutscher Meister der 1.Rugbybundesliga. Vor 1100 Zuschauern, die einen gnadenlos effektiven Meister erlebten, bezwang der HRK die RG Heidelberg mit 47:12 und sicherte sich damit den insgesamt 14. DM-Titel der Klubhistorie.

Der HRK hat seine dominante Saison in der Rugbybundesliga mit dem Meistertitel gekrönt. In gewohnter Manier dominierte der HRK, welcher unter der Woche vom Ausschluss aus dem European Challenge Cup geschockt wurde, die Partie und konnte bereits nach wenigen Minuten durch einen blitzsauberen Konter in Person von Marcel Coetzee ins gegnerische Malfeld eintauchen. Kurz danach war es dann Armstrong, der nach einer gewonnen Gasse die Lücke in der RGH-Defensive fand und zum Versuch ablegen konnte. Der souverän kickende Parkinson erhöhte die Führung auf 14:0. Im weiteren Verlauf der Partie präsentierte sich der Klub, der durch zwei frühe Verletzungen von Kehoma Brenner und Robert Hittel gehandicapt war, als überlegene Mannschaft, vermochte es jedoch nicht wirklich zu glänzen. Die HRK-Defensive präsentierte sich gegen die aus allen Lagen angreifende RGH sattelfest und ließ in Halbzeit 1 keine einzige Versuchsmöglichkeit zu. Im Gegenzug erhöhte der HRK durch Schramm und wieder Armstrong zum 26:0 Halbzeitstand.

In der 2. Halbzeit machte der Klub dann mit nahezu der ersten Aktion den Deckel drauf. Otto griff aus der eigenen 22 an und legte nach zwei durchbrochenen Tackles mustergültig auf Parkinson ab, der ohne Gegenwehr unter die Malstangen sprinten konnte. Schröder und Coetzee schraubten den HRK-Punktestand durch zwei wunderschön herausgespielte Versuche auf 47 Punkte, während die RGH durch zwei abgeblockte Kicks noch zu ihren wohlverdienten Ehrenversuchen kam.

Für den HRK war es der versöhnliche Abschluss einer sportlich herausragenden Saison, die durch den Ausschluss vom European Challenge Cup jedoch stark getrübt wird.

So spielte der Klub
1. Jörn Schröder 2. Kehoma Brenner (20. Kleebauer) 3. Benedikt Rehm (55. Geibel) 4. Michael Poppmeier (55. Vollenkemper) 5. Julio Rodriguez 6. Jaco Otto (55. Ball) 7. Sebastian Ferreira (65. Ulka) 8. Ayron Schramm 9. Sean Armstrong 10. Hagen Schulte 11. Robert Hittel (32. Lammers) 12 Raynor Parkinson 13. Steffen Liebig  14. Pierre Mathurin (75. Reincke) 15. Marcel Coetzee
16. Christopher Kleebauer 17. Loris Geibel 18. Timo Vollenkemper 19. Luis Ball 20. Markus Ulka 21. Felix Lammers 22. Matthias Reincke

Punkte für den Klub
Coetzee (14), Parkinson (13), Armstrong (10) Schramm (5) Schröder (5)

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German-Rugby.de

02.06.18 Online-Team

Deutsche Meisterschaft der Herren 2017/18

Heidelberger RK besiegt RG Heidelberg souverän mit 47:12

Trotz der vor wenigen Tagen erhalten Schocknachricht vom Aus im Challenge Cup hat der Heidelberger RK die RG Heidelberg klar mit 42:12 geschlagen und ist weiterhin Deutscher 15er-Meister. Herzlichen Glückwünsch und weiterhin viel Erfolg an den alten und neuen Meister. Die mit einigen 7er-Nationalspielern aufgelaufene RGH konnte die HRK Verteidigung nur 2 Mal überwinden.

Rhein-Neckar-Zeitung

02.06.18 (Von Moritz Bayer)

Aufgespießt! Die RNZ-Sportkolumne

"Berlin, Berlin, wir müssen nach Berlin!"

Warum für zwei Heidelberger Clubs der Kampf um die Rugby-Meisterschaft in der Hauptstadt gar nicht mal so toll ist

"Berlin, Berlin, wir müssen nach Berlin!" Der leicht abgewandelte Satz, den man von Fußballmannschaften, die das DFB-Pokalfinale erreicht haben, im positiven Kontext kennt, sorgt derzeit im deutschen Rugby für gespaltene Stimmung. Denn mit dem Heidelberger Ruderklub und der RG Heidelberg stehen zwei Mannschaften am Samstag im Endspiel um die deutsche Meisterschaft. Ausgetragen wird diese aber beim RK 03 Berlin im Ortsteil Weißensee.

Nun ist - wie bei vielen Sportvereinen - so eine Auswärtsfahrt mit vielen spaßigen Elementen verbunden und wird, natürlich primär bei der siegreichen Mannschaft, auf der Rückfahrt zu einer Party im Bus ausarten, nur: Das kostet auch Geld. Geld, von dem der deutsche Rugbysport weder auf Verbands-, noch auf den allermeisten Vereinsebenen sonderlich viel hat.

Man kann die Kosten für Fahrt, Übernachtung - wenn man tags zuvor zur optimalen Vorbereitung anreist - und Verpflegung mit einigen tausend Euro veranschlagen. Hat man Pech, kommt eine knapp fünfstellige Summe zusammen. Das ist viel Geld, dessen Ausgabe hätte vermieden werden können.

Fakt ist: Die Vergabe durch den Verband fand bereits vor Monaten statt. Fakt ist aber auch: Neben dem RK Berlin hatte sich zumindest noch die RG Heidelberg beworben. Und dort fand zuletzt 2012 das finale Aufeinandertreffen zwischen dem HRK und dem TV Pforzheim statt. Berlin hingegen richtete vergangenes Jahr das Endspiel aus, damals duellierten sich ebenfalls der HRK und TVP.

Und die damalige Vergabe nach Berlin war richtig: Trotz des verpassten Endspiels des heimischen RK, der im Halbfinale gegen Pforzheim den Kürzeren gezogen hatte, kamen mehr als 1200 Zuschauer, die Berliner hatten die Veranstaltung vorzüglich organisiert.

Dennoch drängt sich die Frage auf, ob die erneute Vergabe dorthin bei zwei teilnehmenden Teams aus der gleichen Stadt so hat sein müssen. Die Entfernung von Heidelberg-Kirchheim nach Berlin-Weißensee beträgt rund 650 Kilometer.

Die Entfernung zwischen den Sportplätzen des HRK und der RGH rund 100 Meter. Da beide Mannschaften mit dem Bus fahren, sind das 2600 Kilometer mit entsprechenden Reisekosten.

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German-Rugby.de

01.06.18 Online-Team

Herbes Aus für Heidelberger RK im Challenge Cup

Wie geht es weiter – hat der DRV seine Hausaufgaben gemacht?

Herbes Aus für Heidelberger RK im Challenge Cup

Das ist bitter für alle Beteiligten beim Heidelberger RK: Da haben Mannschaft und Organisatoren eine sportliche Bravourleistung hingelegt und sich als erste deutsche Mannschaftsich für die Teilnahme am Challenge Cup qualifiziert und dann das Aus am grünen Tisch. Nicht, weil der HRK irgendwie manipuliert hätte, sondern weil Sponsor Wild den schwächelnden französischen T14 Verein Stade Françoise retten wollte und ihn übernahm.

Turnierorganisator EPCR befürchtet, dass durch die gleichzeitige Teilnahme von zwei, durch Herrn Wild geförderten Vereine, Zweifel an der sportlichen Integrität des Wettbewerbes aufkommen könnten.

Für alle HRK’ler und Fans, die ihr Herzblut in die „Aktion Challenge Cup“ gesteckt haben, hoffen wir, dass sich zumindest eine alternative Lösung ergibt.

Wie geht es weiter?

Die HRK-Gremien werden sich erst einmal auf das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft konzentrieren. Hier sei Ihnen ein gutes Spiel und ein deutlicher Sieg gewünscht.

Hat der DRV seine Hausaufgaben gemacht?

Seit mehr als einem Jahr fordert die „Wildgruppe“ vom DRV ein Konzept für die Professionalisierung des Rugbysports in Deutschland.

Das eine Professionalisierung, zumindest der Spitzenvereine) in Deutschland zwingend notwendig ist, haben die Spiele des HRK bewiesen. Ohne diesen notwendigen Schritt hat die deutsche Nationalmannschaft Null Chancen im internationalen Konzert mitzuspielen und dort überhaupt nichts zu suchen.

Es ist an der Zeit, dass der DRV Farbe bekennt oder, ob die interessierten Vereine, gemäß dem Beispiel „Oktoberfest sevens“ eine eigene Firma gründen, mit dem Zweck eine deutsche Profiliga schnellstmöglich aufzubauen. Dies könnte natürlich auch in verschiedenen Aufbaustufen vonstattengehen, eine komplette Profiliga von jetzt auf heute wird sehr schwierig sein.

Heidelberger RK (Rugby)

31.05.2018 Online

Heidelberger Ruderklub muss auf Challenge Cup
Teilnahme verzichten

Der Heidelberger Ruderklub, der sich nach einer herausragenden Saison im Continental Shield Wettbewerb erstmals für den European Challenge Cup qualifiziert hat, wird in der kommenden Saison nicht an am zweithöchsten Vereinswettbewerb Europas teilnehmen können. Dies gab der Turnierorganisator EPCR bekannt.

Als Grund für diese Maßnahme wird die aus Sicht der Turnierorganisatoren enge Bindung zwischen dem Pariser Traditionsklub Stade Francais Paris und dem Heidelberger Ruderklub genannt. HRK Ehrenmitglied Dr. Hans-Peter Wild unterstützt den Heidelberger Ruderklub seit mehr als einem Jahrzehnt. Außerdem ist er seit Sommer 2017 Eigentümer des Pariser Traditionsklubs Stade Francais Paris.

EPCR sowie dessen Stakeholder möchten mit dieser Maßnahme verhindern, dass durch eine gleichzeitige Teilnahme von Stade Francais Paris und dem HRK Zweifel an der sportlichen Integrität des Wettbewerbes aufkommen könnten.

Der Heidelberger Ruderklub bedauert diese Entscheidung sehr, da man seitens des Vereins alles unternommen hatte, um mögliche Bedenken...

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Rhein-Neckar-Zeitung

28.05.18 (MOMO)

Rugby-Bundesliga

Ein reines Heidelberger Finale in Berlin

Nächsten Samstag stehen sich Titelverteidiger Heidelberger RK und die RG Heidelberg in der Hauptstadt gegenüber

Heidelberg. Einmal Dominanz, einmal Hochspannung pur. So lassen sich die beiden Halbfinalpartien der Rugby-Bundesliga zusammenfassen, aus denen jeweils der Vertreter aus dem Südwesten siegreich hervorging. Während der Heidelberger RK aber eine unglaubliche Machtdemonstration zeigte und den SC Germania List mit 118:0 abfertigte, musste sich die RG Heidelberg bei Hannover 78 gehörig strecken, ehe der knappe, aber verdiente 32:24-Sieg in trockenen Tüchern war. Am 2. Juni kommt es somit in Berlin zu einem rein Heidelberger Endspiel um den bronzenen Meisterball.

Eine Vorstellung, die den Gegnern Angst und Bange machen könnte, zeigte der Heidelberger Ruderklub gegen die heillos überforderten Gäste aus Hannover. Nicht ein einziger Punkt gelang den Germanen aus List, die gleichwohl bis zum überpünktlichen Abpfiff des Schiedsrichters Stuart Boylan alles versuchten. Einzig: Gegen den HRK war ebenso wenig ein Durchkommen im Angriff, wie eine Chance auf erfolgreiche Verteidigung. Denn wenn ein Angriff mal nicht direkt zum Erfolg führte, vollendete der Ruderklub eben mit dem nächsten eiskalt.

Insgesamt musste Germania 20 teils exzellent herausgespielte Versuche hinnehmen, von denen Marcel Coetzee sogar nur neun erhöhte - normalerweise trifft der südafrikanische Schlussspieler mit einer deutlich höheren Quote, was diesmal allerdings egal war. Das Ergebnis hätte also dadurch noch höher ausfallen können, was das Problem des deutschen Rugbys verdeutlicht: Auf nationaler Ebene hat der HRK keine Konkurrenz.

Der Ruderklub hat sich diesen Erfolg hart erarbeitet und ohne Frage verdient. Nur: Spannung wird so auch im Finale kaum aufkommen.

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OP-Online.de

28.05.18 (Von Christian Düncher)

Rugby:

Traum platzt wieder im Halbfinale

Hausen scheitert in Play-offs zur 1. Liga /

Pokal: RKH-Spiel gegen RC Leipzig bei 83:0 abgebrochen

Offenbach - Zumindest in der 1. Rugby-Bundesliga wird es in der kommenden Saison kein Duell zwischen dem RK Heusenstamm und der TGS Hausen geben. Hausen, der Vizemeister der 2. Bundesliga West, scheiterte wie 2017 im Halbfinale der Play-offs.

Erstligist Heusenstamm sammelte derweil mit einem deutlichen Heimsieg im DRV-Pokal Selbstvertrauen für die Abstiegsrelegation.

2. Liga, Play-offs, Halbfinale

StuSta München - TGS Hausen 34:20 (8:10). Die 1. Bundesliga muss warten. Auch im zweiten Anlauf verpasste die TGS Hausen den Sprung ins Oberhaus. Gerhard Felbinger gab sich kurz nach Abpfiff jedoch bereits wieder kämpferisch. „Schwamm drüber“, sagt der TGS-Sprecher. „Die nächste Saison gehört uns.“

Dass Hausen überhaupt die Play-offs erreicht hatte, war schon eine kleine Sensation. Zur Winterpause lagen die „Löwen“ fast aussichtslos zurück. In der zweiten Hälfte der Saison gewannen sie jedoch alle sechs Partien und holten dabei die maximale Punktzahl. Im „Spiel des Jahres“ reichte es jedoch nicht. Zwar drehte die TGS den frühen 0:8-Rückstand bis zur Pause in eine 10:8-Führung und baute diese nach dem Seitenwechsel auf 15:8 aus. Eine Zehn-Minuten-Strafe gegen David Schild

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Rhein-Neckar-Zeitung

28.05.18 (CPB)

Nach Abstieg aus der Rugby-Bundesliga

Trainerwechsel beim SC Neuenheim

Widiker und von Grumbkow lösen beim SCN Lars Eckert ab

Heidelberg. Zwei Wochen nach dem Abstieg aus der Rugby-Bundesliga Süd/West hat der Sportclub Neuenheim einen Trainerwechsel für seine Männermannschaft verkündet, der zum 1. Juli wirksam wird. Die Amtszeit von Trainer Lars Eckert, der im SCN seit sechs Jahren als Co-Trainer und in den letzten beiden Jahren als Cheftrainer verantwortlich ist, endet nach der DRV-Pokalrunde, in der sein Team am Samstag das Viertelfinale beim TV Pforzheim zu bestreiten hat.

Im Juli übernehmen die beiden Trainer Alexander Widiker als Chef- und Clemens von Grumbkow als Co-Trainer die Mannschaft, die den sofortigen Wiederaufstieg anstrebt. Der 36-jährige Widiker stammt aus Kasachstan und hat sein Rugby beim TB Rohrbach und SCN gelernt. Mit der Bundesliga-Mannschaft des SCN war der Stürmer deutscher Meister 2003 und 2004, bevor er für mehrere Jahre Stammspieler beim RC Orleans in der Federale 1 war.

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Heidelberger RK (Rugby)

27.05.2018 Online

Heidelberger RK zieht in DM-Finale ein

118:0 Kantersieg über stark ersatzgeschwächte SC Germania Hannover

Der HRK hat es wieder geschafft! Mit einem 118:0 Kantersieg über stark ersatzgeschwächte Gäste vom SC Germania List zieht der HRK souverän in sein 10. DM-Finale in Folge ein. In Berlin wartet am kommenden Samstag der Straßennachbar RG Heidelberg, der Hannover 78 in einer knappen Partie niederringen konnten.

Schon die Aufstellung der Gäste, die mit nur 17 Spielern angereist waren und in der Hintermannschaft mit drei etatmäßigen Stürmern auf den Positionen 10,13 und 14 aufliefen, ließ erahnen, dass an diesem Tage für die Gäste aus Hannover am Harbigweg nichts zu holen sein würde. Der HRK, der selbst ohne Leistungsträger wie Otto, Els, Parkinson, Barber und Füchsel angetreten war, ließ sich in seinem Spiel davon aber nicht beeinflussen und reihte einen Angriff an den nächsten. Vor allem die Hintermannschaft des Klubs präsentierte sich extrem spielfreudig und konnte reihenweise mit sehenswerten Angriffen über die gesamte Spielbreite punkten.

Auch nach der Halbzeit (52:0) zeigte sich der Klub gnadenlos und erhöhte das Tempo nochmals. Die komplett eingewechselte Bank empfahl sich mit Nachdruck für den Finalkader,

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Rhein-Neckar-Zeitung

25.05.18 (momo)

Rugby

HRK steht vor dem zehnten Endspiel in Folge

Der Meister ist im Halbfinale gegen Germania List klarer Favorit -
Ausgeglichenes Duell zwischen RG Heidelberg und Hannover 78

Heidelberg. Am Wochenende haben vier Mannschaften die Möglichkeit, ins Endspiel um die deutsche Rugbymeisterschaft einzuziehen. Während aber Meister und Topfavorit Heidelberger RK gegen den SC Germania List klar gewinnen sollte, könnte es zu einer ganz engen Angelegenheit kommen, wenn der Nordprimus Hannover 78 die RG Heidelberg in der niedersächsischen Landeshauptstadt empfängt.

Auf dem Papier ist es eine klare Angelegenheit. Der Heidelberger Ruderklub ist hoher Favorit, wenn es am Samstag auf dem Kunstrasen am Harbigweg gegen die Germanen aus Hannover geht. Doch Pressesprecher und Nationalspieler Steffen Liebig mahnt zu Vorsicht, denn weil Ray Parkinson, Felix Lammers und Niklas Hohl verletzt ausfallen, ist Trainer Pieter Jordaan zu einigen Umstellungen gezwungen. Eine wahrscheinliche taktische Maßnahme wird sein, Routinier Kehoma Brenner auf die Haklerposition zu stellen.

Aber dennoch bleiben dem Deutsch-Südafrikaner genug Möglichkeiten, ein starkes Team aufs Feld zu schicken. Und der Gegner wurde eingehend studiert, was freilich auf Gegenseitigkeit beruhen dürfte: Die beiden vergangenen Jahre war die Halbfinalpaarung in Heidelberg die gleiche.

"Wir haben eine gute Saison gespielt und wollen mit einer weiteren guten Leistung ins Finale einziehen. Germania schätzen wir als spielstarke Mannschaft ein, …

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Deutscher Rugby-Verband (Online)

23.05.18 von DRV Presse

Termin für WM-Qualifikation gegen Portugal erneut verlegt

Wie der Rugby-Weltverband dem Deutschen Rugby-Verband jetzt mitteilte, ist das WM-Qualifikationsspiel gegen Portugal vom ursprünglich geplanten Termin am 9. Juni um eine Woche nach hinten auf Samstag, den 16. Juni verlegt worden.

Der DRV ist weiter auf der Suche nach einem geeigneten Spielort, was durch die neuerliche Verlegung und die nach wie vor kurzfristige Ansetzung nicht einfacher geworden ist. Man suche nach einer optimalen Lösung“, heißt es aus der Deutschen Rugby-Marketing GmbH. Man wolle einen Spielort finden, der so vielen Fans wie möglich die Chance bietet, ihre Mannschaft in diesem wichtigen Spiel vor Ort beizustehen.

Sobald Spielort und Ankickzeit feststehen, wird der DRV das umgehend...

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Rhein-Neckar-Zeitung

22.05.18 (momo)

Rugby-Silbermedaille in Moskau

Deutschland holt im ersten GPS-Turnier Platz zwei

Gegen Irland verliert die deutsche Siebenerrugby-Nationalmannschaft 7:28 – Im Endspiel zeigten sich die Iren erneut erbarmungslos stark

Turniersieg des Sportclub Neuenheim (U 16) im französischen Longwy

Moskau/Heidelberg. (momo) Mit einem starken zweiten Turniertag holte die deutsche Siebenerrugby-Nationalmannschaft ihre bis dato beste Platzierung in der europäischen Grand-Prix-Serie (GPS), die 2018 aus vier Turnieren besteht. Im Moskauer Finale mussten sich die Deutschen den starken Iren klar mit 7:28 geschlagen geben. Weiter geht es am 30. Juni in Marcoussis (Frankreich).

Das Turnier begann alles andere als gut für das Team der Nationaltrainer Vuyolweta Zangqa und Clemens von Grumbkow: Überraschend deutlich verloren die Deutschen ihr Auftaktspiel gegen Rekordeuropameister Portugal mit 0:21 und standen somit schon im zweiten Gruppenspiel gegen Polen unter Druck.

Turniersieg des Sportclub Neuenheim (U 16) im französischen Longwy

Einen Turniersieg bejubeln konnte derweil die U 16-Mannschaft des Sportclub Neuenheim im französischen Longwy. Die Mannschaft von Trainer Uwe Schwager setzte sich mit starken Auftritten in der Vorrunde gegen Villers de Nancy, die erste Mannschaft von Metz, Gastgeber Longwy und Pont à Mousson durch. In der Vorschlussrunde gewannen die "Königsblauen" gegen die nominell zweite Garde aus Metz, die aber mit einem gleichmäßig besetzten Spielerpool angereist war. Das Finale gegen die Auswahlmannschaft des Elsass war hochspannend. Nach mehrfachem Führungswechsel lag der SCN mit 21:14 vorne, als den Franzosen kurz vor Schluss ein Versuch gelang. …

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OP-Online.de

14.05.18 (Von Christian Düncher)

Heusenstamm gewinnt Siebenerturnier

RKH-Perspektivteam trumpft auf

TGS Hausen unterlag Heusenstamm nur knapp mit 14:7

Offenbach - In der Relegation zur 1. Liga im traditionellen 15er-Rugby könnten sich der RK Heusenstamm und die TGS Hausen bald gegenüberstehen, zu Beginn der Saison in der olympischen Siebener-Variante standen sie sich bereits gegenüber – im Endspiel der Hürth Sevens.

Heusenstamm, Vorletzter der 1. Bundesliga Süd/West, setzte sich verdient gegen Hausen, Zweiter der 2. Liga West, durch. 14:7 hieß es für die „Füchse“, die erst im Halbfinale (28:12 gegen Aachen) den ersten Gegenversuch kassiert hatten.

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Rhein-Neckar-Zeitung

19.05.18 (Claus-Peter Bach)

Urteil wirft Fragen auf

Der Schiedsrichter hat im Rugby immer Recht,
auch wenn er krass betrügt

Springt Deutschland durch die Hintertür auf
den rollenden WM-Zug auf?

Heidelberg. Die hohen Herren haben sich redlich bemüht. Die Kurzfassung ihres Urteils umfasst 20 eng beschriebene Seiten. Die hohen Herren sind auch keine Anfänger. Ihr Urteilsvermögen ist nicht anzuzweifeln.

Dennoch haben Lex Mpati (68), Präsident des Verfassungsgerichts der Republik Südafrika, sowie Sir James Dingemans (53) und Sir Peter Fraser (51), beide Richter am High Court von England und Wales, mit ihrer Beurteilung des europäischen Rugby-Skandals keinen Rechtsfrieden geschaffen.

Sie entschieden: Das EM-Spiel zwischen Belgien und Spanien (18:10), das von einem rumänischen Schiedsrichter so geleitet wurde, dass Spanien verlor und Rumänien als EM-Zweiter direkt zur WM 2019 nach Japan durfte, wird nicht neu ausgetragen.

Alle Entscheidungen des kritisierten Unparteiischen Vlad Iordachescu wurden als Tatsachenentscheidungen gewertet, die nicht angegriffen werden dürfen. Die hohen Herren haben einmal mehr betont: Der Schiedsrichter hat im Rugby immer Recht, mag er auch noch so krass betrügen.

Sie haben auch entschieden: Der EM-Zweite Rumänien, der Dritte Spanien und der Fünfte Belgien haben - nicht nur in der Saison 2017/18 - einen oder mehrere Spieler in EM-Spielen und WM-Qualifikationsspielen eingesetzt, die nach einer im April und Mai 2018 durchgeführten Überprüfung nicht für diese Länder spielberechtigt waren. Spanien wurden in der EM-Abschlusstabelle 2018 40 Punkte abgezogen, Belgien und Rumänien jeweils 30, obwohl sie nur 14, 13 und neun Zähler zusammengetragen hatten.

Die drei hohen Herren tragen im beruflichen Alltag Perücken wie der Bürgermeister van Bett in Lortzings "Zar und Zimmermann". Ob sie auch "Oh, ich bin klug und weise..." singen, weiß nicht einmal mein Papagei, obwohl er wochenlang über der Zentrale von World Rugby in Dublin herumgeflattert ist. Ihr Urteil aber hat Folgen.

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Rhein-Neckar-Zeitung

19.05.18 Von Moritz Bayer

Rugby

Siebenerrugby-Team will in der EM 2018 überzeugen

Der Turniersieg ist das Ziel

Heidelberg. Am Samstag beginnt mit dem ersten Spieltag der Moskau Sevens das erste von vier Turnieren der Siebenerrugby-Europameisterschaft 2018. Die deutsche Mannschaft möchte ihre bisherigen Ergebnisse überbieten und in der Endtabelle mindestens auf dem dritten Platz landen.

Das Trainerduo mit Vuyolwetu Zangqa und Clemens von Grumbkow hat dafür nahezu den gleichen Kader nominiert, der bei den Hongkong Sevens im Qualifikationsturnier für die World Series ins Endspiel gekommen, dort aber Japan in letzter Sekunde unterlegen ist. Lediglich auf Sebastian Fromm (Schulterverletzung) und Claude Brechenmacher (Kreuzbandriss) müssen die Trainer verzichten.

Dafür rücken mit Giovanni Engelbrecht und Niklas Koch zwei flinke Debütanten in den Kader, der insgesamt diese zwölf Akteure vorsieht: Niklas Hohl (Heidelberger RK), Anjo Buckman (TSV Handschuhsheim), Bastian Himmer, Fabian Heimpel, Tim Lichtenberg, Marvin Dieckmann (alle RGH), Giovanni Engelbrecht (SC Neuenheim), Kain Rix (Hannover 78), Carlos Soteras-Merz (TV Pforzheim), Niklas Koch (SC Germania List), Jonathan Dawe (Cardiff University) und Max Calitz (vereinslos).

"Primäres Ziel ist natürlich die Qualifikation für die Hongkong Sevens 2019, um den nächsten Anlauf auf die World Series nehmen zu können. Aber wir wollen auch eines der EM-Turniere gewinnen und nach Möglichkeit in ein weiteres Finale kommen. Insgesamt soll es in der Endabrechnung aufs Treppchen gehen", stellt Clemens von Grumkow die hohen Ziele klar.

Und diese sind absichtlich - nicht nur aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen - so hochgesteckt. "Wir müssen eine Gewinnermentalität entwickeln, die uns in knappen Spielen wie gegen Japan helfen wird", erklärt der Co-Trainer.

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Heidelberger RK (Rugby)

17.05.2018 Online

3. Liga Süd/West:
Heidelberger RK – Freiburger RC 33:26

Schwere fünf Punkte in Freiburg

Während die erste Mannschaft sich beachtlich in Bilbao schlug machte sich die zweite Mannschaft des HRK auf den Weg zum letzten Auswärtsspiel der Saison nach Freiburg. Aufgrund eines vollen Kaders und guter Vorbereitung in den vergangenen Wochen ging die Mannschaft von Kapitän Neureuther ambitioniert in die Partie.

Bei sonnigen Temperaturen begann das Spiel auch wie erhofft positiv durch einen frühen Versuch durch Philip Heede nach einem Gedränge an der gegnerischen fünf Meter Linie. Doch anstatt diese gute Anfangsphase zu nutzen um schnell den Deckel auf das Spiel zu setzen machte es sich das Team selbst schwer indem der Gegner durch unglückliche Aktionen stark gespielt wurde. So wurden viele Bälle kurz vor der Linie fallen gelassen oder verheißungsvolle Durchbrüche durch mangelnde Unterstützung zu guten Kontermöglichkeiten für den Gegner. Freiburg kam immer besser ins Spiel und schaffte den Ausgleich. Glücklicherweise konnte Malte Bieringer durch eine starke Einzelaktion auf 7 zu 14 erhöhen. Das Spiel wurde nun dem Wetter entsprechend hitziger und Sascha Fraser und Jonas Andres wurden vom Schiedsrichter gebeten sich doch kurz 10 Minuten abzukühlen. Diese Überzahl nutze Freiburg um kurz vor dem Seitenwechsel gleichzuziehen.

Der Kapitän ermahnte in der Halbzeit, dass eine ähnliche Leistung in der zweiten Halbzeit nicht reichen würde das Spiel zu gewinnen. Die Mannschaft schien nach dem Wiederanpfiff noch etwas über die Worte nachzudenken anstatt direkt Taten sprechen zu lassen. So nutze Freiburg einen Abstimmungsfehler in der Verteidigung um zum ersten Mal in Führung zu gehen. Dies schien aber der wichtige Weckruf zu sein und so konnte sich die Mannschaft wieder fangen und durch den eingewechselten Sebastian Uhrig wieder auf 21 zu 21 ausgleichen. In den folgenden Minuten konnte der HRK sich erneut auf seine Stärken besinnen und zwei weitere Versuche durch Fraser und Uhrig nachlegen und den gewünschten Bonuspunkt festmachen. Der souverän kickende Bieringer konnte einen der beiden Kicks verbuchen. Kurz vor Schluss konnte Freiburg noch einen weiteren Versuch aufholen und sich so selbst einen verdienten Bonuspunkt sichern. Der Endstand der Partie lautet 33:26 für den HRK.

Fazit des Spiels ist, …

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Frankfurter Neue Presse

17.05.2018 Von STEFAN FRITSCHI

Rugby

Den Umbruch bislang nicht verkraftet

Die Eintracht macht derzeit schwere Zeiten durch. Eine Leistungssteigerung nach der Pause im kleinen Derby gibt immerhin Zuversicht.

Frankfurt. 

Die Zählmaschine an der Sportanlage des SC 80 Frankfurt ist weiterhin defekt. Das ist nicht gut fürs interessierte Rugby-Publikum. Aber derjenige, der sie im Drittliga-Spiel zwischen dem Nachwuchsteam der „80er“ und der Frankfurter Eintracht bedient hätte, hätte einiges zu tun bekommen. 66:40 lautete das offizielle Endresultat, der eine oder andere hatte noch ein paar Punkte mehr gezählt zugunsten der Gastgeber.

Zur Halbzeit hatte sich gar ein Debakel für die Eintracht angedeutet. 0:56 lag sie zurück, und es war niederschmetternd für die Spieler, die keine Mittel fanden, den lauf- und kombinationsfreudigen Lokalrivalen zu bremsen, der gleich acht erhöhte Versuche verbuchte.

„Unser Trainer hat uns in der Pause ins Gewissen geredet. Es zeigte Wirkung, in der zweiten Halbzeit standen wir als Mannschaft auf dem Platz“, sagte Routinier Benjamin Krieg. Fortan agierte die Eintracht kompakter – und mutiger, als sich die ersten Erfolgserlebnisse einstellten. Den Sieg des Nachbarn und somit die achte Niederlage im achten Spiel konnte die im Volkspark Niddatal ihre Heimspiele austragende Eintracht zwar nicht mehr vermeiden. Aber sechs erzielte Versuche sind respektabel, erzielt von Marcel Molzberger (2), Richard Alade, Nils Harte, David Piotrowski und Christian Sztyndera. Letztgenannter erhöhte zudem fünf. Mit zwei Heimspielen gegen den RC Mainz (26. Mai) und eine Woche später gegen den URC Gießen beendet der Tabellenletzte die Saison.

Ob die Eintracht 2018/19 weiter in der Dritte Liga spielt, ist derzeit ungewiss. Personalmangel setzt ihr zu, im kleinen Derby standen Trainer Jörg Giehler lediglich 18 Akteure zur Verfügung. „Wir hatten einen großen Umbruch“, sagte Fionn Harnischfeger, der verletzungsbedingt pausieren musste. Neue Spieler mit geringem Rugby-Hintergrund kamen, aber das Team braucht auch etablierte Kräfte, um in der Drittklassigkeit bestehen zu können. Ein sportlicher Abstieg droht trotz des letzten Platzes nicht, denn die 3. Liga hat eine Sollstärke von 16, die auch in dieser Saison klar unterschritten wurde mit jeweils sechs Mannschaften in der Nord- und Südgruppe.

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Sport.de

Online 15.05.2018

Deutsches Rugby-Team darf wieder von WM-Quali träumen

Nach der Sanktionierung von drei Rivalen darf die deutsche Rugby-Nationalmannschaft wieder von der ersten Qualifikation für eine Weltmeisterschaft träumen. Wie der Weltverband World Rugby am Dienstag mitteilte, werden die EM-Teilnehmer Rumänien, Belgien und Spanien mit Punktabzügen bestraft, weil sie nicht spielberechtigte Akteure eingesetzt haben.

Diese Entscheidung hat zur Folge, dass Deutschland nicht in die Relegation um den Klassenerhalt in der Rugby Europe International Championship muss, sondern weiter um die Quali zur WM 2019 in Japan kämpft. World Rugby entschied, dass den drei Teams pro EM-Partie, in denen sie solche Spieler eingesetzt haben, jeweils fünf Punkte abgezogen werden.

Damit steht für die deutsche Mannschaft nun statt eines Relegationsspiels gegen Portugal die nächste Runde in der WM-Qualifikation gegen den gleichen Gegner auf dem Programm. Die Partie wurde kurzfristig für den 9. Juni in Deutschland angesetzt.

Man hoffe nun, so Wilhelm weiter, die zuletzt positiven Gespräche zwischen dem DRV und der Wild Rugby Academy (WRA) und der Gesellschaft zur Förderung des Rugby-Sports (GfR) weiterführen zu können.

Die besten deutschen Spieler waren bei WRA und GfR beschäftigt und trainierten unter Profibedingungen. Nach einem Streit zwischen dem Verband und WRA-Chef Hans-Peter Wild wurden diese Spieler nicht mehr zur Verfügung gestellt. Damit war die deutsche Mannschaft nicht mehr wettbewerbsfähig und kassierte mit Notmannschaften haushohe Niederlagen.

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Deutscher Rugby-Verband (Online)

16.05.18 von DRV Presse

Deutschland darf weiter von der WM-Qualifikation träumen

Wie der internationale Rugby-Verband World Rugby heute mitteilte, werden die EM-Teilnehmer Rumänien, Belgien und Spanien jeweils mit Punktabzügen bestraft, weil sie Spieler eingesetzt haben, die nicht spielberechtigt waren. Das bedeutet nicht nur, dass Deutschland nicht in die Relegation um den Klassenerhalt in der im Rugby Europe International Championship muss, sondern ganz im Gegenteil: Das deutsche Team darf weiter um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2019 in Japan kämpfen.

World Rugby hat nun entschieden, dass allen Teams, die im Rahmen der Europameisterschaft nicht spielberechtigte Akteure eingesetzt haben, jeweils fünf Punkte pro Spiel, in dem unberechtigt Spieler eingesetzt wurden, abgezogen werden. Damit steht für die DRV XV nun statt eines Relegationsspiels gegen Portugal die nächste Runde in der WM-Qualifikation gegen den gleichen Gegner auf dem Programm. Die Partie wurde kurzfristig für den 9. Juni 2018 in Deutschland angesetzt.

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Frankfurter Neue Presse

16.05.2018 Von BEN KILB

Rugby SC 80 verabschiedet sich mit einem Heimsieg

SC Frankfurt 1880 gewinnt 15:12 gegen TSV Handschuhsheim

Es war ein zufriedenstellender Abschluss für die „80er“ in der Bundesliga. Die Qualifikation fürs DM-Halbfinale blieb jedoch unerreichbar für das Team von der Feldgerichtstraße.

Frankfurt.  In den letzten Minuten mussten die Schwarz-Roten noch mal zupacken, denn die „Löwen“ setzten ihre bekannte Sturmmaschinerie in Gang. Doch die Spieler des SC 80 Frankfurt verstanden es, ihr wichtigstes Territorium zu verteidigen – und somit auch den hauchdünnen 15:12 (7:0)-Heimsieg über den TSV Handschuhsheim. Nationalspieler Mark Sztyndera hatte nach Gleichstand endscheidend per Strafkick getroffen. Der vierte Platz in der Bundesliga Süd/West war damit gefestigt, jedoch beträgt in der Endabrechnung der Abstand zum Zweiten RG Heidelberg 17 Punkte – eine kleine Welt.

Dabei verlief der Saisonstart so vielversprechend. Gewiss, von den ersten vier Gegnern war lediglich der TV Pforzheim ein Hochkaräter, doch die Frankfurter füllten ihr Punktekonto fast maximal auf. Dann folgte allerdings die Ernüchterung: Auf eigenem Terrain bekamen sie von der RGH die Grenzen aufgezeigt, eine Woche nochmals in Handschuhsheim. Der Achtungserfolg gegen den Meister Heidelberger RK (29:36) verpuffte, denn nur mit Mühe verteidigte der SC 80 im letzten Spiel 2017 ein Unentschieden gegen Aufsteiger Neckarsulmer SU und zeigte dabei sinnbildhaft zwei Gesichter.

Mit Mut ging der sechsfache Deutsche Meister in den zweiten Saisonabschnitt. Doch es fehlte einfach die Konstanz, um das große Ziel Halbfinale zu erreichen. Im wichtigsten Spiel unterlag das Team des Trainergespanns Byron Schmidt/Luke Mahoney wieder der RGH, wenngleich diesmal ganz knapp.

Das Trainerduo bleibt

2018/19 werden die „80er“ einen neuen Anlauf nehmen, um den zweiten Platz in der Süd/West-Staffel zu erreichen – das Profiteam des Heidelberger RK, das am Wochenende das Europapokalendspiel im Continental Shield gegen die Russen von ESTM Krasnojarsk knapp verlor (20:24), steht hierzulande über allen Dingen.

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HRK Heidelberger RK (Rugby)

12.05.2018 Online

EPCR European Rugby Continental Shield Endspiel

HRK unterliegt Enisei-STM in hochklassigem Finale

Zu Beginn des Spiels, in das der Klub ohne den kurzfristig erkrankten Ayron Schramm gehen musste, neutralisierten sich beide Mannschaften mit ihrer starken Defensive weitestgehend, zeigten aber mit schnellem Angriffsrugby aus allen Lagen warum sich beide Teams im Finale gegenüberstanden. Top-Scorer Raynor Parkinson war es dann, der den Klub nach einem Regelverstoß der Russen mit 3:0 in Führung bringen konnte. Im Laufe der 1. Halbzeit wurde Enisei dann immer stärker. Vor allem an den Standardsituationen geriet der HRK unter starken Druck, sodass man mit einem 6:10 Rückstand in die Halbzeitpause ging.

Der Start in die 2. Halbzeit sollte dann das Spiel vorentscheiden. Zwei schnelle Versuche von Enisei, jeweils entstanden nach vermeidbaren Fehlern beim eigenen Ankick, brachten die Russen auf 6:24 in Führung. Mit fortschreitender Spieldauer und einigen Wechseln auf beiden Seiten kam der Ruderklub aber dann deutlich besser ins Spiel. Erstmals konnte die Standardsituationen in gewohnter Manier dominiert und somit schnelle Angriffsbälle produziert werden. Die zwei Versuche von Spielmacher Hagen Schulte und Sebastian Ferreira waren am Ende jedoch nicht genug,

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

11.05.2018 Von Anno Hecker und Michael Reinsch

Kampf um Spitzensportreform:

DOSB sieht keine Mitschuld an Etatreduzierung

Zwischen der Mittelforderung für die Spitzensportreform und dem gegenwärtigen Finanzplan der Regierung gibt es eine krasse Differenz. Nun gibt es eine Krisensitzung des Sports – mit klarem Ergebnis.

er Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sieht die Schuld für die krasse Differenz zwischen seiner Mittelforderung zur Umsetzung der Spitzensportreform und dem gegenwärtigen Finanzplan der Regierung außerhalb der eigenen Reihen. Das soll nach Angaben mehrerer Teilnehmer ein Ergebnis der Krisensitzung am Mittwoch in Frankfurt am Main sein. Der DOSB hatte unter anderem seine Mitglieder kurzfristig zu dem Treffen eingeladen, weil statt der geforderten Etaterhöhung für 2019 in Höhe von 110 Millionen Euro und 135 Millionen für 2021 im Finanzplan der neuen Regierung jeweils nur 30 Millionen zusätzlich zum Jahresbudget von 170 Millionen stehen.

In einem Bericht an Mitglieder des Haushaltsausschusses des Bundestages wirft der Bundesrechnungshof Teilen des Sports vor, seine Hausaufgaben nicht erledigt zu haben. Allein der Sprecher der Spitzenverbände, Ruderpräsident Siegfried Kaidel, hat nach Darstellung von Ohrenzeugen in der Sitzung sinngemäß den DOSB dazu aufgerufen, sich mit Blick auf das Finanzthema auch an die eigene Nase zu fassen.

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OP-Online.de

14.05.18 (Von Christian Düncher)

1. Bundesliga Süd/West
Rugby-Klub verliert in Unterzahl 19:63

Genäht und gekämpft

TV Pforzheim gewinnt mit 63:19 gegen RK Heusenstamm

Im Gegenteil: Die „Füchse“ verloren die für beide Teams bedeutungslose Partie deutlich mit 19:63 (0:41), erhielten aber ein dickes Lob. „Kämpferisch war das eine Top-Leistung“, sagte Jens Steinweg vom Trainerteam des RKH. „Wir haben circa 40 Minuten mit nur 13 Mann gespielt. “ Pforzheim hatte somit über die Hälfte der Spielzeit zwei Mann mehr auf dem Platz. Dennoch konnten die „Füchse“ nach der Pause sogar zulegen, verloren die zweite Hälfte der zerfahrenen Partie nur knapp mit 19:22.

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Frankfurter Rundschau

07.05.2018 Von Laura Franz

Rugby

Frankfurt-Dornbusch: „Am liebsten tackle ich“

9. Rugby-Jugendfestival des SC Frankfurt 1880

Viel Körpereinsatz und internationales Flair gibt es beim 9. Rugby-Jugendfestival am Dornbusch. Es ist die größte deutsche Veranstaltung für die Rugby-Jugend.

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German-Rugby.de

12.05.18 Online-Team

EPCR European Rugby Continental Shield Endspiel

Heidelberger RK verliert nach Aufholjagd knapp mit 20:24 gegen den russischen Meister Enisei-STM

Mit einer beeindruckenden Aufholjagd kämpfte sich der Heidelberger RK ins Spiel zurück. Doch die Zeit reichte leider nicht um einen letzten Versuch zum Sieg zu legen. So mussten sich die Heidelberger mit einem an sich auch sehr wertvollen 2. Platz und dem Aufstieg in diesen europäischen Wettbewerb „begnügen“.

Alles zusammen eine sehr beachtenswerte Leistung des Heidelberger RK und den Unterstützern vom „Wild-Team“! Wenn wir bedenken, mit welchem negativen Gegenwind die Mannschaft und die Verantwortlichen, seitens „DRV und TR“ kämpfen mussten und ihnen trotzdem der Aufstieg gegen sehr mächtige Gegner gelang, können wir nur mit tiefen Respekt anerkennen.

Für den deutschen Rugby-Sport bleibt zu hoffen, dass weitere Spitzenvereine das „Tal des Jammerns“ verlassen und sich ein Vorbild am Heidelberger RK nehmen.

Wer unser schwaches, wackeliges BL-Liga-System kennt, weiß, dass deutsche Mannschaften nur mit einer zügigen Professionalisierung im europäischen Konzert mitspielen können.

Wir brauchen eine gesunde Breite mit sehr vielen Basisvereinen und einer sehr starken, vorerst kleinen professionellen Spitzengruppe.

Vielen Dank an den Heidelberger RK, die Wild Academy und speziell an Herrn Dr. Wild für die erfrischende Lektion in Sachen internationales Rugby und Gratulation zum grandiosen Erfolg!

Heidelberger RK (Rugby)

08.05.2018 Online

EPCR European Rugby Continental Shield Endspiel

Heidelberger RK möchte internationale Saison mit Gewinn
des Continental Shields krönen

Es ist das Ende einer langen und erfolgreichen Europapokal-Saison für den Heidelberger Ruderklub. Im Finale des Continental Shield Wettbewerbes, dem dritthöchsten Vereinswettbewerb Europas, trifft der amtierende Deutsche Meister am Samstag in Bilbao auf den russischen Meister Enisei-STM. Ankick des Spiels ist um 12 Uhr im Campo Fadura.

Nach dem sensationellen Einzug in den European Challenge Cup, den der Klub beim überzeugenden 27:15 Heimsieg über die Timisoara Saracens besiegelte, wartet am Samstag in Bilbao mit Enisei-STM der letzte ganz schwere Brocken auf dem Weg zu internationalen Titelehren. Die russische Mannschaft, die in den vergangenen beiden Jahren bereits am Challenge Cup teilnahm und dort u.a. mit Siegen über den franz. TOP 14 Klub Brive von sich reden machen konnte, besteht zum großen Teil aus Spielern der russischen Nationalmannschaft und ist in der Geschichte des Continental Shield Wettbewerbes aus all ihren 12 bisherigen Spielen immer als klarer Sieger vom Platz gegangen. Dies möchte der HRK natürlich ändern, würde doch der Gewinn des Continental Shield Wettbewerbes einen weiteren Meilenstein in der langen Vereinsgeschichte bedeuten.

Damit dies gelingt hat sich der HRK abermals sehr gewissenhaft auf das Spiel des Gegners eingestellt, muss aber vor der Partie noch um den Einsatz einiger Leistungsträger bangen. Wynston Cameron-Dow, der beim Sieg über Timisoara nicht im Kader stehen konnte, wird zwar wieder zur Verfügung stehen und den verletzten Neuzugang Vian Riekert (Wade) auf der Innenposition ersetzen, doch die letzten knüppelharten englischen Wochen haben im Kader ihre Spuren hinterlassen. So ist der Einsatz von Timo Vollenkemper sowie Jarrid Els (beide Oberschenkel) stark fraglich und auch Topscorer Ray Parkinson plagt sich mit einer Knöchelverletzung herum. Zudem wird Robert Hittel aufgrund universitärer Verpflichtungen fehlen; für ihn rückt Nikolai Klewinghaus nach. Aufgrund dieser Personalien wird der finale Kader auch erst am Donnerstag nach den ersten beiden Trainings auf spanischem Boden bekanntgegeben.

„Es wird wieder ein sehr physisches Spiel gegen Enisei, die von der Spielanlage einen ähnlichen Gegner wie zuletzt Timisoara darstellen, jedoch spielerisch noch einmal eine Klasse höher anzusiedeln sind. Sie haben diese Saison im Challenge Cup, u.a. mit einer knappen Niederlage gegen die Newcastle Falcons, wieder sehr gute Ergebnisse erzielt und spielen definitiv auf Challenge Cup Niveau. Wir sind jedoch schon jetzt bereit diesen Schritt zu gehen und sind fest davon überzeugt, dass wir mit einem Sieg unsere starke Saison krönen werden. Alle sind topmotiviert und wollen mit Siegermedaillen um den Hals nach Heidelberg zurückkehren“ so ein zuversichtlicher Kobus Potgieter zu Wochenbeginn.

Für eine optimale Vorbereitung fliegt

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Neue Presse Hannover

04.05.2018 sdi /abload.de – 08.05.2018 German-Rugby

Odin/VfR hofft auf Bonuspunkte
Victoria hat Topspiel

Hannover.

In den Abstiegskampf der 1. Rugby­Bundesliga ist reichlich Bewegung gekommen. Die SG SV Odin/NfR 06 Döhren kann angesichts der eklatanten Personalnot von Germania List morgen um 15 Uhr bei Odin (An der Graft) aufwichtige Zähler hoffen. «Mit einem Sieg wird es aber eng, uns fehlen auch etliche Stammkräfte», sagt SG-Spielertrainer Rafael Pyrasch. Er setzt auf den Bonuspunkt für vier gelegte Versuche oder eine Niederlage mit weniger als sieben Zählern Differenz. ,Wer weiß, vielleicht können wir sogar den Relegationsplatz noch verlassen. Es bleibt spannend", so Pyrasch.

Bei den Listern, die plötzlich wieder um Platz zwei und die Halbfinalteilnahme bangen müssen, gibt es keine Entwarnung. ,Wer bei uns aufläuft, steht in den Sternen', sagt Betreuer Daniel Bösche. Die Germanen gehen aber davon aus, 15 Mann zusammenzubekommen. ,Es hat uns ziemlich erwischt, wir erholen uns nur schwer von den zahlreichen Verletzungen', räumt Bösche ein.

Für Hannover 78 ist die morgige Partie um 16 Uhr beim RK 03 Berlin fast bedeutungslos. 78 steht als Nord/Ost-Meister fest.

Zweitligist Vicloria Linden muss morgen (17 Uhr) das Topspiel beim FC St. Pauli gewinnen, um als Tabellenerster in die Aufstiegsspiele zu gehen. Der DRC Hannover tritt am Sonntag um 15 Uhr bei Bremen 1860 an.

In einen Papierkrieg sieht sich unterdessen der DRV verwickelt. In der EM-Division 1 a, die das deutsche Nationalteam auf dem letzten Tabellenplatz beendete, hatten Rumänien, Spanien und Belgien offenbar nicht spielberechtigte Akteure eingesetzt.

Wegen der zu erwartenden Punktabzüge schien das Thema Abstieg für die Deutschen vom Tisch zu sein. Nun aber haben Rumänien und Belgien beim Weltverband beantragt, auch die Pässe der Gegner zu überprüfen. .lm Prinzip kein Problem. Aber wir haben 72 Spieler eingesetzt, das sind unheimlich viele Unterlagen und ein absurd großer Autwand", sagt DRV-Geschäftsführer Volker Himmer.

OP-Online.de

08.05.18 (Von Christian Düncher)

Rugby-Zweitligist Hausen

„Löwen“ in den Play-offs

Offenbach - Eine fulminante Siegesserie hat der TGS Hausen noch die Qualifikation für die Play-offs zur Rugby-Bundesliga beschert.

Am letzten Spieltag der 2. Liga West verteidigten die „Löwen“ den erst in der Woche zuvor eroberten zweiten Platz durch einen 36:8-Erfolg gegen den bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter RC Luxemburg.

Das Daumendrücken in etwas mehr als 3000 Kilometern Entfernung hat sich gelohnt. Navuda Tuloco, der beruflich gerade im Irak weilt, verfolgte die entscheidende Begegnung des Rugby-Zweitligisten TGS Hausen per Liveticker und gratulierte seinen Mitspielern anschließend per Videoanruf zu einer perfekten zweiten Saisonhälfte, an deren Ende auch der bis dahin sportlich unbesiegte Tabellenführer RC Luxemburg den „Löwen“ zum Opfer fiel. Aus den fünf Spielen nach der Winterpause holte die TGS das Maximum von 25 Punkten. Der Lohn: die erneute Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur 1. Liga.

„Ich hatte von Anfang an gesagt, dass das Potenzial da ist und man lediglich an ein paar Stellschrauben drehen muss“, sagte Tobias Apelt, der im Winter vom Erstligisten RK Heusenstamm zu seinem Heimatverein zurückgekehrt war und als spielender Co-Trainer großen Anteil an der Siegesserie hatte.

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Frankfurter Neue Presse

07.05.2018 Von BEN KILB

Jugendfestival Rugby ist ein fairer Sport für robuste Naturen

Hart, aber fair: Das neunte Frankfurter Rugby-Jugendfestival im Dornbusch beweist zwar, dass Rugbyspieler aus weit härterem Holz geschnitzt sind als andere Ballsportler. Dafür zeichnet die Sportart auf und neben dem Platz auch ein respektvolles Miteinander aus, an dem es anderen Sportarten mangelt.

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Pforzheimer Zeitung

05.05.2018 Autor: uh

Rugby-Bundesliga:

TV Pforzheim überrennt Neckarsulmer SU

Pforzheim. Das Hinspiel Ende Oktober beim Bundesliga-Neuling Neckarsulmer SU war ein harter Kampf, den der nicht wirklich glänzende Vizemeister TV Pforzheim trotz schwacher zweiter Halbzeit mit 40:12 gewann. Ganz anders lief es am vergangenen Samstag beim Rückspiel im SüdwestEnergie-Stadion in Pforzheim-Eutingen. Ein souveräner, lustvoll spielender TVP überrannte die NSU und legte 14 Versuche zu einem nie gefährdeten 86:10-Sieg.

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OP-Online.de

07.05.18 (Von Christian Düncher)

Relegation mit Rugbyklub erst im Juli

Heusenstamms lange Wartezeit

Offenbach - Ein Tourist mit Vollstrecker-Qualitäten und ein Nationalspieler mit einem gelungenen Kurz-Comeback haben dafür gesorgt, dass der RK Heusenstamm am vorletzten Spieltag der Rugby-Bundesliga den direkten Abstieg endgültig verhindert hat.

Den „Füchsen“ gelang bei ihrer 24:72-Niederlage bei der RG Heidelberg der Offensiv-Bonuspunkt für mindestens vier gelegte Versuche. Und dieser Extra-Zähler war „sehr wichtig“, wie Markus Walger vom Trainerteam des RKH betonte. Der SC Neuenheim könnte nun am letzten Spieltag nur noch mit den Heusenstammern gleichziehen, doch die „Füchse“ haben den direkten Vergleich gewonnen.

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Stade Français Paris

07.05.18 Online

Frankreich TOP14 – 26. Spieltag (letzter)

Stade Français Paris verliert bei Atlantique Stade Rochelais

schafft trotzdem Klassenerhalt in TOP14

Trotz einer 31:7 Niederlage beim Tabellensiebten Stade Rochelais schaffte Stade Français Paris aufgrund des Punktevorsprungs und der Niederlagen von der Konkurrenz, den Klassenerhalt auf dem 13. Platz(!) in der Liga TOP14.

Brieve ist der direkte Absteiger, Oyonnax geht in die Relegation.

Herzlichen Glückwunsch an Stade Français Paris zum Klassenerhalt und speziell an das Team von Dr. Wild. Die Liste der Erfolge auf höchster Ebene wird länger!
Gratulation!

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OP-Online.de

02.05.18 (leo)

Zweiter nach Pflichtsieg und Aachener Niederlage

Rugby: TSG Hausen bekommt ein echtes Endspiel

Hausen - Der Sieg des RSV Köln gegen den RC Aachen ließ die TGS Hausen beinahe mehr jubeln, als der eigene 69:7 (26:0)-Pflichterfolg bei Schlusslicht TuS 95 Düsseldorf.

Denn nun bekommen die Hausener in der 2. Rugby-Bundesliga West am Samstag um 15 Uhr gegen Spitzenreiter RC Luxemburg doch noch ein echtes Endspiel um die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 1. Bundesliga.

Mit dem Sieg in Düsseldorf und der gleichzeitigen Aachener Niederlage rückte die Turngesellschaft aufgrund des gewonnenen direkten Vergleiches gegen Aachen auf den zweiten Tabellenplatz vor und muss diesen am

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Stade Français Paris (Ankündigung)

01.05.18 Online

Frankreich TOP14 – 26. Spieltag (Sa. 05.05.2018 Antritt 21 h)

Atlantique Stade Rochelais - Stade Français Paris

Es wird noch einmal spannend. Am letzten Spieltag der TOP14 muss (12.) Stade Français Paris zum Tabellen Siebten Stade Rochelais. Im Fernduell spielen der 6. Castres Olympique gegen den 13. US Oyonnax. Bei einem Sieg von US Oyonnax und gleichzeitiger Niederlage von Paris würden die Plätze getauscht und die Pariser gingen in die Relegation.

Drücken wir die Daumen, damit Stade Français Paris gewinnt und den Klassenerhalt endgültig schafft.

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German-Rugby.de - Kommentar

02.05.18 GR-Team

Oktoberfest 7s 2018 vor dem Aus?

Mit bekanntlich „wohl“ gewählten Worten wird der deutsche Rugbyfan auf der Plattform Totalrugby darüber informiert, dass das Oktoberfest 7s 2018 von einer Absage bedroht ist. Man wolle den Fokus auf 2019 setzen.

Wie die nachfolgenden Textauszüge wiedergeben, hat sich die Betreibergesellschaft anscheinend finanziell überhoben. Es wird wahrscheinlich zur kompletten Absage kommen müssen, da der Zeitraum zu eng wird, für die notwendigen Buchungen und Absprachen mit den Gästen (Sportler und Zuschauer), Lieferanten und Personal.

Hier stellt sich auch die Frage nach der Vergabepraxis des DRV. Wie kann so eine gewichtige Veranstaltung ohne Ausschreibung an eine Betreibergesellschaft vergeben, die „zu 100% von privaten Investoren getragen wird, die dem deutschen Rugbysport sehr verbunden sind.“*

Die diesjährige Absage kann natürlich auch beim internationalen Dachverband Wourld Rugby, sowie bei den potentiellen Sponsoren seine negativen Spuren, in punkto Zuverlässigkeit, hinterlassen.

Nachstehend einige Auszüge aus der Meldung der Turnier-Organisation vom 30. April 2018:

„Parallel sind wir in letzten Gesprächen, um vielleicht doch noch die Finanzierung für dieses Jahr sicher zu stellen. Gelingt dies nicht, dann werden wir die endgültige Absage bis Ende Mai 2018 bekannt geben.“

„Die Oktoberfest 7s werden von der Betreibergesellschaft Oktoberfest 7s GmbH organisiert und ausgerichtet. Diese Betreibergesellschaft wird zu 100% von privaten Investoren getragen, die dem deutschen Rugbysport sehr verbunden sind…“

„Diese Gesellschafter haben in 2017 erhebliche Mittel im Rahmen einer Anschubfinanzierung aufgewendet, um das Turnier erfolgreich auf den Weg zu bringen. In der Planung für das Turnier 2018 wurde nun deutlich, dass eine Finanzierung auch mit Blick auf die erforderlichen Investitionen einer möglichen World Series Teilnahme ab 2019 nur schwer zusätzlich getragen werden kann.“

„Deshalb mussten die Gesellschafter der Oktoberfest 7s GmbH nach Rücksprache mit allen involvierten Akteuren die Entscheidung treffen, das Turnier 2018 Stand heute um ein Jahr zu verschieben, um alle zur Verfügung stehenden Mittel und Ressourcen ab sofort auf 2019 zu fokussieren. Parallel sind wir in letzten Gesprächen, um vielleicht doch noch die Finanzierung für dieses Jahr sicher zu stellen.

Gelingt dies nicht, dann werden wir die endgültige Absage bis Ende Mai 2018 bekannt geben.“

*Siehe auch “Streit DRV/Wild”

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OP-Online.de

26.04.18

Offenbacher Bewerbung um German Bowl

„Der Bieberer Berg wird voll“

Offenbach -Fußball wird im Stadion auf dem Bieberer Berg in Offenbach regelmäßig gespielt, ab und zu auch Rugby. Und bald das Finale der deutschen Football-Liga (GFL)? Oberligist Rhein-Main Rockets hat sich um die Ausrichtung des German Bowl 2020 oder 2021 beworben.

Im Interview spricht der stellvertretende Rockets-Vorsitzende Holger Gräcmann über das ungewöhnliche Projekt.
Herr Gräcmann, der German Bowl in Offenbach – diese Idee ist ziemlich überraschend...

Das mag bei Außenstehenden so ankommen, innerhalb der Football-Community hat man uns aber sofort ernst genommen. Wir waren überrascht, von wo überall Hilfsangebote kamen. Von Hanau bis nach Koblenz hat man Interesse, sich in die Organisation einzubringen. Das ist auch das, was wir wollten. Wir alleine können das nicht stemmen, und wir werden auch nicht ins Risiko gehen. Aber wir können uns um das Drumherum kümmern und im Vorfeld die Grundlagen legen.

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Totalrugby.de

30.04.2018 TotalRugby Team

Oktoberfest 7s 2018 von Absage bedroht- Fokus auf 2019

Das Oktoberfest 7s Profi-Turnier im Münchner Olympiastadion wird in diesem Jahr aller Voraussicht nach nicht stattfinden. Das ergab sich aus einer Meldung der Turnier-Organisation am heutigen Nachmittag.

Oktoberfest-7s-Geschäftsführer Michael Weber:
Mit großem Bedauern müssen wir mitteilen, dass wir das Oktoberfest7s Turnier 2018 aller Voraussicht nach absagen müssen, um den kompletten Fokus auf 2019 und eine längerfristige Turnierserie legen zu können.

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Rhein-Neckar-Zeitung

30.04.18 (momo)

TV verpasst den Heimsieg

29:33 gegen Unterföhring

Neckarsulm – Heidelberger RK 19:60

RSV Köln unterlag dem SCN-Frauenteam 5:29

Heidelberg. Auch die vierte englische Woche in Folge konnte dem deutschen Rugby-Meister Heidelberger Ruderklub nichts anhaben. Der Bundesliga-Primus fuhr in Neckarsulm einen 60:19-Sieg ein. In der 2. Liga Süd verlor der Heidelberger TV trotz starker Leistung gegen den RC Unterföhring. Bei den Frauen untermauerte der SC Neuenheim seine Favoritenrolle auf den Titel durch den 29:5-Sieg bei Verfolger RSV Köln.

Selbst der Ausfall beider Hakler störte den HRK in Neckarsulm nicht. Gedrängehalb Pierre Mathurin warf ein und glänzte mit einer 100-Prozent-Quote. Ohne Probleme erspielte sich der Ruderklub eine komfortable 29:5-Halbzeitführung. Nach der Pause entschieden die Heidelberger die Partie mit weiteren schnellen Punkten für sich. Am Ende standen zehn Versuche zu Buche.

Für eine Überraschung sorgte der RC Unterföhring am Neckar. HTV-Trainer Benedikt Scherrer hatte zwar im Vorfeld vor den Verstärkungen aus Südamerika gewarnt, die der RCU-Trainer und ehemaliger Handschuhsheimer Spieler José Holgado nach München gelotst hatte. Doch ganz aufzuhalten waren diese trotzdem nicht. Kluge Überkicks hebelten die Verteidigung des HTV zu oft aus. Die "Turner" griffen zwar ebenfalls sehenswert an, aber am Ende hatten die Münchener den längeren Atem und siegten mit 33:29.

Beim schärfsten Verfolger RSV Köln ließ das SCN-Frauenteam nichts anbrennen und holte sich den verdienten 29:5-Auswärtssieg. Dabei legten Sylvia Kling (2), Amelie Harris, Lisa Bohrmann und Elisa Trick fünf Versuche. Sylvia Kling und Laura Schwinn trafen mit jeweils einer Erhöhung.

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German-Rugby.de

28.04.18 Online-Team

Frankreich TOP14 – 25. Spieltag

Stade Français Paris besiegt Tabellenletzten Brive mit 30:22

Die Mannschaft von Stade Français Paris hat am vorletzten Spieltag mit dem 30:22 Sieg über den Tabellenletzten Brieve wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der TOP14 geholt.

Mit einem weiteren Sieg am 05.05.2018 bei Atlantique Stade Rochelais kann die Mannschaft von Sponsor Dr. Wild (Capri-Sun) und seinem starken Führungsteam den Klassenerhalt endgültig sichern. Ansonsten winkt die Relegation.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

27.04.18 – Von Charlotte Schneider

„Capri Sonne“-Milliardär: Das Geschäft mit dem Ei

„Docteur“ Wild galt als Retter des Pariser Rugby. Doch die Investitionen des deutschen Milliardärs bleiben bislang ohne Erfolg. Sein Klub Stade Français kämpft um den Klassenverbleib.

Im lauten Rauschen des Nachrichtenstroms, den der Fußballalltag in Deutschland unablässig speist, ist beinahe vollständig untergegangen, was in Frankreich seit einem Jahr beständig Schlagzeilen macht. Im medialen Schatten von Paris Saint-Germain hat ein weiterer Investor einen Verein in der französischen Hauptstadt gekauft, wenn auch für ungleich weniger Geld. Einen Euro nur hat Hans-Peter Wild, der deutsche Unternehmer mit Schweizer Pass, für sein Herzensprojekt bezahlt. Der Kurpfälzer erwarb die Aktienmehrheit des Rugbyklubs Stade Français für einen symbolischen Preis vom Vorbesitzer, der den Traditionsverein dafür schuldenfrei, aber ohne Eigenkapital hinterließ.

Seither hat Wild rund zehn Millionen Euro investiert. Weitere 20 werden in den nächsten beiden Spielzeiten folgen. Mit seinem Geld soll sich auch im Stade Jean-Bouin realisieren, was …

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WalesOnline.de

26.04.18 by Rob Loydd

Welsh sides could break new ground by playing German opposition for the first time in European competition next season.

History will be made when Heidelberger RK take their place in this summer’s 2018-19 Challenge Cup draw.

The second-tier tournament is set to include some of the continent's big hitters next term, with last season’s French Top14 champions Clermont Auvergne, Bath, Northampton, Harlequins, Bordeaux and Stade Francais set to be in the hat.

The Dragons will also be part of that draw, while if the Ospreys lose their Champions Cup play-off next month, they will join them as Wales’ other representatives.

While eyes were on the events in Dublin, Bordeaux, Gloucester and Cardiff last weekend, in a small town in south-west Germany, Heidelberger RK, otherwise known as HRK, were celebrating one of fairytale stories of this season’s European competition.

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OP-Online.de

24.04.18 (Von Christian Düncher)

Rugby-Zweitligist Hausen hofft wieder

Play-off-Plätze in Reichweite

Offenbach -Auch im Nachbarduell hielt die Erfolgsserie der TGS Hausen: Die „Löwen“ kamen in der 2. Rugby-Bundesliga West zu einem 34:8 gegen den SC Frankfurt 1880 II.

Damit verbuchten sie im vierten Spiel nach der Winterpause den vierten Sieg mit Bonuspunkt und rückten bis auf vier Zähler an den Tabellenzweiten RC Aachen heran, der sich im Gipfeltreffen Spitzenreiter RC Luxemburg mit 6:29 geschlagen geben musste. Im Kampf um einen der zwei Play-off-Plätze ist Hausen aber auf fremde Hilfe angewiesen.

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OP-Online.de

24.04.18 (Von Christian Düncher)

Zwei Siebener-Nationalspieler des RK Heusenstamm bald wieder dabei

Rugby: Rainger und Biniak stehen vor Comeback

Offenbach - Sam Rainger fieberte beim 26:19 des Rugby-Erstligisten RK Heusenstamm im Kellerduell gegen den SC Neuenheim von der Tribüne aus mit, Tim Biniak gab von der Bank aus Anweisungen. Beide Siebener-Nationalspielern stehen nach Verletzungen bald wieder auf dem Platz.

Von den drei Siebener-Nationalspielern des RKH war zuletzt nur Leon Hees im Einsatz – und der wird Anfang Mai an der Patellasehne operiert. Dafür ist bald wieder mit Rainger und Biniak zu rechnen, deren Kreuzbandrisse gut verheilt sind. Während Rainger demnächst auf den Platz zurückkehrt, ist Biniak bereits im Teamtraining

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TGS Hausen (Rugby)

23.04.2018 Online

2. BL West - Souveräner Heimsieg gegen SC80 Frankfurt II

Rugby Löwen gewinnen Rhein-Main-Derby gegen SC 1880 II mit 34:8. Spielbericht und viele Bilder gibt es in Kürze hier.

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OP-Online.de

23.04.18 (Von Christian Düncher)

Rugby: 26:19 im Kellerduell gegen Neuenheim / Krimer ragt heraus

Heusenstamm richtet sich auf Relegation ein

Heusenstamm - Benni Krimer ist beim Rugby-Erstligisten RK Heusenstamm eigentlich ein Mann fürs Grobe. Er spielt in der zweiten Sturmreihe, wo eher die Arbeiter als die Vollstrecker zu Hause sind. Von Christian Düncher

Als es im Kellerduell mit dem SC Neuenheim aber darauf ankam, zeigte der 27-Jährige, dass auch er den Weg ins Malfeld kennt. Mit zwei Versuchen hatte der Mann mit der Nummer fünf großen Anteil am 26:19 (14:12)-Heimerfolg der „Füchse“, die damit wohl zumindest den direkten Abstieg verhindert haben.

„Benni hat ein super Spiel gemacht. Wir wissen, was er kann, waren aber schon überrascht, dass er das nun gegen den SCN abgerufen hat, zumal er gegen Ende der Hinrunde eine Zeit lang verletzt war“, sagte Markus Walger vom RKH-Trainerteam und hob auch Leon Hees hervor. Der Siebener-Nationalspieler wird Anfang Mai an der Patellasehne operiert, doch gegen Neuenheim stellte er sich zur Verfügung. „Leon hat seit fünf Monaten nicht trainiert, bekam aber das Okay von seinem Arzt. Nach 20 Minuten war er eigentlich platt“, erklärte Walger. „Er hatte aber den Willen, das ganze Spiel durchzustehen und ist clever genug, sich die Kraft richtig einzuteilen. In der Verteidigung hat er seinen Mann gestanden. Und was er gemacht hat, war insgesamt okay.“

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Rhein-Neckar-Zeitung

23.04.18 (momo)

Rugby-Europacup

Der HRK ist am Ziel seiner Träume

Nach dem verdienten 27:15-Erfolg über den rumänischen Meister zieht
der Heidelberger Ruderklub in den European Challenge Cup ein

Heidelberg. In einem Nervenkrimi gelang dem Heidelberger Ruderklub der größte Erfolg, den jemals ein deutscher Rugbyverein errungen hat. Nach dem 27:15-Erfolg über die Timisoara Saracens zog der HRK in den European Challenge Cup ein. Diese zwölf Punkte Differenz reichten aus, um die sechs Zähler aus der 20:26-Hinspielniederlage wettzumachen. Vor 800 begeisterten Zuschauern lagen sich die erschöpften Akteure anschließend in den Armen.

Im Unterschied zum Hinspiel, als der Ruderklub sich lange Zeit von der schieren Physis der Rumänen hatte beeindrucken lassen, stimmte dieses Mal sowohl die Abstimmung in der Defensive als auch die Einstellung vom Anpfiff an. Krachend warfen sich die HRK-Spieler in jedes Tackling und hielten die Saracens so lange punktlos. Nach 20 Minuten gelang es Sturmführer Michael Poppmeier, sich nach mehreren Angriffsphasen über die Mallinie zu tanken. Der misslungene Erhöhungskick sollte Raynor Parkinsons einziger Fehlversuch vom Hütchen bleiben.

Ein weiterer Schlüssel war die unbedingte Disziplin, denn nachdem die Rumänen mit einem Straftritt gepunktet hatten, blieben die "Wild Titans" ruhig und antworteten mit der Präzision eines Chirurgen. Drei Pässe, zwei schnelle Seitenwechsel und der agile Pierre Mathurin lief unter den Stangen ein. Der Debütant Vian Riekert erwies sich schon jetzt als die erhoffte Verstärkung und war nicht nur unüberwindbar in der Verteidigung, sondern auch nahezu an jedem gefährlichem Angriff des Ruderklub beteiligt.

Mit unglaublicher Ruhe und Effizienz spielte der HRK sein System weiter; jedes Mal, wenn es gelang, in die gegnerische 22-Meter-Zone einzudringen, nahm die Mannschaft von Kobus Potgieter auch Punkte mit. Parkinson zeigte ein weiteres Mal seinen Wert mit dem "Goldfuß". Zur Halbzeit sah man den Rumänen beim Stande von 18:3 bereits Anzeichen von Resignation an.

Nach der Pause zogen die "Titans" auf 24:3 davon, anschließend gab es aber einen Bruch im Spiel. Die Gäste rochen den Braten und legten zwei Versuche. Die Partie stand auf der Kippe, weitere Gegenpunkte hätten den HRK aus dem Wettbewerb geworfen. Es war dieser

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Rhein-Neckar-Zeitung